EAT 38

Da ist so viel Hass und Angst in der Welt ..

“Die Weltwoche” – ein rechtskonservatives Medium aus der Schweiz, brachte grade einen Beitrag heraus, der sich damit beschäftigte, die 16 jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg als jemand zu beschreiben, der lediglich ein gutes PR Produkt sei.

Der Titel des Hate Artikels – “Wir basteln uns eine Klima-Ikone”. Darin “deckte man auf” – “Kaum jemand weiss, dass sie ihre Bekanntheit einer PR-Kampagne verdankt.”

Oh je, jetzt fühle ich mich traumatisiert!

Dass eine 16 jährige beim UN Klimagipfel und dem Wirtschaftsforum in Davos sprechen kann, ist also eine konstruierte PR Aktion? Was für eine unglaubliche Überraschung. Was hast du denn geglaubt, wie so etwas zustande kommt? Selbstverständlich braucht man da Fürsprecher, jemand der Kontakte und Zugang hat.

Weltwoche: „Wenig bekannt ist, dass diese Bewegung das Ergebnis einer gutorganisierten PR-Kampagne ist, hinter der neben dem Unternehmen «We don’t have time» Aktivisten von Extinction Rebellion stehen.”

Who gives a shit about?

Es stimmt, Bo Thorén hat Greta für die “Extinction Rebellion” Klimagruppe angesprochen, ob sie mitarbeiten will. Aber das war, nachdem Greta bereits selbst für Aufmerksamkeit durch ihren Schulstreik gesorgt hat. Ein anderer Vorwurf lautet, ihr Vater, ein Schauspieler arbeite mit der Klimaschutz-Plattform «We don’t have time» zusammen. Er ist dort aber weder als Mitarbeiter noch als Teilhaber aufgeführt, sondern er ist freiwilliger Umweltaktivist – was er durch seine Tochter wurde.

Dieses Mädchen hatte einen unglaublichen Einfluss auf ihre Familie, von klein an. Im Alter von acht Jahren beschäftigte sie sich erstmals mit dem Klimawandel und begann ihr Klimaschutzengagement zunächst damit, Energieeinsparungen im eigenen Haus vorzuschlagen. Im Alter von elf Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurden bei ihr das Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen sowie selektiver Mutismus diagnostiziert. Später begann sie sich aktiv öffentlich für Klimaschutz einzusetzen.

“Johannes Denger (Heilpädagoge) via info3 dazu:
‚Das ist nun hochinteressant!
Greta überwindet ihren selektiven Mutismus (das Verstummen bei vorhandener Sprechfähigkeit) und ihre Depression dadurch, dass sie sich engagiert.
Ein hervorstechendes Merkmal des Asperger-Syndroms ist die Fixierung auf bestimmte Themen. Was für wahr und richtig erkannt wurde, wird auch mit letzter Konsequenz so verfolgt. Hier erweist sich eine auch als behinderungsbedingt erkannte Einseitigkeit zugleich als Gabe und Segen, sie hilft Greta, unbeirrt und mit authentischer Ernsthaftigkeit an ihren Zielen festzuhalten und als Persönlichkeit diese kraftvolle Wirkung zu entfalten. In einem anderen Interview sagt sie schmunzelnd:
„Wenn ich nicht Asperger hätte und so komisch gewesen wäre, wäre ich in dem sozialen Spiel gefangen, in das alle anderen so vernarrt sind.“

Weltwoche: “In der breiten Öffentlichkeit wird «Klima-Greta» als Klimaschutzexpertin gefeiert. Recherchen kritischer Medien haben jedoch gezeigt, dass ihr Erfolg weitgehend dem schwedischen PR-Experten Ingmar Rentzhog zu verdanken ist, der über gute Kontakte zu mehreren Propagandaorganisationen verfügt. “

Ingmar Rentzhog ist KEIN PR Experte, er ist Mitgründer und CEO von “We Dont Have Time”. “Kritische Medien” – nicht mal fähig die Basics zu recherchieren! Und natürlich ist PR ein wichtiges Werkzeug, um eine Botschaft zu verbreiten! Ich wünschte, es käme eine große fette Hand vom Himmel runter, um der Menschheit insgesamt eine dicke, satte Ohrfeige zu verpassen – vielleicht könnte die Botschaft dann besser gehört werden. Irgendwas, was uns aus dieser “Ignorance is bliss” Haltung raus reißt.

Weltwoche: “Ist es wirklich akzeptabel, einen Teenager (der überdies das Asperger-Syndrom hat) als Zugpferd zu benutzen, um Spendengelder einzusammeln und linke Botschaften zu verbreiten? “

Please give me a break with that nonsens!

Klimawandel ist eine Realität und da steckt weitaus mehr dahinter als nur irgendwelche CO 2 Daten. Klimawandel dreht sich über unseren Umgang mit den Ressourcen, Vergiftung der Meere und Abwässer, Luftverschmutzung, übersäuerte Ackerflächen, Elektromagnetischer Strahlung, Plastikmüll, ökologische Destabilisierung unserer Heimat – des Planeten Erde. Laut diversen wissenschaftlichen Erhebungen wurde seit den 80 er Jahren vor dem 6. Massenaussterben gewarnt. Wir sind bereits mitten drin im großen Artensterben, viele Pflanzen und Tiere die vom Planeten verschwinden werden.

Wenn also eine 16 jährige mehr Herzen und Gehirne öffnen kann – warum zum Teufel nicht? Stattdessen ergießt das gesamte Ignoranz Spektrum seinen Hass auf die Botschafterin!

Disgusting!

Und man beklagte bitterlich, dass ihre 15 jährige schwedische Kollegin, Izabella Nilsson Jarvandi, 15, nicht das Gehör findet, was sie verdiene. Izabella Nilsson Jarvandi gehört zu den schwedischen “Gelbwesten”, ist Anti Migrationsaktivistin und Globalisierungsgegnerin. Kein Wunder, dass die rechtskonservative Szene das beklagt, dass Greta mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Der Artikel wurde von den üblichen Seiten weit verbreitet und geteilt – wie diverse AFD Gruppen, Politically incorrect (PI news), Oliver Janich, uncut news, etc., etc., etc.

PLEASE, DON’T FALL FOR THIS CRAP!

14 Kommentare

  • Solange wir gegenseitig stigmatisieren, despektieren, verurteilen, splitten und viral angreifen, rüsten wir die fragmentierten, traumatisierten Anteile weiter hoch, sodass sie sich noch raffinierter und ausgedachter, des überlebens Willen, in Angriff und Verteidigung ausdrücken.
    Auf beiden, sprich allen Seiten.

    Mag dieses hetzterische rechts-links Unken nicht mehr höhren.
    Denn wenn 2 sich Streiten, ….

    …don’t fall at all

    lg

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  • Warum ist so viel Hass und Angst in der Welt?

    Die Hauptstrom-Medien verstärken dieses allzuoft, teilen die Menschen. Wir die Guten, dort die Bösen .

    Gelebte Spiritualität verringert Hass und Angst. Verbindet die Menschen. Sieht in sich auch das „Böse“ und dort auch das „Gute“.

    ? Und Du, Stefan ?

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  • – die Welt;
    …Jahr für Jahr werden weltweit etwa 15.000 neue Arten entdeckt…..

    – faz;
    An dem Fluss, der „Lebensader“ des kontinentalen Südostasiens, der sechs Länder durchfließt, China, Burma, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam, werden im Schnitt zwei neue Tier- oder Pflanzenarten pro Woche entdeckt. Zwischen 1997 und 2016 waren es 2524 Arten. Allein im Jahr 2016 kamen 115 bisher unbekannte Lebewesen hinzu, drei Säugetiere, zwei Fische, elf Reptilien, elf Amphibien und 88 Pflanzen.

    – spektrum.de
    Nominiert waren 140 von rund 18 000 Arten, die im vergangenen Jahr entdeckt wurden.

    – Spiegel.de
    Die Tier- und Pflanzenvielfalt in Südostasien ist noch wundersamer als bekannt. Forscher haben dort im vergangenen Jahr 139 bislang unbekannte Arten entdeckt, berichtet die Umweltstiftung WWF.

    Wieviel wirklich „man made“ und wieviel einfach gegebenem Zyklen entspringt, kann ich nicht beurteilen.
    Doch aufjedenfall ein prädesteniertes Thema um Disonanz zu schaffen.

    Grönland, wie auch Polregionen waren nominal auch schon grün.

    Wohl ändert sich, doch die Interpretationen varieren entsprechend Agenda/Absicht
    Mit Schuld/Anklage/Urteil operiert sich nunmal nachhaltig.

    Persönlich, in der Nähe wohnend, empfand ich die Schülerdemos in Zürich missbräuchlich.
    Sie schürten, wie man sieht, weiteres splitting.

    Wer Schweden ein wenig kennt (spreche die Sprache) weiss um dessen sozial(istischen) Nährboden,
    wie auch dessen US-Konformität.
    Interessant dass beide Positionen resp. Mädchen von dort stammen.
    Gerade sie, die die Elektronik und entsprechende Wirkung bedenkenlos in unvorstellbarem Masse eingerichtet haben.

    Der letzten Reise, vor 1 Monat, sah ich, schon in eigener Verwandschaft übermässig Kinder mit Anlagen,
    die mit starken Einflüssen der omnipressenten Netzwerken zu tun haben.
    Schockiert hat mich, dass die Eltern meist nicht nur keine Ahnung der Zusammenhänge haben,
    sondern in expansiver Form WiFI, Sicherheits-, Zahlungssysteme, etc. nutzten.

    Als aufgrund eines Umzugs das WiFi ein paar Tage nicht lief, sah man erschreckendes Verhalten.
    Sie rebelierten und trugen demonstrativ Pullovers mit der Aufschrift; „live is nothing without WiFi.“
    Es war sehr renitent und traurig zu sehen, wie sie kaum etwas mit sich anfangen konnten und die Eltern
    keine Alternative boten, da sie selbst kaum Zugang in diese hatten.

    So will ich nicht schmälern, wie geschieht, im Gegenteil.
    Doch geht es auch hier viel tiefer, als propagiert und hat mit rechts/links kaum/perifär zu tun.

    lg

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  • Warum sich Rechte nur über Vergewaltigungen durch Flüchtlinge aufregen

    By Natascha Strobl

    Warum Nazis Feminismus hassen

    Ich wollte noch etwas zu Antifeminismus, rechtem Denken und toxischer Männlichkeit sagen. Und was das alles mit völkischer und nationalistischer Ideologie zu tun hat und im Zentrum des Faschismus steht. Und somit recht universell auf der ganzen Welt präsent ist. Nationalismus und völkisches Denken hat eine Prämisse, die über allem anderen steht. Und das ist Erneuerung und die Wiedererstarkung des Volkes (Palingenese) in ein neues goldenes Zeitalter. Es ist also immer ein Zukunftsversprechen (Utopie).

    Raus aus der „Dekadenz“ und „Versachlichung“ und hin zu „Stärke“ und „Kraft“. Was hat das mit Frauen zu tun? Nun für eine völkische Zukunft braucht es völkisch wünschenswerte Kinder und diese zu reproduzieren ist Aufgabe der Frau. Ihre oberste und mitunter einzige Aufgabe. Völkische Ideologien sind immer auch ein Jugendkult, was gerne bildlich so dargestellt wird. Gesund, jung, hart vs krank, alt, weich, dick etc. Dementsprechend ist die Reproduktion völkischer Kinder vielleicht die zentralste Aufgabe überhaupt in dieser Ideologie.

    Faschismus lebt vom Männerbund

    Faschismus lebt aber vom Männerbund – vom mystifizierten unsichtbaren Band der Kameradschaft, das nur Männer erleben können. Gleichzeitig fällt die wichtigste Aufgabe aber Frauen zu. Eine innere Ambivalenz mit der die kaum klar kommen in ihrem Denken. Solange Frauen da mitspielen und zur Reproduktion beitragen, solange sind sie in diesem Denken fast Heilige. Ihr merkt aber, wie prekär das ist.

    Denn nicht jede Frau kann sofort Kinder bekommen und wenn dann auch nur für eine gewisse Anzahl von Jahren. Frauen, die da nicht mit machen, weil sie andere Pläne in ihrem Leben haben, weil sie lesbisch sind, keine Kinder wollen oder haben können, weil sie Kinder mit nicht völkisch wünschenswerten Männern bekommen etc pp sind also die ultimativen Verräterinnen an Volk und Nation.

    Hetze gegen Verhütung & Schwangerschaftsabbruch

    Das hört sich jetzt alles recht absurd nach 30ern an. Aber jedes Mal, wenn gegen Verhütungsmittel, Schwangerschaftsabbruch gehetzt oder die niedere Geburtenquote beklagt wird, flackert diese Logik durch. Ein Hass auf Frauen, die nicht das Volk reproduzieren. In dem recht oft locker dahin geschriebenem Vergleich, dass Migrantinnen so viele und „Einheimische“ so wenig Kinder bekommen steckt also neben Rassismus immer auch Antifeminismus. Weil weibliche Sexualität nie individuell ist, sondern dem Volk gehört. Genauso wie Frauenkörper.

    Wenn völkisch wünschenswerte Frauen also die einzige Möglichkeit der Reproduktion einer völkischen Zukunft sind, dann stehen diese Körper für Nation und Volk an sich. Dann ist jeder Übergriff zum Beispiel eines Asylwerbers auf so einen Körper Landnahme.
    Es geht nicht um die individuelle Frau

    Versteht ihr, es geht überhaupt nicht um die individuelle Frau mit ihren Bedürfnissen, Wünschen, Grenzen etc. Sie existiert nicht als Individuum in dieser Vorstellung. Ihrem Körper wird eine beinahe mystische Bedeutung eingeschrieben. Und nur deswegen regt rechte Männer so ein Übergriff auf – weil sie ihn als Anschlag auf das aller Höchste sehen – die Zukunft von Volk und Nation. Und deswegen regt sie der Übergriff eines „Einheimischen“ nicht auf. Wenn ein völkisch wünschenswertes Kind rausschaut ist es gut.

    Es ist so ein viel schichtiges Thema, aber ich belasse es mal dabei. Conclusio: Frauen sind nie Individuen, sondern haben die höchste völkische Aufgabe. Alles was sie davon abhält ist schlecht. Jeder Übergriff eines „minderwertigen“ Mannes ist Anschlag auf Nation. Und ich wünschte, das wäre hochtrabende theoretische Fitzelei, zusammengetragen aus schwitzigem Geschreibsel einiger Frauenhasser. Aber die Logik springt mir fast täglich entgegen und es ist unerträglich. Jede Frau hat ein individuelles, unverhandelbares Recht auf Schutz vor Gewalt.

    Autorin: Natascha Strobl

    Quelle: https://www.volksverpetzer.de/analyse/nationalisten-antifeministen/?fbclid=IwAR0T_SYFUxb0UNZlb8Jktl1kCLlya22f5dt8LdaWc5qL_jO_vZZ_1brN0b0

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    • Finger weg von billigen Microsoft Office-Keys!

      Von
      Ralf Nowotny –

      Der Anreiz ist groß: Bereits für unter 10 Euro bekommt man auf Verkaufsplattformen angeblich legale Keys für Microsoft Office.

      Für interessierte Käufer scheint alles mit rechten Dingen zuzugehen. Auf Ebay beispielsweise findet man schon mit einer einfachen Suche diese Angebote. Es gibt bloß einen kleinen Haken bei der ganzen Angelegenheit: Man kauft nur einen Key – aber keine Lizenz!

      Woher kommen diese Keys?

      Für Microsoft Office gibt es mittlerweile ein Abo-Modell namens Office 365. Das bedeutet, dass man jährlich eine bestimmte Summe zahlt – anstatt das Office-Paket einmal zu bezahlen und dafür dauerhaft zu besitzen. Die Kosten schwanken zwischen rund 80 Euro jährlich für die Home-Version und rund 300 Euro für die Home & Business-Version.
      Daneben gibt es noch Office 2019, das man nur einmalig zahlt, allerdings keine Upgrade-Option hat.

      Da ist es natürlich reizvoll, sich für wenig Geld einen Key zu kaufen, der dazu auch noch dauerhaft gelten soll!

      Die angebotenen Keys funtionieren sogar! Meistens jedenfalls, aber das ist trügerisch. Sie stammen aus sogenannten Volumenlizenzen, die an Firmen verkauft werden. Dies ist leicht daran zu ernennen, dass (wie beispielsweise oben oben im Screenshot) Keys für „Professional Plus“ angeboten werden. Allerdings gibt es dieses Paket gar nicht einzeln zu kaufen. Als normaler Nutzer kann man nur die „Home“ und „Home & Business“-Pakete käuflich erwerben.
      Man erwirbt nur einen Key, keine Lizenz.

      Der Key, also jener Zahlencode, den man dann per Email erhält, bewirkt erst einmal nur, dass die Office-Version aktiviert ist. Für den Nutzer ist alles augenscheinlich in Ordnung:
      Das Produkt ist aktiviert, er kann es voll nutzen.

      Das Problem ist nun aber, dass diese Keys immer mit einer bestimmten Lizenz verknüpft sind. Als ehrlicher Käufer hat man diese Lizenz schriftlich. Käufer jener Keys besitzen sie jedoch nicht, und da liegt der Hund begraben:
      Die zu den Keys gehörigen Lizenzen sind nämlich meist nur von zeitlich beschränkten Test-Versionen oder sogenannten OEM-Versionen („Original Equipment Manufacturer“). Diese Versionen werden günstig an PC-Hersteller verkauft und sind eigentlich nur dazu gedacht, auf bestimmten PCs verwendet zu werden.

      Die Freude ist meist nur von kurzer Dauer.

      Online-Händler, die solche Keys anbieten, verschweigen sehr geschickt, dass man nur einen Key erwirbt, keine Lizenz. Und Microsoft ist nicht dumm – dort weiß man, dass solche Keys illegal im Internet angeboten werden und geht aktiv dagegen vor.

      Leider sind die Händler, die meistens im Ausland sitzen, oft nicht greifbar. Gegen die Käufer der Keys wurde zwar, wie Heise Online berichtet, bisher noch nicht vorgegangen (zumindest ist kein Fall bekannt), jedoch hat Microsoft eine andere Möglichkeit:
      Das Unternehmen kann Keys, die offensichtlich illegal erworben wurden (denn der Handel damit ist illegal!), deaktivieren!

      Die Folge: Die Office-Version funktioniert nicht mehr, der Käufer ist sein Geld los!

      Aber die Anbieter sagen doch, dass es legal ist?

      Die Anbieter begründen die Legalität der Verkäufer meistens mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes:

      Soweit ist die Begründung ja auch richtig, wenn es da nicht auch hier ein kleines Problem gäbe:
      Die Lizenzen stammen oftmals von außerhalb der EU, und das Urteil gilt nur für Lizenzen, die innerhalb der EU in den Verkauf gebracht wurden.
      Klein, aber fein bekommt der Nutzer sogar den Hinweis, dass die Keys auch schon einmal benutzt wurden … Wenn Microsoft feststellt, dass jener Key vorher in einer Firma in einem anderen Land außerhalb der EU aktiviert war, jetzt aber auf einem Heim-PC innerhalb der EU läuft, dauert es nicht mehr lange bis zur Deaktivierung.

      Fazit

      So reizvoll es auch ist, sich günstig eine lebenslange Lizenz für Microsoft Office zu holen: Lasst die Finger davon. Zwar funktionieren die Keys tatsächlich, aber oftmals hat man nicht lange Freude an dem aktivierten Produkt. Microsoft geht schon seit Jahren gegen solche illegal gehandelten Keys vor. Den Nutzern bringt es dann auch nichts, bei Microsoft anzurufen, um das Produkt wieder zu aktivieren – denn man hat ja gar keine gültige Lizenz erworben, sondern nur einen Key.

      Quelle: https://www.mimikama.at/allgemein/finger-weg-von-billigen-microsoft-office-keys/?fbclid=IwAR0xkWa1gBTPeJN9K_loVRwnDGmUudkpkt1Wm3kPn_IEVRrwz4aVoNXLnbs

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    • Die Evolution der Täuschung
      Auszug aus Philipp Hübl »Bullshit-Resistenz«, Seite 5–17

      Früher war die Welt noch in Ordnung. Da hatten Lügen im kleinen Familienkreis keine Auswirkung auf die Weltpolitik. Jetzt, in Zeiten digitaler Netze wie Facebook und Twitter, können sie internationale Konflikte auslösen. Ein Beispiel: Sie sei von drei »Südländern« vergewaltigt worden, erzählt die 13-jährige Lisa F. aus Berlin-Marzahn, als sie am 12. Januar 2016 nach Hause kommt. Am Tag zuvor haben die deutsch-russischen Eltern sie als vermisst gemeldet, weil sie nach der Schule nicht zurückgekehrt ist. Die Nachricht gelangt an die Presse und verbreitet sich schnell in den russischsprachigen sozialen Medien. Wie sich bald darauf herausstellt, hat Lisa F. gelogen, weil sie Probleme in der Schule hatte. Sie hat bei einem Bekannten übernachtet. Trotz einer Stellungnahme der Polizei breitet sich die Geschichte der Vergewaltigung weiter aus. Ein russischer Staatssender bezichtigt die deutschen Behörden der Vertuschung. Vor dem Kanzleramt in Berlin demonstrieren 700 Menschen für Lisa F. In Berlin-Marzahn demolieren Russlanddeutsche den Eingangsbereich eines Flüchtlingsheims und verletzen den Wachmann. Noch zwei Wochen später wirft der russische Außenminister Sergei Lawrow den deutschen Behörden vor, »die Wirklichkeit […] politisch korrekt zu übermalen«, wofür ihn der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier scharf kritisiert.

      Der Fall »Lisa F.« ist eine von zahlreichen Falschmeldungen, die in jüngster Zeit politische Bedeutung erlangten. Anfang Dezember 2016 reist Edgar Maddison Welch von North Carolina nach Washington D. C. und stürmt mit einem Gewehr die Pizzeria Comet Ping Pong, weil er im Internet gelesen hat, dass von dort ein Kinderpornografie-Ring agiert, dem auch Hilary Clinton angehört. Er feuert drei Schüsse ab, verletzt zum Glück niemanden und wird verhaftet. Der Schütze Welch hing einer im Internet weitverzweigten Verschwörungstheorie an, die sich unter dem Hashtag #pizzagate verbreitet hat.

      Ende Dezember 2016 liest der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif auf einer Webseite den Text »Israels Verteidigungsminister: Falls Pakistan unter irgendeinem Vorwand Truppen nach Syrien schickt, werden wir dieses Land (Pakistan) mit einem Atomangriff zerstören«. Asif schreibt daraufhin über den Nachrichtendienst Twitter: »Israel vergisst, dass Pakistan auch eine Atommacht ist.« Die Nachricht auf der Webseite war frei erfunden.

      Im Jahr 2012 verkündet die iranische Nachrichtenagentur Fars, wenn weiße US-Amerikaner aus ländlichen Gebieten die Wahl hätten, würden sie laut einer Umfrage eher für den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschād stimmen als für Barack Obama. Zudem würden 77 Prozent lieber zusammen mit Ahmadinedschād zu einem Baseballspiel gehen als mit Obama. Diese Nachricht stammt von der Satire-Webseite The Onion, von der die Nachrichtenagentur Fars wörtlich abgeschrieben hat, ohne zu bemerken, dass es sich um einen Scherz handelt.

      »Im Zeitalter der digitalen Medien stehen Falschmeldungen, Satire und offensichtliche Verschwörungstheorien unterschiedslos neben gut recherchierten Nachrichten.«

      Im Zeitalter der digitalen Medien stehen Falschmeldungen, Satire und offensichtliche Verschwörungstheorien unterschiedslos neben gut recherchierten Nachrichten. Das Problem ist offenbar nicht auf die Rezipienten der sozialen Medien beschränkt, sondern betrifft auch die Produzenten von Nachrichten. Manchen Mediennutzern scheint es schwerzufallen, Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden. So kann Bullshit manchmal internationale Bedeutung erlangen.

      In diesem Buch geht es um Bullshit im Zeitalter der digitalen Medien, und zwar in der weiten Alltagsbedeutung von »Unfug aller Art«, also um Lügen, Fake News, Verschwörungstheorien, Pseudowissenschaft und Geschwurbel. Im deutschen Sprachgebrauch bezeichnet »Bullshit« nämlich inzwischen wie im englischen alles, was falsch, gelogen, irreführend, unverständlich oder einfach so dahergesagt ist. »Bullshit« ist aber außerdem ein philosophisches Fachwort. Die philosophische Lesart ist enger gefasst und zielt nicht auf das Ergebnis, sondern auf den Vorgang, also die Bullshit-Produktion. Darum wird es ebenfalls in diesem Buch gehen. Der amerikanische Philosoph Harry Frankfurt bezeichnet eine Person als »Bullshitter«, wenn sie einfach etwas behauptet, ihr die Wahrheit ihrer Aussage aber egal ist. Im Gegensatz zum Lügner sagt der Bullshitter nicht absichtlich etwas Falsches, sondern nimmt die Unwahrheit billigend in Kauf, zum Beispiel, weil er gebildet wirken möchte oder weil er online Geld mit gefälschten Geschichten verdienen will, die Aufmerksamkeit und damit Werbeeinnahmen erzeugen.

      »Und wir alle waren schon Lügner, Bullshitter und vor allem Trottel. Wir haben einfach etwas geglaubt, weitererzählt und weitergeleitet, ohne es gründlich zu prüfen.«

      Neben dem Lügner, der absichtlich die Unwahrheit sagt, und dem Bullshitter, dem die Wahrheit egal ist, gibt es nach meiner Analyse noch einen dritten Typus, und zwar den Trottel, der fahrlässig im Umgang mit der Wahrheit ist. Der Trottel macht sich nicht die Mühe, eine Information auf ihre Plausibilität oder ihre Quelle hin zu überprüfen, sondern denkt: »Wird schon stimmen.« Natürlich sind die Übergänge zwischen den drei Typen fließend. Entscheidend ist: Alle drei vermehren den Unfug in der Welt. Und wir alle waren schon Lügner, Bullshitter und vor allem Trottel. Wir haben einfach etwas geglaubt, weitererzählt und weitergeleitet, ohne es gründlich zu prüfen.

      Wie ich in diesem Buch zeige, ist mit der Verbreitung von Bullshit, vor allem in den sozialen Medien, die Demokratie in Gefahr. Denn um das Leben der Menschen politisch zu verbessern, muss man sich zuallererst auf eine faktische Grundlage einigen, also darauf, wie es sich tatsächlich verhält. Der vieldiskutierte Vorschlag jedoch, durch neue Gesetze oder bessere staatliche Kontrolle Bullshit einzudämmen, entspringt einer falschen Idee. Wir können die Bewertung von Informationen nur bis zu einem bestimmten Punkt delegieren. Am Ende sind wir immer auf uns selbst gestellt.

      Meine These lautet: Die Verantwortung für die Wahrheit liegt bei jedem Einzelnen. Um die Demokratie und uns selbst vor Bullshit zu schützen, müssen wir selbst resistenter, also widerstandsfähiger werden. Die dafür benötigte Bullshit- Resistenz bedeutet nicht nur, dass wir uns vor Fake News und anderem Unfug schützen, sondern auch, dass wir uns selbst davor bewahren, zum Lügner, Bullshitter oder Trottel zu werden. Insofern steht Bullshit-Resistenz in der Tradition der Aufklärung.

      In seinem Aufsatz »Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?« hat Immanuel Kant seinen Lesern geraten, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, aber leider nicht ausgeführt, wie das im Detail auszusehen hat. Kants Ratschlag, selbst zu denken, richtet sich vornehmlich gegen den Dogmatismus der Religionen. Heutzutage muss man ihn auf alle Arten ideologischer Beeinflussung ausweiten. Selbst zu denken heißt auch, sich selbst gegen Bullshit zu schützen. Und dafür muss man eine Antwort auf fünf Fragen geben.

      Erstens: Warum lügen und täuschen Menschen?
      Zweitens: Was ist Wahrheit?
      Drittens: Warum breitet sich Bullshit im Internet aus?
      Viertens: Warum sind wir überhaupt anfällig für Bullshit?
      Fünftens: Wie können wir uns davor schützen?

      Um diese fünf Fragen geht es in den folgenden Kapiteln.
      TÄUSCHUNG UND LÜGE


      Die Evolution der Täuschung

      Lügen und Täuschungen gehören seit Anbeginn der Menschheit zum Leben dazu. Wir lügen nicht nur, um uns einen Vorteil zu verschaffen, sondern greifen noch öfter zu Not- und Höflichkeitslügen. Wir lügen in der Familie, wenn wir unseren Kindern nach ihrem missglückten Vorspielen auf der Geige sagen: »Hast du toll gemacht.« Wir lügen in der Partnerschaft, im Beruf und im Freundeskreis. Das fängt mit Komplimenten und der Selbstdarstellung beim Kennenlernen an und endet mit der Antwort auf die Frage »Wie geht es dir?«: »Gut.« Wir versenden die SMS »Ich bin schon auf dem Weg«, obwohl wir das Haus noch gar nicht verlassen haben. Wir alle haben schon dutzendfach die weitverbreitetste Lüge unserer Zeit mit einem Klick online von uns gegeben: »Ja, ich habe die AGB gelesen.«

      Natürlich wird in der Politik gelogen. Und in der Wirtschaft. Das muss gar kein großer Vertuschungsskandal um Emissionswerte von Dieselautos sein. Wer ein Produkt verkaufen will, wird immer die positiven Merkmale herausstreichen und die negativen verbergen. Gerade in der Werbung und im Marketing liegt viel im Zwielicht zwischen Suggestion und Lüge. Das Sicherheitspaket des Telefonanbieters zum Beispiel ist »kostenlos«, schlägt aber nach drei Monaten zu Buche. So steht es im Kleingedruckten, ist also keine Lüge. Aber doch nahe dran. Selbst die Wissenschaft ist nicht gegen Lügen gefeit. Das zeigen immer wieder spektakuläre Fälschungsskandale oder Plagiate bei Doktorarbeiten. Eine Meta-Analyse in der Lügenforschung legt nahe: Menschen mit hohem Bildungsstand lügen grundsätzlich mehr als Menschen mit niedrigem, und Männer lügen mehr als Frauen. Dafür hat das Alter keinen Einfluss auf die Ehrlichkeit: Jugendliche lügen genauso oft wie Erwachsene, Rentner genauso viel wie Berufseinsteiger. Laut einer aktuellen Umfrage lügen Menschen etwa zwei Mal pro Tag. Aber diese Zahl liegt sicherlich viel zu niedrig, denn Menschen lügen auch, wenn sie Fragebögen von Psychologen ausfüllen.

      Beim Lügen handelt es sich dennoch um die Ausnahme und nicht den Normalfall. Gerade weil uns Wahrheit am Herzen liegt, fällt es uns normalerweise schwer zu lügen. In der Evolution hat sich offenbar die Fähigkeit zur Täuschung entwickelt, aber auch die Hemmung, davon allzu großzügig Gebrauch zu machen. Gerade deshalb stechen die selbstsüchtigen Lügen heraus, wenn sie enttarnt werden. Wir erinnern uns nicht mit Freude an die unzählbaren wahren Aussagen unserer Partner, sondern wir verspüren Zorn, wenn wir an diejenige Situation denken, in der sie uns angelogen haben.

      Der amerikanische Evolutionsbiologe John Trivers argumentiert dafür, dass in der Entwicklungsgeschichte zwischen Täuschern und Getäuschten eine Art Wettrüsten stattgefunden hat. Je besser sich Beutetiere tarnten, desto feiner wurden die Sensoren der Jäger. Das war bei unseren Vorfahren nicht anders, die in Gruppen jagten. Täuschung spielt auch in der Gruppendynamik eine Rolle: Wer vortäuschen konnte, stark, einflussreich, verlässlich und fürsorglich zu sein, hatte bessere Chancen, einen hohen Status zu erlangen und so attraktive Partner zu finden, um Nachwuchs zu zeugen. Da auch hier die anderen in der Gruppe immer feinere Sensoren für Lüge und Betrug entwickelten, setzte ein Wechselspiel zwischen Täuschung und Enttarnung ein. Trivers meint, dass gerade diejenigen beim Lügen am glaubhaftesten waren, die sich selbst darin täuschen konnten, die Besten zu sein, denn sie wirkten beim Lügen besonders authentisch. In schwacher Form findet man diese Neigung in der alltäglichen Selbstüberschätzung. So hielten sich laut einer Studie 94 Prozent aller Professoren für überdurchschnittlich gute Dozenten. Und nahezu 100 Prozent aller befragten Studenten meinten, sie seien überdurchschnittlich freundliche und verträgliche Zeitgenossen.

      »Täuschung ist ein soziales Schmiermittel, das sogar in der Eigenanwendung wirksam ist.«

      Trivers liefert aber nicht nur eine überraschende Erklärung für den evolutionären Vorteil der Selbsttäuschung, denn gute Lügner tendieren dazu, sich zu überschätzen, ihre Geschichten selbst zu glauben und damit die anderen für sich zu gewinnen. Er kann auch unsere Fähigkeit und unseren Drang zur Täuschung erklären. Täuschung ist ein soziales Schmiermittel, das sogar in der Eigenanwendung wirksam ist. Wir erwarten geradezu, dass uns andere im Alltag sanft zu unserem Wohl täuschen. Nur für die hinterhältigen Täuschungen sind wir besonders sensibilisiert.

      Durch die digitalen Medien ist ein neues Wettrüsten entstanden. Auf der einen Seite haben die Qualität und die Quantität von Täuschung und Manipulation zugenommen. Die neue Technik erlaubt anonyme und gezielte Manipulation durch Werbung, Ideologien, populistische Politik und religiösen Fanatismus. Auf der anderen Seite ist allerdings auch unsere Sensibilität für Wahrheitsmanipulation gestiegen. Die Preisfrage lautet: Wie wird dieses digitale Wettrüsten ausgehen? Wenn die digitalen Manipulationsversuche raffinierter werden, müssen wir mitziehen und die Sinne schärfen. Zurzeit sieht es aus, als würden die Täuscher den Kampf gewinnen. Daher müssen wir strategisch aufrüsten. Das heißt zuallererst, die Logik von Lügen und Bullshit genau zu verstehen.

      Quelle: https://nicolai-publishing.com/blogs/news/bullshit-resistenz?utm_source=Post_FB_Huebl_2&utm_medium=Facebook&utm_campaign=Huebl_Auszug

      Zum Buch: https://www.amazon.de/Bullshit-Resistenz-Philipp-H%C3%BCbl/dp/3964760099

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      • Hat er jetzt geschrieben, dass die freie Meinungsäusserung die Idee der freien Meinungsäusserung (Demokratie) gefährdet.
        Ah ja, logisch…..

        lg

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        • Fake News und Lügen sind keine „freie Meinung“, es sind Lügen. Lügen und Unwahrheiten sollte man entgegentreten.

          lg,

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          • …definiert nach ihm, aha.
            Oder wem?

            Kann er damit nicht so gut umgehen?
            Mit verschiedenen Meinungen, Ansichten, Realitäten, usw.

            Kann aber lernen.

            Mensch sein hatte immer schon vielfältiges, – bestimmend, wie damit umgegangen.

            lg

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  • Greta Thungbergs Reaktion auf den Hass und die Anfeindungen

    Recently I’ve seen many rumors circulating about me and enormous amounts of hate. This is no surprise to me. I know that since most people are not aware of the full meaning of the climate crisis (which is understandable since it has never been treated as a crisis) a school strike for the climate would seem very strange to people in general.
    So let me make some things clear about my school strike.

    In may 2018 I was one of the winners in a writing competition about the environment held by Svenska Dagbladet, a Swedish newspaper. I got my article published and some people contacted me, among others was Bo Thorén from Fossil Free Dalsland. He had some kind of group with people, especially youth, who wanted to do something about the climate crisis.
    I had a few phone meetings with other activists. The purpose was to come up with ideas of new projects that would bring attention to the climate crisis. Bo had a few ideas of things we could do. Everything from marches to a loose idea of some kind of a school strike (that school children would do something on the schoolyards or in the classrooms). That idea was inspired by the Parkland Students, who had refused to go to school after the school shootings.
    I liked the idea of a school strike. So I developed that idea and tried to get the other young people to join me, but no one was really interested. They thought that a Swedish version of the Zero Hour march was going to have a bigger impact. So I went on planning the school strike all by myself and after that I didn’t participate in any more meetings.

    When I told my parents about my plans they weren’t very fond of it. They did not support the idea of school striking and they said that if I were to do this I would have to do it completely by myself and with no support from them.
    On the 20 of august I sat down outside the Swedish Parliament. I handed out fliers with a long list of facts about the climate crisis and explanations on why I was striking. The first thing I did was to post on Twitter and Instagram what I was doing and it soon went viral. Then journalists and newspapers started to come. A Swedish entrepreneur and business man active in the climate movement, Ingmar Rentzhog, was among the first to arrive. He spoke with me and took pictures that he posted on Facebook. That was the first time I had ever met or spoken with him. I had not communicated or encountered with him ever before.

    Many people love to spread rumors saying that I have people ”behind me” or that I’m being ”paid” or ”used” to do what I’m doing. But there is no one ”behind” me except for myself. My parents were as far from climate activists as possible before I made them aware of the situation.
    I am not part of any organization. I sometimes support and cooperate with several NGOs that work with the climate and environment. But I am absolutely independent and I only represent myself. And I do what I do completely for free, I have not received any money or any promise of future payments in any form at all. And nor has anyone linked to me or my family done so.
    And of course it will stay this way. I have not met one single climate activist who is fighting for the climate for money. That idea is completely absurd.
    Furthermore I only travel with permission from my school and my parents pay for tickets and accommodations.

    My family has written a book together about our family and how me and my sister Beata have influenced my parents way of thinking and seeing the world, especially when it comes to the climate. And about our diagnoses.
    That book was due to be released in May. But since there was a major disagreement with the book company, we ended up changing to a new publisher and so the book was released in august instead.
    Before the book was released my parents made it clear that their possible profits from the book ”Scener ur hjärtat” will be going to 8 different charities working with environment, children with diagnoses and animal rights.

    And yes, I write my own speeches. But since I know that what I say is going to reach many, many people I often ask for input. I also have a few scientists that I frequently ask for help on how to express certain complicated matters. I want everything to be absolutely correct so that I don’t spread incorrect facts, or things that can be misunderstood.

    Some people mock me for my diagnosis. But Asperger is not a disease, it’s a gift. People also say that since I have Asperger I couldn’t possibly have put myself in this position. But that’s exactly why I did this. Because if I would have been ”normal” and social I would have organized myself in an organisation, or started an organisation by myself. But since I am not that good at socializing I did this instead. I was so frustrated that nothing was being done about the climate crisis and I felt like I had to do something, anything. And sometimes NOT doing things – like just sitting down outside the parliament – speaks much louder than doing things. Just like a whisper sometimes is louder than shouting.

    Also there is one complaint that I ”sound and write like an adult”. And to that I can only say; don’t you think that a 16-year old can speak for herself? There’s also some people who say that I oversimplify things. For example when I say that „the climate crisis is a black and white issue”, ”we need to stop the emissions of greenhouse gases” and ”I want you to panic”. But that I only say because it’s true. Yes, the climate crisis is the most complex issue that we have ever faced and it’s going to take everything from our part to ”stop it”. But the solution is black and white; we need to stop the emissions of greenhouse gases.
    Because either we limit the warming to 1,5 degrees C over pre industrial levels, or we don’t. Either we reach a tipping point where we start a chain reaction with events way beyond human control, or we don’t. Either we go on as a civilization, or we don’t. There are no gray areas when it comes to survival.
    And when I say that I want you to panic I mean that we need to treat the crisis as a crisis. When your house is on fire you don’t sit down and talk about how nice you can rebuild it once you put out the fire. If your house is on fire you run outside and make sure that everyone is out while you call the fire department. That requires some level of panic.

    There is one other argument that I can’t do anything about. And that is the fact that I’m ”just a child and we shouldn’t be listening to children.” But that is easily fixed – just start to listen to the rock solid science instead. Because if everyone listened to the scientists and the facts that I constantly refer to – then no one would have to listen to me or any of the other hundreds of thousands of school children on strike for the climate across the world. Then we could all go back to school.
    I am just a messenger, and yet I get all this hate. I am not saying anything new, I am just saying what scientists have repeatedly said for decades.

    And I agree with you, I’m too young to do this. We children shouldn’t have to do this. But since almost no one is doing anything, and our very future is at risk, we feel like we have to continue.

    And if you have any other concern or doubt about me, then you can listen to my TED talk ( https://www.ted.com/…/greta_thunberg_the_disarming_…/up-next ), in which I talk about how my interest for the climate and environment began.

    And thank you everyone for you kind support! It brings me hope.
    /Greta

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    • ….und sie, dass sie dass, bis auf Bo, Ingemar und Beziehungen zu NGO’s, ganz alleine anging?!

      poor children….

      lg

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      • Because:
        „And I agree with you, I’m too young to do this. We children shouldn’t have to do this. But since almost no one is doing anything, and our very future is at risk, we feel like we have to continue.“

        lg,

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        • …but ok Greta, i go with you.

          … where to go;

          we use far tu much.
          We advertise a system, witch misuses all ressources and polutes the world.

          Energie
          Rohstoffe
          Kriegsmaschine
          Massenproduktion
          Elektronik
          Autoindustrie
          Transprt/Logistik
          „Feinstaub“
          Geoingenieering

          Wir schiffen Dinge durch die ganze Welt und tun zu Grunde.
          Fummeln rum, KlauBauen irgendwo unwidrigst ab und aus, machen daraus,
          mit irrsinnig aufwendigem – wahnsinnig unsinniges und davon ständig neustes.

          Warum?

          Weil es sich rechnet, ausbezahlt.

          …für wen ?
          ….

          …- stell dir vor, man hätte Ein Auto, dass den wirklichen Bedürfnissen anpassbar,
          mit echt reifer Inteligenz, Technik, Währung, nachhaltigst, durchdacht und unkaputbar,
          einfach und gratis im Sinne der Impulsbetonung/Equilibriums.

          Statt der vielfältigen Wegwerf-AutoVerbrauchsIndustrie die jeden Tag ungeheuerlich
          verbraucht und sie auf Rollfeldern unverkauft aufstapelt.

          Stell dir vor, Greta, wir hätten Frieden und keine Kriegsmaschine, die das alles sichernd,
          jeden Tag unvorstellbar verbraucht und emmisiert.
          Boote, Schiffe, Flugteuge, Waffen, Oel, Treibstoff, Energie, Menschen.

          Man wäre eigenem zugewadt und würde einfach leben und leben lassen.
          Man würde zusammen kommen im Sinne wahrlicher Lösungen schöpfen
          Ohne Könige und Bauern, die nicht alle erst dem Reiche gleich.

          So wie kann sein, dass sich das all dieser Irrr/Wahnsinn rech(t)net?

          Qui bono?

          …- man nennst es heute Kapitalismus, Globalisierung, Freemarket, Weltwirtschaft,
          NeueWelt, Fortschritt….

          Frage die Idee…., und folge dem Geld.

          Klima ist da Figur, Religion, Spiel, Krieg, Waffe der eigenen (Üb)Erheblichkeiten geworden.
          Wie beim Schach.

          So ist Greta und das andere schwedische Mädchen „rechts“ ?

          Da weist mir die *Unicorn – Programierung,
          sprunghaft der Lehren der Brutkastenlüge.

          * rein, einzigartig, unschuldig, anders, gut, wundersam, verzaubernd

          Traurig dazu, nicht im Sinne ihrer Familie.

          Unser Generation konsumfragmentierte da noch go west – programierung,
          kurz nach Hippie , grad vor Gleichberechtigungs – prog…..

          Heut spin’t global.

          But Greta, personaly, i’m realy with you, thank you.
          We should take those how create and benefited by all this damages to full account
          and not giving them further rights, to do more through a corrupted foolish system.

          Bobbie sang aswell where to stand tuely, my dear….

          lg

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    • Wer steckt eigentlich hinter der Leugnung des Klimawandels?

      Of course, die offensichtlichsten Nutzer – die Ölindustrie.

      Eine der bekanntesten ist die ultralibertäre Organisation Americans for Prosperity,, die 2004 von Charles und David Koch gegründet wurde. Den Kochs gehört der in Kansas ansässige Öl- und Chemiegigant Koch Industries, das zweitgrößte Privatunternehmen der USA. Gemeinsam besitzen sie 96 Milliarden Dollar. Sie gehören zu den reichsten Menschen der Welt – und zu den fünf größten Umweltverschmutzern Amerikas. Und sie stecken unter anderem hinter dem US Ausstieg aus dem Klimaabkommen und die Abschaffung von Obamacare. Man attackierte renommierte Klimaforscher und diskreditierte deren Forschungsergebnisse. Man ließ verbreiten, das Grillen auf Kirchenveranstaltungen oder Nachbarschaftstreffen werde in Zukunft aus Klimaschutzgründen verboten. In Virginia schickte man Störer in die Veranstaltungen jener Politiker, die den Klimawandel als erwiesen ansahen. Diese beschimpften die Politiker als Verräter. Aus den Auftritten wurden Clips geschnitten, die später gegen die „Verräter“ verwendet wurden. Nachdem Americans for Prosperity viele Millionen auf derartige Aktionen verwendet hatte, war jedem Republikaner klar, dass das Reden vom Klimawandel das Karriereende bedeutete.

      Revealed: US Oil Billionaire Charles Koch Funds UK Anti-Environment Spiked Network

      For years, people have speculated about who is behind a shadowy group of well-connected ‘free speech advocates’ spreading far-right ideologies and climate science denial.

      The group emerged from a libel trial and bankruptcy of the ‘Living Marxism’ magazine in 2000, has roots in the Trotskyist left, and is now the factory behind a production line of far-right polemic that has infiltrated mainstream media and politics. It currently has its public home on Spiked — a website dedicated to belligerent, populist, anti-environmental, Islamophobic ‘analysis’.

      Until now, no one knew who funded the network.

      Through a joint investigation with George Monbiot at The Guardian, DeSmog UK can reveal that the group are funded by the Koch brothers — the right-wing libertarian US oil billionaires who have been at the heart of climate change denial in the United States.

      Our investigation shows that Spiked has received $300,000 from the Koch’s over the past three years, including $150,000 in 2016 — the year of Donald Trump’s US presidential election victory and the UK’s Brexit referendum.

      Koch Industries is the largest privately-owned energy company in the US. It has been described as a “kingpin of climate science denial”, outpacing ExxonMobil when it comes to donations to organisations opposing established climate science and regulations to combat greenhouse gas emissions.

      The Koch brothers’ funding network has also been credited with the rise in the influence of far-right, libertarian, rampant free-market capitalist thinking in the US and UK.

      Funding

      That this network is substantially funded by foreign donors puts the group’s own claim to be radical iconoclastic “free-thinkers” in a new light.

      Public tax returns from the Charles Koch Foundation show that in 2016 the organisation donated $150,000 to Spiked’s American fundraising arm, Spiked US Inc, through two separate donations (of $130,000 and $20,000). That is more than the total funding ($137,000) that Spiked US Inc declared on its 2016 tax return.

      The Charles Koch Foundation also gave Spiked US Inc $20,000 in 2017, over half of the $37k in total declared by Spiked US Inc in 2017.

      When approached by this investigation to clarify its funding relationship with the Charles Koch Foundation, Spiked’s managing editor, Viv Regan, revealed that it had actually received as much as $300,000 from the foundation over the past three years.

      Spiked’s editor, Brendan O’Neill, also writes for Reason Magazine, owned by the Reason Foundation, which has received $1 million from the Charles Koch Foundation over the past two years.

      Contrast Spiked US Inc’s tax return with Spiked’s UK accounts (which by law do not have to contain as much detail as US public accounts), and it seems that almost all of the organisations’ resources appear to come from the US.

      In 2016, the UK company, Spiked Limited, recorded total shareholders funds of £11,439. In 2017, that figure was just £8,651.

      So what does the Koch’s money buy? A certain amount of “libertarian advertorial”, for sure.

      For instance, an article in 2016, the year Spiked received $150,000 from the Charles Koch Foundation, attacked the Standing Rock protests against the Dakota Access Pipeline, in which the Koch brothers have a major interest. Nowhere does that article’s author declare the relationship between Spiked and the Kochs.

      Regan responded to our investigation by publishing deeper detail about the Koch’s relationship with Spiked, in which she said:

      “In the past three years the Toleration and Free Speech Programme at the Charles Koch Foundation has given Spiked US Inc $300,000 to produce public debates in the US about free speech, as part of its charitable activities.”

      “We’re very proud of our work on free speech and tolerance, and we are proud to be part of the programme.”

      The Charles Koch Foundation did not respond to DeSmog UK’s request for comment.

      Brendan O’Neill, Frank Furedi, Claire Fox and Mick Hume were all also contacted for a response but did not reply.
      The Kochtopus

      Given the Kochs’ reputation for manipulating democracy through dark money donations, it seems an odd thing for these ‘free speech’ advocates to be proud of.

      The Koch’s are one of the largest funders of libertarian causes and climate science denial in the world. DeSmog UK has previously revealed how the Kochs push their libertarian, deregulation agenda through organisations with ties to the Brexit Leave campaign and based out of offices in and around 55 Tufton Street.

      Through its network, the Koch brothers have been accused of backing movements that have “undermined American democracy and have helped wealthy elites block progress on problems such as climate change and income inequality”. Their influence is so far-reaching that the network the brothers support has been dubbed the ‘Kochtopus’.

      The Kochs aren’t just political operators, their companies are serious polluters, too — generating 24 million tonnes of greenhouse gases a year.

      As Tim Dickinson writes for Rolling Stone, “as a young man Charles Koch fell under the sway of a charismatic radio personality named Robert LeFevre, the founder of the Freedom School, a whites-only­ libertarian boot camp in the foothills above Colorado Springs, Colorado.”

      “LeFevre preached a form of anarchic capitalism in which the individual should be freed from almost all government power … LeFevre’s stark influence on Koch’s thinking is crystallized in a manifesto Charles wrote for the Libertarian Review in the 1970s, recently unearthed by Schulman, titled ‘The Business Community: Resisting Regulation’.”

      “Charles lays out principles that gird today’s Tea Party movement. Referring to regulation as ‘totalitarian’, the 41-year-old Charles claimed business leaders had been ‘hoodwinked’ by the notion that regulation is ‘in the public interest’. He advocated the ‘barest possible obedience’ to regulation and implored, ‘Do not cooperate voluntarily, instead, resist whenever and to whatever extent you legally can in the name of justice’.

      It is not difficult to see the parallels with the worldview promoted in articles on Spiked.
      History

      Spiked’s content and contributors have their origins in a network based around the ‘Living Marxism’ (LM) magazine and ideals. The LM Network is an extensive clandestine group that works around a common agenda of ‘libertarianism’, which operates with deep media penetration and political influence.

      Yet despite the obvious connections, “the network has no public presence or acknowledged existence”, as Powerbase notes.

      The organisation has been described by critics as “media-friendly Tory extremists” and by others as a cult.

      Given the focus of much of Spiked’s content on seemingly radical market deregulation, it’s perhaps surprising to find that it has roots in the Revolutionary Communist Party (RCP) — a far-left group that operated in the eighties and nineties.

      The network’s contemporary output can be described as climate change denying, islamophobic, anti-feminist, anti-environmental, anti-organic, pro-GM, pro-corporate and pro-market deregulation.

      The group operates through a multitude of front groups and organisations that form and dissolve and re-create over years. Most of the individuals involved operate under ‘cadre’ names or false identities.

      LM and Spiked contributors’ aliases:

      Mick Hume (aka Eddie Veale); James Heartfield (aka James Hughes); Fiona Fox (aka Fiona Foster); Claire Fox (aka Claire Foster); Frank Furedi (aka Frank Richards, aka Linda Ryan); Joan Philips (aka Joan Hoey); Eve Kaye (aka Eve Anderson); Michael Fitzpatrick (aka Mike Freeman); James Woudhuysen (aka James Wood); Helene Guldberg (aka Helen Gold).

      While the group may be best known for the splenetic clickbait of the magazine Spiked — first edited by Mick Hume (who was previously the editor of the RCP’s The Next Step), and now in the hands of Brendan O’Neill — it also operates through a number of other organisations.

      Although the network publicly denies its own existence, privately ex-members are less sanguine.

      One such member, Don MIlligan, has himself recorded this continuity:

      “The Revolutionary Communist Tendency, a breakaway from the Socialist Workers Party, was founded in 1978. It became the Revolutionary Communist Party in 1981 and was dissolved in 1997. It lives on in somewhat spectral form in the circle of people and organisations grouped around Spiked.”

      In 1999, the journalist Andy Beckett went to a Living Marxism-organised conference, and also records acknowledgement that the group’s roots are apparently from the radical left. Beckett interviewed Hume about his background and observed:

      “He rehearses the LM worldview: the globe is ‘at the end of a political cycle of left and right’; class, once the foundation of all left-wing thinking, ‚is not a political factor‘; there is ’no alternative to the market‘. Instead, the LM project has evolved into ‚reclaiming the human subject‘.

      “What Hume is reluctant to mention is that, until three years ago, Living Marxism was the official journal of a more obscure organisation: the Revolutionary Communist Party (RCP). After a long, uncharacteristic pause, and a certain amount of looking at the floor, Hume admits that he ’spent 10 years in the RCP‘. What about the other staff of LM? ‚The network of people I live and work with contain lots of people who were members of the RCP.‘ Hume tries to sound casual. ‚I didn’t think you were going to write about the RCP and all that‘.”
      Reinvention

      The LM network is hard to identify also because it has had to publicly reinvent itself a number of times.

      In 2000, a high court libel jury forced the Living Marxism magazine into closure and bankruptcy. It was to be the catalyst for the first of the group’s many renewals.

      Living Marxism’s Editor, Hume, a Times columnist from 1999-2009, published an article which claimed that ITN deliberately misrepresented a haunting picture of Fikret Alic, an emaciated Bosnian Muslim at Trnopolje camp in 1992.

      The result was an expensive libel case that forced the magazine’s closure. Hume and his co-publisher defendant, Helene Guldberg, were personally pursued for £375,000 in damages.

      Out of this debacle grew, almost instantly, a new set of organisations with the same personnel, worldview and politics. As Guardian journalists John Vidal and David Pallister noted at the time:

      “On the same day as the verdict was delivered, LM’s co-publisher Claire Fox, a 40-year-old former social worker and teacher, and two colleagues formed a plan for a month of ‘thought provoking’ conferences in London, Oxford, Manchester, Edinburgh, Paris and Frankfurt. As the Institute of Ideas, Fox and her team have drawn into their project many of the leading cultural institutions in the capital.”

      Climate Science Denial

      Spiked and the LM network are replete with anti-environmental and climate change denial articles over many years: “Have we really wiped out all the animals?”; “The myth of a climate crisis”; “Don’t panic – the end is not nigh”; and “Lets fracking get on with it”.

      But why is this group so passionately against the environment?

      The group take an extreme libertarian line: “ban nothing, question everything” was an early slogan. The approach inevitably led to coalition and partnerships with the far right. Vidal and Pallister note how LM’s content foreshadowed such moves:

      “Until its closure, LM more or less aped the conservative rightwing political, economic and cultural libertarian arguments being pushed heavily in the US by free market organisations like the Reason Foundation, the Heritage Foundation, the Hudson Institute and the Cato Institute. These are all funded by industry but are just the tip of a vast network of “freedom” groups all linked intellectually and semi-formally by the loose coalition known as the Freedom Network.”

      The Heritage Foundation and Cato Institute are at the heart of the US’s climate science denial nexus.

      The Heritage Foundation emerged as one of the most influential forces behind Donald Trump’s transition team. The group has been a fervent opponent of the Kyoto Protocol and its online database of “policy experts” includes many climate change skeptics such as Patrick Michaels, Sallie Baliunas, Thomas Gale Moore, Robert Balling, and Fred Singer.

      The network’s collaboration with far-right think tanks is one constant since its early days.

      As the journalist Nick Cohen has written:

      “The RCP won support from, and published the views of, the most extreme advocates of free-market capitalism – the Institute of Economic Affairs in Britain, and the Cato Institute and Center for the Defense of Free Enterprise in the United States.”

      “In the 1990s, it opposed poll tax demonstrators, the anti-apartheid movement and trade union campaigns against public spending cuts. It supported Neil Hamilton, climate science denial, GM foods and ‘heroic’ fat cats. It was, to slip into Marxist jargon, ‘objectively’ a part of the Tory party.”

      Monbiot also notes the LM network’s links with the IEA, and writes that in 1998, “the avowedly anti-imperialist LM began running articles by Roger Bate of the Institute for Economic Affairs, which advocates, among other interesting ideas, that African countries should be sold to multinational corporations in order to bring “good government” to the continent.”

      These themes of supposedly better governance through deregulation can now be found at very heart of British politics in the IEA’s recent activity pushing for a hard Brexit and highly deregulated US-UK free trade deal that could have disastrous consequences for the environment.

      For example, there is the IEA’s latest report on agri-business, which echoes many of the LM themes and obsessions about ‘tech’ and ‘innovation’ in agriculture, and was the subject of part of the recent Greenpeace sting on the IEA.

      The recent Unearthed exposé revealed the IEA was at the heart of moves to “insist that any US-UK free trade deal allows controversial US agricultural products such as chlorine-washed chicken and hormone-injected beef to be sold in UK supermarkets.”
      Ideology

      But it’s not just the company the LM network keeps that encourages it to be anti-environmental.

      The author Jay Griffiths has identified Futurism as the root of the recent resurgence of fascism and the libertarian alt-right. Futurism provides a framework for the network to formulate man-over-nature and anti-environmentalist polemics.

      As Griffiths writes:

      “Such detestation of the natural world, amounting to biophobia, is one of the hallmarks of libertarians and alt-Right alike. Today’s British libertarians coalesced in the 1990s around the Revolutionary Communist Party and its magazine Living Marxism (LM), with human domination of nature their soap-box theme.”

      “Environmentalists were public enemy number one. Far-Right anti-environmentalists such as Ron Arnold, of the Center for the Defense of Free Enterprise in the US, were given a platform to rant: ‘This is a war zone,’ he wrote. ‘Our goal is to destroy, to eradicate the environmental movement.’”

      Griffiths points to the work of climate science denier James Delingpole, as a key example of the current LM approach to the environment.

      According to Delingpole’s own website, his “dislikes” include “the ‚global warming‘ myth” and “The European Socialist Superstate.”

      He now writes for Breitbart London, the UK offshoot of the alt-right website run by President Trump’s former chief strategist, Steve Bannon.

      Griffith’s points to an article that Delingpole wrote for Breitbart shortly after Trump’s presidential election victory. In it, he implores the president to attack environmentalists that “ruin the lives of others”. “Smite them, salt them, and crush them underfoot”, Delingpole writes.

      Image: Screengrab of a story by James Delingpole for Breitbart London

      Griffiths also points to an “infamously deceitful” 1997 TV series, Against Nature. This was made by UK libertarian Martin Durkin and his company Kugelblitz, “the name of Nazi-manufactured weaponry”, Griffiths notes. Durkin made a follow up 2007 called ‚The Great Global Warming Swindle‘, which was also widely panned for its scientific inaccuracies.

      But why was Durkin’s 1997 work so “infamously deceitful?”

      As Monbiot explains, the documentary put forward the thesis that “environmentalists are the true heirs of the Nazis” as they sought to “impose limits on progress”.

      As Monbiot notes, the programme was littered with members of the LM network:

      “The assistant producer of Against Nature, Eve Kaye, was one of the principal coordinators of the RCP/LM. The director, Martin Durkin, describes himself as a Marxist, denies any link with LM, but precisely follows its line in argument. The series starred Frank Furedi, previously known as Frank Richards, LM’s regular columnist and most influential thinker, and John Gillott, LM’s science correspondent, both billed as independent experts.”

      “Line by line, point by point, Against Nature followed the agenda laid down by LM: that greens are not radicals, but doom-mongering imperialists; that global warming is nothing to worry about; that ’sustainable development‘ is a conspiracy against people; while germline gene therapy and human cloning will liberate humanity from nature.”

      Broadcasting the documentary turned out to be a mistake for Channel 4, with the channel “forced to make a humiliating prime time apology” after it received a damning ruling from the Independent Television Commission regarding the programme’s editorial standards which led to “distorted” views.

      Image: The ruling from the Independent Television Commission over complaints about Martin Durkin’s 1997 documentary, ‚Against Nature‘

      Never ones to shy away from controversy, the LM network — via Spiked — has continued to publish deliberately provocative content on the environment. For instance, James Heartfield (or Hughes) wrote an article for the website in June 2018 blaming the Grenfell tragedy on carbon targets.

      This would appear to be straight out of the Koch playbook — shoehorning a deregulation agenda into any and every news story, no matter how tragic.
      Tactics

      The network’s influence goes beyond words on a page, however. In rooms across the country, these ‘experts’ can be found pushing their world view under the auspices of creating space for radical thinking.

      The group’s modus operandi is well-worn. They create an event, curate it and shape it around a series of edgy-sounding phrases and contemporary themes (usually about “free speech” — or the “right to be offensive”) and then pack the programme with colleagues interspersed with unsuspecting and often credible people.

      The group’s long legacy of support for right and far-right causes is mirrored in their collaborations and partnerships. This years ‘Battle of Ideas’ is partnered with groups as diverse as the security company G4S, the Ayn Rand Institute and Genomics England.

      The event, which James Delingpole enthusiastically called the “annual festival of free speech”, had pharmaceutical giant Bayer (now merged with Monsanto) and PR agency Pagefield as their primary “Battle Champions”.

      This follows a long-running practice of collaboration with big businesses (often pharmaceutical and tech companies) and packing their highly curated events with a dazzling mix of the network’s front organisations.

      Alongside Bayer (Monsanto) and Pagefield, you’ll also find the Sir William Perkins School for Girls, the NATS air traffic control body, and All In Britain, and Catholics for Choice.

      Scattered amongst these corporate supporters and oddball organisations are groups that all look strangely familiar: Culture on the Offensive, Reason, World Byte, The Academy, Academics for Academic Freedom, Big Potatoes, Liverpool Salon, Birmingham Salon, Dublin Salon, East Midlands Salon, Leeds Salon,The Manifesto Club, Living Freedom — and, of course, Spiked.

      Each of these is a creation of the LM network presented as if they are autonomous spontaneous groups acting in collaboration.

      The lobby research group Powerbase list the following other groups established by LM members:

      Africa Direct; Audacity.org​ ; Campaign Against Militarism​ (defunct); Campaign for Internet Freedom; Channel Cyberia​ (defunct); Families for Freedom​ (defunct); Feminists for Justice; Freedom & Law​ (defunct); Future Cities Project​; Global Futures; Institute of Ideas; Irish Freedom Movement; Libero!​ (defunct); Litigious Society; London International Research Exchange; Parents Against the Charter; Sense about Science​; Spiked Online​; Transport Research Group​ (now the Future Cities Project); WORLDwrite​ ; Workers Against Racism Linkswende​; NOVO​ (Germany).

      These are front groups often set up by the same people, often from the same address, all from the same small pool of speakers and with the same agenda.

      For example, Brendan O’Neill, the editor of Spiked, co-founded the anti-regulatory Manifesto Club and has spoken at the Battle of Ideas, the Brighton Salon, Leeds Salon and Manchester Salon.

      And James Panton was a co-founder of the Manifesto Club whose steering committee includes Frank Furedi, Brendan O’Neill, Josie Appleton (Spiked/Institute of Ideas), Dolan Cummings (Spiked/research and editorial director of Institute of Ideas) and Bill Durodie (Living Marxism, Spiked, Institute of Ideas).

      Such multiple associations can have significant advantages when it comes to spreading particular ideas.

      For instance, LM associates James Heartfield and James Woudhuysen set up a building industry consultancy called Audacity and then sought funding from building companies. The consultancy then published Heartfield’s book ‘Let’s Build’ calling for government support for the building industry. Heartfield’s book then became required reading across the rest of the network such as the Birmingham Salon, Spiked and WORLDbytes.

      This is straight from the Koch playbook: create multiple front groups, resource them, and let them spin.

      The Spiked/LM network and the forces that the Koch Industries represent have in common not just a veneer of libertarianism and an endless stream of rhetoric about “free speech”, but also a way of operating characterised by secrecy.

      As Monbiot revealed, a Republican consultant who has worked for Charles and David Koch told the writer Jane Mayer that “to call them under the radar is an understatement. They are underground.”

      Their primary aim is disruption and chaos and to prevent any restraint on the actions causing the climate breakdown in which we are engulfed. Far from being “free thinkers” dedicated to liberty for the common person, we now know Spiked and the LM network are ‘proudly’ at the bidding of these billionaire oil barons.

      Editing and additional research by Mat Hope.

      Quelle: https://www.desmog.co.uk/2018/12/04/spiked-lm-dark-money-koch-brothers?fbclid=IwAR2cJjNR0QjEvLAhkA2mLZIPh75UFNewDq-vHZzwZBjo8p-ltouPQSOrhak

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