Das letzte große Abenteuer

geschrieben von Steven Black:

Ja, was könnte das wohl sein? Nachdem die letzten Meere überquert, die höchsten Berge bestiegen, die Weltwunder katalogisiert und zu Wasser, Luft und Land, in fast allem Rekorde aufgestellt wurden, was bleibt da noch übrig? Wenn alle Rollen, die es gibt, bereits gespielt wurden, dann bleibt nur mehr eines übrig: Du selbst zu sein!

“Du selbst zu sein” – das klingt nett, aber versucht das nicht jeder Mensch? Klar versucht das jeder, zumindest in dem Umfang, wie seine Eigenwahrnehmung über sich selbst ist. Jeder gibt dem Leben und sich selbst die Bedeutung, wie er/sie es sieht. Dieser Beitrag handelt nicht vom “normalen Menschen”, sondern von denjenigen, die bereits gemordet haben und ermordet wurden. Die man im Namen des Glaubens verbrannt oder ertränkt hat, die vielleicht selbst andere verbrannt haben. Die in vielen Kriegen gekämpft haben, verwundet wurden und gestorben sind. Die schon Könige und Sklaven waren, Prostituierte, Zuhälter und angesehene Frauen und Männer der Gesellschaft, Bauern und Mägde, Geschäftsleute und Lieferanten von Dienstleistungen. Es geht um die Situation derjenigen, die bereits viel erfahren und durchlebt haben, was es bedeutet Mensch zu sein und die jetzt die Gelegenheit haben, ein neues Level an Selbstausdruck zu lernen.

Als Menschen auf diesem Planeten leben wir meist nicht uns selbst, sondern übernehmen diverse Rollen – viele Leben lang. Wir sind konditioniert und wir tragen Masken, um unsere Verletzlichkeit zu verstecken. Mensch zu sein bedeutet grundsätzlich ein konditioniertes, also erlerntes Verhalten. Das ist ein wichtiger Teil der Dramaturgie, um ein Mensch sein zu können. Die Persönlichkeit eines Menschen, also das Ego –  gleicht einer Viertel voll bespielten Festplatte, wenn die Seele ihr Licht in den Körper einwirft. Auf dieser Festplatte sind bestimmte Programme installiert und vorprogrammiert, wodurch die Seele eine bestimmte Dynamik sicherstellt, die im jeweiligen Leben erlebt und erfahren werden soll. Ein weiteres Viertel der Festplatte wird mit den Konditionierungen gefüllt, die im Leben angetroffen werden – Kultur, Familienthemen, Erziehung, Schule, Gesellschaft, etc. Die restliche Festplatte steht zur freien Verfügung, es sind Freiräume für im Leben entwickelten Absichten.

Das bedeutet nicht, dass wir irgendwelche willenlose Zombies sind, aber tatsächlich ist das menschliche Sein auf eine bestimmte Art vorkonfiguriert. Jeder von uns ist auf eine bestimmte Weise gestrickt und natürlich hat niemand wirklich eine Festplatte in sich. Das ist nur ein Bild, um die feinstoffliche Programmierung darzustellen, wie die Seele ihr Menschsein gestaltet. Denn wir sind ja keine Menschen, sondern Seelen die menschliche Erfahrungen er-und durchleben. Dazu gehört es, sich vollkommen mit diesem Menschsein zu identifizieren, es auszudrücken und zu leben.

Wir leben in einer Zeit, wo mehr Menschen als jemals zuvor, aus der 100 % igen Identifizierung nur als Mensch rausgerissen wurden und wo das eigene Seelenbewusstsein sich mehr und mehr in den Vordergrund geschoben hat. Für diejenigen unter uns, denen das bewusst geworden ist, stellt sich eine ganz neue Herausforderung und recht steile Lernkurve in den Mittelpunkt. Es scheint dann manchmal so, als würde das “normale Menschsein” keinen rechten Sinn mehr machen, während gleichzeitig Ratlosigkeit herrscht, was man denn sonst noch machen könnte. Es ist eine heikle Gratwanderung, in deren Verlauf man ziemlich herumgewirbelt wird. Du bist halb im Leben und andererseits nicht, Extrovertiertheit und Introvertiertheit gleichzeitig.

Eine bekannte, oft beobachtbare Reaktion darauf, ist eine Abwertung des Menschseins, des Körpers, des Verstandes oder der menschlichen Identität an sich – genannt Egobashing. Man kann in diesem fragilen Zustand leicht dazu verführt werden, pseudoesoterischen Standardfloskeln auf den Leim zu gehen. Ich habe als Beispiel dafür, willkürlich einige Facebook Memes rausgefischt:

“Höre immer auf dein Herz, denn dein Verstand kann dich nicht glücklich machen.”

“Dein Herz kennt die Antwort, lange bevor der Verstand eine Frage gehört hat.”

“Man sieht nur mit dem Herzen gut.”

“Probleme sind in deinem Verstand, Lösungen in deinem Herz.”

“Folge deinem Herzen und nicht deinem Verstand.”

Klingt wie Weisheiten, aber sind es nicht. Das sind Halbwahrheiten – manchmal stimmt das, manchmal überhaupt nicht. Wer nur auf “sein Herz” hört, aber den Verstand missachtet, wird über kurz oder lang ziemlichen Schiffbruch erleben. “Das Herz” oder insgesamt unsere Gefühle, können in unglaublich romantische, manchmal komplett unrealistische Gefilde abdriften, die in der Realität oft nicht gelebt werden können. Es gibt Anteile in uns, die bauen täglich neue Luftschlösser, sind verliebt in die Idee der Liebe an sich, aber haben wenig Bezug dazu, wie man das im Alltag leben kann. Vieles, was sich für “das Herz” gut anfühlt, muss nicht gut sein und ist es oft auch nicht. Umgekehrt gilt genauso, vieles was sich unschön für “das Herz” anfühlt, muss nicht unschön sein, sondern signalisiert notwenige Veränderungen, die wir halt einfach ungern machen wollen.

Um das, was sich gut oder weniger gut anfühlt wirklich beurteilen zu können, ist ein selbstreflexiver Prozess notwendig, wobei man seine eigenen Motive, Gefühle und Gedanken regelmäßig hinterfragt. Und selbst da wird man immer wieder auf die Nase fallen – was keine Schande ist, weil genau daraus lernen wir. Dabei wirst du erfahren, wie sehr deine inneren Kinder, der Teenager in dir oder andere Teile, die du im Laufe deiner menschlichen Erfahrung entwickelt und kreiert hast, in deiner Gefühlswahrnehmung mitspielen. Das Kind in dir sucht vielleicht immer noch die Liebe von Mama oder Papa und hofft diese beim Partner zu finden. Was natürlich niemals passieren kann. Der innere Teenager kann Erwachsene dazu bringen, sich unverantwortlich zu verhalten. Wenn du beispielsweise einen 50 jährigen Mann siehst, der mit 20 jährigen versucht zu flirten, dann weisst du, da sitzt ein Erwachsener im Teenagermodus. Die 20 jährige, die sich darauf einlässt, ist im Grunde auf der Suche nach einem Vaterersatz. Es gäbe unzählige weitere Beispiele dafür, wie unsere inneren Anteile übernehmen können.

Um das einordnen und verstehen zu können, brauchst du eine gute mentale Fähigkeit und die Bereitschaft, aktiv zu fühlen. Dafür sind Mentalkörper und Emotionalkörper da, man benutzt sie. Was solche Weisheiten ausdrücken ist natürlich eine Realität – es gibt ein großes Ungleichgewicht zwischen fühlen und denken. Es herrscht ein Mangel an Balance und zwar auch in der spirituellen Community.

Dann hätten wir noch andere Bullshit Kekse:  

“Das Leben ist eine Illusion. Schmerz ist eine Illusion. Der Körper ist eine Illusion.”

“Du bist nicht dein Körper, nicht dein Verstand und nicht deine Gefühle.”

“Du bist nicht der Denker. Die Freiheit beginnt dann, wenn Du Dir bewusst machst, dass Du nicht der Denker Deiner Gedanken bist!”

Und das allerbeste – “DA IST JA GAR NIEMAND! Alles passiert von selbst!”

Aus meiner Perspektive ist das Geschwurbel, das mit einem quasi erleuchteten Anstrich daherkommt. Okay, also ein erleuchtetes, typisch nonduales Advaita Vedanta Geschwurbel, welches Separation und Fragmentierung predigt. “Erleuchtung” ist nichts anderes als eine Grenzüberschreitung deines menschlichen Bewusstseins, wo du die Tatsache realisierst, dass es jenseits dieser menschliche Identität kein vergleichbares Ichbewusstsein mehr gibt, wie wir es als Menschen kennen. Das stimmt, die Seele hat kein menschliches Ego-Persönlichkeitsbewusstsein, die Seele ist eine multidimensionale Persönlichkeit, aber hat eine ganz bestimmte Kernidentität. Sie weiß um sich und während der physischen Inkarnation verbindet sie sich mit der Egopersönlichkeit und drückt ihre Einzigartigkeit durch eben jenes Ego aus. Da gibt es eben auch Begrenzungen, vieles von der Seele kann vom Menschen einfach nicht ausgedrückt werden. 

Und es ist eine Sache, eine Erleuchtungserfahrung zu haben, aber das ändert nicht die Situation. Du bist immer noch eine Seele, die menschlich verkörpert ist und du wirst immer noch ein Ego haben. Oder lasst es mich mit den Worten von Renate sagen, die 6 Monate in einem Erleuchtungszustand gewesen ist: Erleuchtung ist nur der Anfang einer sich erweiternden, ständig weiterführenden Entwicklung. Beim einen kann es spektakulär daherkommen, bei anderen schleicht es förmlich heran, fast unbemerkbar und langsam. Es ist kein Endzustand, kein ewig glücklich machendes ELDORADO, wo es keine Sonnenuntergänge mehr gibt. Es gibt grundsätzlich keine Endzustände für uns, die wir irgendwie festhalten könnten. 

Dasselbe gilt für den physischen Körper oder den Mentalkörper und Emotionalkörper. Wer glaubst du, hält das alles am Leben? Die Seele verbindet sich mit dem Körper, dem Verstand und der Gefühlsebene. Wenn die Seele ihr Licht aus dem Körper zieht, ist nichts mehr davon aktiv. Der Körper ist keine Illusion, er ist das Fahrzeug der Seele, über den sie sich ausdrückt. Schmerz ist keine Illusion, ob nun körperlicher oder emotionaler Schmerz. Er ist ein deutliches Zeichen dafür, dass irgendwelche Dinge in die falsche Richtung gelaufen sind. Es ist eine Lernerfahrung, die im Laufe des Prozesses zu mehr Tiefe des eigenen Bewusstseins führt.

Was sich hinter derlei Floskeln ausdrückt ist Separierung. Man separiert den Körper, den Verstand oder die Gefühle, bezeichnet diese als Illusion, die mit dem “wahren Selbst” (die Seele) nichts zu tun hätte. Und das ist falsch – wahr hingegen ist nur, dass die Seele keinen physischen Körper hat und ihre geistig-mentalen Aktivitäten oder Fühlebenen auf eine Weise operieren, die wir als Menschen (noch) nicht ganz nachvollziehen können, aber existieren. In der physischen Inkarnation haben wir aber einen Körper, wir haben Mental –und Emotionalkörper, welche die Seele als Werkzeuge nutzt und in Verbindung damit ist, um Energien in Gedanken und Gefühle zu übersetzen. Das sind Sinneswerkzeuge und Reaktionszentren, in der physische Inkarnation sind wir eben Seele UND Mensch.

Es ist gut nachvollziehbar, wie verführerisch es sein kann, jene Ebenen in uns abzulehnen oder zu leugnen, sie als Illusion zu bezeichnen, welche die physische Inkarnation zu einer ernsthaften Herausforderung machen. Aber mit Spiritualität hat das nichts zu tun. Diese Art von Gedankengebäude hat auch nichts nonduales, sondern ist vielmehr sehr dual und ist auf Trennung und Ablehnung bezogen. Das wird spirituelles Bypassing genannt, eine Vermeidungsstrategie. Die Vermeidung des Menschseins, der Versuch die Erfahrung zu kontrollieren, indem das schwierige, schmerzhafte, anstrengende abgelehnt oder geleugnet wird. Um es mit den Worten von Jeff Foster zu sagen: “Unsere Menschlichkeit ist das Wasser auf der Seelenmühle. Ohne sie können wir nicht zu einer authentischen, nachhaltigen Erfahrung des Nicht-Getrenntseins gelangen.” 

Diese Art von Vermeidungshaltung deutet auf einen inneren Wächter hin, der dieses Verhalten kultiviert hat. Er liefert uns eine Maske, um unsere Verletzlichkeit abzudecken und zu vermeiden.

Beim “da ist ja niemand” Konzept wird dem loslassen jeder Art von Selbstverantwortung das Wort geredet. Deine Wächter lieben das, weil es einen riesigen Schutzwall bietet, um vom Leben nicht mehr berührt werden zu müssen. “Da ist ja niemand”, also betrifft dich nichts. Man “transzendiert” seine Menschlichkeit und alles was damit zusammenhängt, das Ich, die Wunden im Emotionalkörper und einfach alles unangenehme. Man kann über Wächter sagen was man will, aber doof sind sie nicht. Das ist per Definition der dichteste Schutzpanzer, den man sich selbst verpassen kann, um die persönliche Erfahrung zu kontrollieren und Schmerz zu vermeiden. 

Es ist nichts falsches an der nondualen Perspektive, auch nicht an Transzendenz – wenn eine gesunde Ausrichtung vorhanden ist. Eine gesunde nonduale Perspektive leugnet Dualität nicht oder nennt sie Illusion. Sie akzeptiert Dualität als einen wertvollen Teil des schöpferischen Prozesses. Da ist keine Ablehnung sondern Umarmung. Wer versucht eine nonduale Perspektive anzustreben, ohne sich vorher seinem persönlichen Scheixx zu widmen, wird zu spirituellem Bypass verführt.

Aufrichtige Spiritualität bedeutet jedoch Integration und Annahme von ALLEM was wir sind. Der ultimative Kern von Spiritualität ist – es gibt kein Entkommen. Weil irgendetwas entkommen zu wollen die Quelle aller Disharmonie in uns ist. Ich nenne es accepting yourself  business und im Kontext dieses Beitrags bedeutet es, akzeptiere und anerkenne deinen Schmerz. Akzeptiere, dass du Seele UND Mensch bist. Akzeptiere, dass du temporär einen Körper hast und jenseits davon doch ohne Körper bist. Du hast Gefühle und der Großteil deiner Gedanken speisen sich durch diese Gefühle. Wir denken, wie wir uns fühlen.

Ja, das Leben ist manchmal Scheixxe! Es serviert uns vieles, was nicht grade als erfreulich bezeichnet werden kann. Sometimes, life can be a constant pain in the ass.

Und das macht uns manchmal anfällig Konzepte zu inhalieren, um dieser Realität und der eigenen Verletzlichkeit zu entfliehen. Aber gleichzeitig gibt es auch erfreuliches, aufregendes, lustvolles in diesem Leben. Niemand käme vermutlich auf die Idee, Freude oder Leichtigkeit abzulehnen ..

Für all jene, die in einem solchen Abschnitt ihrer Erfahrung sind, wo Seele und Menschsein sich immer mehr mischt, existiert eine große Verwirrung und Verunsicherung. Man stolpert im Laufe dieses Prozesses von einer Verschwörungstheorie zur nächsten, tritt laufend auf einen Bullshit Keks und weiß manchmal nicht mehr, ob man Männlein oder Weiblein ist. Man schwingt von Ratlosigkeit zu Ungewissheit. Es ist eine völlig neue Erfahrung, die sich erst einmal ordnen und aussortieren muss. Ich weiß genau, wovon ich spreche, weil ich selbst mittendrin stecke. 

Und da sind wir wieder beim letzten großen Abenteuer – es ist die großartige Gelegenheit, das Menschsein mit viel mehr Seelenbewusstsein auszufüllen, wie es bisher der Fall gewesen ist. Wer du auf Seelenebene bist, kann nicht vollumfänglich als Mensch ausgedrückt werden. Aber wir bekommen jetzt eine weit umfassendere Idee, was es bedeuten könnte ein Mensch zu sein und was wir gerne ausdrücken würden. Es offenbart uns ein größeres Spektrum an Ideen und Möglichkeiten, es liefert uns allerdings auch viel mehr Arbeit und Herausforderungen. “Du selbst zu sein” wird auf ein völlig anderes Level gehoben ..

Doch zuerst musst du erst einmal herausfinden, wer du in dieser Erfahrung nun bist – aussortieren, was es wirklich bedeutet Seele und Mensch zu sein. Es ist schmerzhaft zu erkennen, wie viele Masken wir tragen und wie stark wir im Abwehrmodus sind. Wir tragen Masken, wenn wir emotional nicht in Balance sind. Um ein Gleichgewicht in uns zu finden, müssen wir unsere innere Verteidigungs – und Abwehrstruktur offen legen und uns ihrer bewusst werden. In diesem Prozess wirst du mit der Zeit erkennen, wie fragmentiert du eigentlich bist und das führt zum nächsten Schritt: Das bedeutet, wir beginnen innerlich aufzuräumen und in uns drinnen Ordnung zu schaffen. Nach dem erkennen der eigenen Fragmentierung beginnen wir unsere abgespaltenen Teile zurückzuholen, zu akzeptieren und zu integrieren.

Das effektive Mittel der Wahl dafür ist aktives Fühlen

Und zwar jede unerfreuliche, Konfliktbeladene und nicht wahr haben wollende Emotion, die wir in uns finden können. Jede einzelne davon steht für einen abgetrennten, in Abspaltung begriffenen Teil von uns, den es nach Hause zu holen gilt. Mit aktivem Fühlen ist eine andere Ebene von fühlen gemeint, als wir das meist kennen. Wir alle fühlen, immer, aber mit unterschiedlichem Gewahrsein und Männer fühlen anders wie Frauen. Das “normale fühlen” ist Gefühle wahrzunehmen, sie zu begrüßen, wenn sie freudiger Natur sind, aber abzulehnen, abzuwehren, zu verdrängen, wenn sie eher unerfreulich sind. Das unerfreuliche bewerten wir als nicht gewollt, als bedrückend und anstrengend – nichts wie weg damit. Und mit dieser ablehnenden Bewertung formen wir eine Emotion. Emotionen sind die Dramatisierung von Gefühlen, aufgeladen mit allerlei Glaubensmustern und Bewertungen. Das ist üblich, wir mögen es Lustmaximierend und mögen unlustiges überhaupt nicht. 

Wir können das überall in unserer Gesellschaft sehen – es ist diese große Fluchtbewegung, um unseren inneren Dämonen zu entkommen, die zu diversen “Fast Food Bewegungen” führt. Fast Food Kommunikation, Fast Food Beziehungen, Fast Food Sex, Fast Food Berieselung, alles soll möglichst schnell und schmerzfrei sein. Es ist das ständige verstecken und ausblenden unserer unerfreulichen Erfahrungen, die zu einer starken inneren Anspannung führen, unseren Alltag verkompliziert und alles lebendige in uns mit der Zeit einfrieren lässt.

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Bewusstes, aktives Fühlen ist die heilende Gegenbewegung, um eine Integration in uns herbeizuführen. Aktives Fühlen meint, dass wir jedes Gefühl, jede Emotion bewusst zulassen und achtsam fühlen. Wir sind MIT diesen Gefühlen und Emotionen, wir sind MIT unseren Konflikten und Widersprüchen. Dieses zulassen aller Emotionen führt zur Verdauung und Integration von Emotionen, damit reduziert sich die Notwendigkeit von Abwehr – und Verteidigungsmaßnahmen. Was allerdings nicht bedeutet, dass es weiterhin Situationen geben mag, wo Abgrenzung notwendig ist. 

Das ist wirklich das letzte große Abenteuer – viel unerforschtes Land, viele Untiefen zu überqueren und Berge zu besteigen. Viele neue Pfade, die darauf warten ins Unbekannte geschlagen zu werden und begehbar zu machen. Da gibt es unglaublich viel zu entdecken, dessen du dir vorher nicht bewusst warst. Hey, du kannst sogar deinen entdeckten Untiefen und Bergen einen Namen geben: Du weißt schon – Bullshit Nr. 20, Glückskeks Nr. 3, Vermeidungstendenz Nr. 18, Mindfuck Nr. 13, usw. Seinen inneren Scheixx zu personalisieren kann durchaus lustig sein ..

Fühle deinen Weg durchs Leben

Aktives, bewusstes Fühlen bedeutet, dass wir unsere Gefühle und Emotionen untersuchen und ihnen auf den Grund gehen. Das wird dir eine völlig neue Klarheit ermöglichen, warum du was fühlst. Du bist dabei in Kontakt mit deinen Emotionen und Gefühlen, mit deiner unterdrückten Wut, deinem Stress, deiner Angst und allen angestauten Emotionen – egal wie unangenehm. Damit bist du in Kontakt mit deinen abgetrennten Anteilen, anstatt sie weghaben zu wollen. Die Problematik hängt immer mit dem unterdrücken, dem wegschauen und so tun als ob es nicht existiert zusammen. Wir versuchen diese Realität zu leugnen, wollen sie einfach nicht anerkennen. Und das ist der ganze Hintergrund vielfältiger Konflikte in uns.

Wenn wir dies in uns offen legen und zu fühlen erlauben, wenn wir diese Wahrnehmungen akzeptieren, eng an unser Herz halten, löst sich der Stau langsam auf und kann integriert werden. Du wirst feststellen, dass bewusstes Fühlen zu einer Balance zwischen Fühlen und Denken führt. Bewusstes Fühlen ist kein Konzept – es ist jenseits aller Konzepte. Fühlen ist aktuelle Gegenwart, man fühlt was grade in einem lebendig und am laufen ist. Man intellektualisiert oder verklärt seine problematischen Emotionen nicht, man fühlt sie bis zur Wurzel und zurück. Es klärt, reinigt und bringt uns wieder in Verbindung mit unserer Ganzheit.

Wenn du in Kontakt mit deinen unerfreulichen oder problematischen Emotionen bist, dann verstehst du, dass es keine Grund für ein Egobashing gibt. Der verzerrte Zustand unserer Egopersönlichkeit, unseres Ichs, beruht auf dem inwendigen Schmerz und unseren alten Wunden, die wir vermeiden anzuschauen. Dieser Zustand von Ungleichgewicht verändert sich durch bewusstes, aktives Fühlen. Aber hab keine Illusionen, das wird dauern und verlangt ein ernsthaftes Commitment von dir. In der “spirituellen Geschichte” findest du alle unterschiedlichen Zustände, wie sie in unserer Gesellschaft auch vorzufinden sind. Da gibt’s den Kindergarten, die Volksschüler, Hauptschüler und die weiter fortgeschrittenen Teilnehmer. Und wir alle müssen jede einzelne Stufe davon durchgehen. Wer sich mit den Sprüchen der Erleuchteten bewaffnet und sofort die höchsten Weisheiten haben will, aber den Weg durch die eigene Schattenwelt vermeidet, der betreibt “Instant Esoterik” und verursacht weitere Spaltung in sich selbst.

Aber okay, man kann das machen, letztlich wird einen das in die Knie zwingen und vielleicht landet man dann auf der Erkenntnis, dass es so nicht funktionieren kann. Der Weg fürs lernen endet niemals, die Tore stehen jederzeit offen, wenn wir umdenken und uns selbst zuwenden.

Du willst zu deinem Licht finden? Super! Merke: Der Weg zu deinem inneren Licht führt mitten durch deine eigene Dunkelheit!

Deine Fähigkeit zu Fühlen ist der Wegweiser, durch dieses unbekannte Gebiet, deren Bewohner die Namen Angst, Scham, Depression, Wut, Hass, Todessehnsucht tragen. Um die Fähigkeit zu Fühlen wieder zu aktivieren oder zu verbessern, empfehle ich zwei mögliche Werkzeuge – den “Präsenz Prozess” von Michael Brown oder “Focusing” von Ann Weiser Cornell. Der Präsenzprozess ist für die Anfänger, Focusing mehr für die Fortgeschrittenen. 

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich demnächst beabsichtige, eine geschlossene Facebook Gruppe aufzumachen, wo es nur ums Fühlen geht. Wenn du die eine oder andere Frage dazu hast, bist du herzlich willkommen.

ACHTUNG NACHTRAG!

Nachdem ich meinen Artikel jetzt nochmal durchgelesen habe, sehe ich, dass meine persönliche Begeisterung für die Fühlarbeit mit mir etwas durchgegangen ist. Auch fühlen ist KEINE Wunderwaffe und damit kann man auch nicht alles bearbeiten. Eine ernst gemeinte WARNUNG muss ausgesprochen werden, wenn wirklich schwere Traumatisierungen vorliegen. Es braucht eine relative Stabilität, um verdrängtes Fühlen zu können, ohne Re-traumatisiert zu werden. Wenn das nicht vorhanden ist, kann Fühlarbeit mehr Schaden als Nutzen. Wenn du also schwere Traumata erlebt hast, dann bleib besser weg davon und such dir zuerst einen guten Psychotherapeuten.

Sollte ich den Eindruck erweckt haben, man müsse einfach nur den “Präsenzprozess” machen oder “Focusing” und die Welt würde wieder in Ordnung kommen, dann möchte ich diese Erwartungshaltung etwas dämpfen. Obwohl es wahr ist, dass Fühlarbeit ein wirksames Werkzeug ist, den Emotionalkörper betreffend, dennoch benötigt eine ganzheitlich orientierte Herangehensweise auch noch andere Vorgehensweisen und andere Tools im Werkzeugkoffer. Dass ich fähig bin, tief in meine Fühlprozesse einsteigen zu können, beruht auf Jahrelanger und gleichzeitiger Bearbeitung anderer Ebenen in mir. Ich sage das zwar immer wieder, in manchen Beiträgen, aber eben nicht immer.

 In unseren CoReOn Gruppen haben wir gelernt, dass jede Ebene unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht. Wie im Artikel angemerkt ist die Seele, Körper, Verstand und Gefühlsebene miteinander verbunden. Daher liegt die Problematik nicht nur im emotionalen Feld, sondern auch die anderen Ebenen sind davon betroffen. Wir verwenden unter anderem  “neurogenes Zittern”, oder auch “TRE – Trauma Release Exercices” und Bio-energetische Übungen (nach W. Reich) für die körperliche Ebene, Fühlarbeit für die emotionale Ebene und Aufstellungen, um herauszufinden wo die Probleme liegen, die mit inneren Persönlichkeitsanteilen zusammenhängen und Chakrenclearing, um das energetische System zu reinigen, nebst einer Tonne hochkomplexer Energiearbeit im feinstofflichen System.

Man kann im Grunde nichts davon auslassen, wenn man die ganze Geschichte ernsthaft angehen will. Heilung bedeutet Integration, es bedeutet nicht, alles wäre quasi einfach weg. Ja, vieles verschwindet einfach, aber es gibt Prägungen die werden bleiben – vielleicht für immer. Es gibt in der spirituellen Community die Idee, das manche Dinge einfach deswegen wieder auftauchen, weil sie noch einmal “gesehen werden wollen”, um dann zu gehen. Meine Erfahrung zeigt was anderes – von dieser Idee sollte man sich verabschieden.

Ich mag das auch nicht, aber ich musste lernen zu akzeptieren, dass manches immer wieder getriggert wird und auftauchen kann. Einige Dinge können offensichtlich nicht geheilt, bzw. integriert werden, damit muss gelebt werden. Aber durch das Fühlen habe ich ein Werkzeug, wodurch ich mir selbst die Anteilnahme und das Verständnis geben kann, was diese Teile brauchen, wenn sie aufsteigen. Das bedeutet, ich lasse es nicht “links liegen”, sondern ich kümmere mich um mich. Denn alle Teile in mir sind ICH ..

Until next time same station

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Quellennachweise:

https://www.sein.de/spiritual-bypassing-10-wege-die-realitaet-zu-vermeiden/

https://www.renatehechenberger.com/

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@Steven Black

Alle selbst geschriebenen Artikel auf meiner Website, dürfen bei Nennung des Autors und Linksetzung der Website, gerne und jederzeit kopiert und weiterverteilt werden. Ausgenommen davon sind Gewerbliche Interessen, wie etwa einen dieser Artikel in diversen Medienpublikationen zu veröffentlichen, dies bedarf der Genehmigung des Autors.

34 Kommentare

  • Hat dies auf myelixirch rebloggt und kommentierte:
    Wir sind fühlende Wesen 🤩

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  • Hallo Stefan

    Ich erlaube mir, Dein Verhalten bzgl. Bernd in Verbindung mit Deinem Beitrag zu sehen.

    Integration in uns herbeizuführen

    wir sind MIT unseren Konflikten und Widersprüchen

    Kontakt mit deinen abgetrennten Anteilen, anstatt sie weghaben zu wollen

    jede Ebene unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht

    akzeptieren, dass manches immer wieder getriggert wird

    Wenn Du das alles denn weißt und so nachvollziehbar formulierst, warum hast Du dann Bernd als Stinkstiefel behandelt und tituliert? Wenn Du im Außen eine Person herabsetzend schubladisierst, machst Du das nicht auch mit Anteilen im Inneren?

    Bernd hat Dich, so glaube ich, getriggert, indem er bei Dir immer wieder seinen Finger in eine Wunde gelegt hat. Du hast sein Hinterfragen, seine Kritik nie akzeptiert. So meine Wahrnehmung wenigstens. Wenn Du im Außen etwas Dir Unangenehmes nicht stehenlässt, kommt dieses dann nicht ebenso in Deinem „inneren Verhalten“ vor?

    Hast Du den Kontakt mit Bernd gesucht? Oder hattest/hast Du nicht viel eher Deine verfestigten Vorstellungen? Auch hier wieder die Frage nach der Entsprechung im Inneren.

    Und schließlich hast Du Bernd weghaben wollen. Das hat sich mit den Monaten deutlich herauskristallisiert. Gilt nicht auch hier: Wie im Außen, so in etwa auch im Inneren?

    Es grüßt
    Andreas

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    • Hi Andreas,

      Ich erlaube mir, Dein Verhalten bzgl. Bernd in Verbindung mit Deinem Beitrag zu sehen.

      Da erlaubst du dir etwas zu viel. Du macht hier genau das, was Ignifer angesprochen hat – du missbrauchst meinen Artikel für deine persönlichen Befindlichkeiten. Das ist nicht in Ordnung, Andreas.

      Wenn Du das alles denn weißt und so nachvollziehbar formulierst, warum hast Du dann Bernd als Stinkstiefel behandelt und tituliert? Wenn Du im Außen eine Person herabsetzend schubladisierst, machst Du das nicht auch mit Anteilen im Inneren?

      Das ist ohne Zweifel eine der schrägsten Assoziation, die ich je vernommen habe.

      Bernd hat Dich, so glaube ich, getriggert, indem er bei Dir immer wieder seinen Finger in eine Wunde gelegt hat. Du hast sein Hinterfragen, seine Kritik nie akzeptiert. So meine Wahrnehmung wenigstens. Wenn Du im Außen etwas Dir Unangenehmes nicht stehenlässt, kommt dieses dann nicht ebenso in Deinem „inneren Verhalten“ vor?

      Nein, Bernd hat keinen Finger in irgendwelche Wunde gelegt. Bernd hat wiederholt und persönlich unter der Gürtellinie kritisiert, und zwar alleine des kritisierens Willen – lange habe ich zugesehen, bis es mir reichte. Ich hab ihn lange „stehenlassen“ mit seinen Ansichten – die im übrigen keine persönliche Note oder Überlegung zeigten, sondern übernommene Meinung von anderen Seiten plakatierte.

      Und schließlich hast Du Bernd weghaben wollen. Das hat sich mit den Monaten deutlich herauskristallisiert. Gilt nicht auch hier: Wie im Außen, so in etwa auch im Inneren?

      Nein, das Leben ist nicht immer ein Zuckerschlecken und manchmal hat man einfach Grenzen zu setzen, indem man sagt: Bis hierher und nicht weiter! Und ich sagte es mehrmals, gut, hat nicht gefruchtet, so there has to be consequences ..

      Wünsch dir was

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      • Hallo Steven,
        :-))
        guter Artikel. Wird hier vom Bernd gesprochen, den ich noch kenne? Habe da vage Erinnerungen, dass es im Spaß machte manche Leute anzugehen.
        Es ist hilfreich ALLes zu nutzen was man in sich bewusst werden kann, sogar einer Maske, da man nicht jedem zeigen oder ausdrücken kann und will, was man fühlt.
        Allerdings muss man wissen, dass der Mensch dazu neigt zur seiner Maske zu werden.
        Ulrich Mohr erklärt es gut, wie (’nicht seine Worte‘) ‚die Matrix‘ sich des Menschen Phantasie- und Gefühlswelten bemächtigt.

        Sei herzlich gegrüßt

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  • Lieber Andreas,

    warum klärst Du das Thema „Bernds Rauswurf“ nicht besser persönlich mit Steven?
    Die Sache scheint dich sehr zu beschäftigen, aber jetzt so gut wie jede Gelegenheit dazu zu nutzen, das wieder aufzuwärmen, kann doch auch nicht die Lösung sein – zumal Du jetzt anfängst Artikel diesbezüglich zu instrumentalisieren.

    LG

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    • Hej Andreas und Ignifer!

      Ich möchte die Thematik aus meiner Sicht aufgreifen.
      Wir hatten hier das schon mal, vor längerer Zeit. Da war das Idol von dem Erleuchteten, der liebevoll und geduldig mit jedermann ist (gleichzeitig jedoch manches belächelnd und mit seltsamen Geschichten quasi aus der Welt schaffend) – so ist das aber nicht, wenn man sich selbst mehr und mehr kennenlernt.

      „Aufrichtige Spiritualität bedeutet jedoch Integration und Annahme von ALLEM was wir sind.“

      Also wenn da ein Teil ist, der einfach nicht klarkommt mit xx (Person oder Situation, es kann auch eine Energie sein)? Wenn ich den annehme, dann komme ich eben nicht klar mit xx!
      Mir geht es so, dass ich manches nicht mehr akzeptieren kann, wo ich früher dachte, ich müsse darüber hinweg gehen, weil ich ja so lieb und nett sein möchte. Oder weil jemand gesagt hat, das Ziel wäre, dass mich etwas nicht mehr stört. So läuft das aber nicht!

      „Um das, was sich gut oder weniger gut anfühlt wirklich beurteilen zu können, ist ein selbstreflexiver Prozess notwendig, wobei man seine eigenen Motive, Gefühle und Gedanken regelmäßig hinterfragt.“

      Hinterfragt, aber nicht aus der Welt schafft, die Motive, Gefühle und Gedanken.
      Nein, es ist nicht „wie innen so außen“.

      Vielleicht, lieber Andreas, könntest Du in Dich schauen, welcher Teil in Dir so eine bestimmte Erwartung an Stefan hat. Der darf natürlich auch sein, und vielleicht wird er sich mal ändern, oder auch nicht .. ..

      Liebe Grüße
      Veron
      die Bernds Beiträge schon lange nicht mehr gelesen hat

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      • Ergänzung
        Jeder innere Teil hat einen Grund und seine Berechtigung. Die Kunst besteht darin, ihn zu erkennen und ihm „zuzuhören“ .. .. statt mit ihm identifiziert zu sein und unreflektiert von sich zu geben, was da kommt. Zugegeben ist das manchmal sehr schwierig, vielleicht auch unmöglich.
        Ich verstehe bei einigen meiner Mitmenschen, dass sie „nicht anders können“. Dann ist es meine Sache, mich von ihnen zurückzuziehen, so weit es möglich ist .. .

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    • Hi Ignifer

      Die Sache scheint dich sehr zu beschäftigen, aber jetzt so gut wie jede Gelegenheit dazu zu nutzen, das wieder aufzuwärmen, kann doch auch nicht die Lösung sein – zumal Du jetzt anfängst Artikel diesbezüglich zu instrumentalisieren.

      Ich knutsch dich. 🙂

      Sehr klar gesehen!

      lg,

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      • Da knutsch ich doch hemmungslos zurück *lol*

        Veron,
        das ist mit eines der größten Missverständnisse im sprituellen/esoterischen Bereich. Auch ich glaubte eine Weile, dass „Bearbeiten“ und „Transformieren“ stets etwas mit lächelnd akzeptieren oder gar gut finden zu tun hätte. Es hat lange gedauert, bis ich für mich verstanden habe, dass ich sehr wohl etwas richtig sch**** finden darf und ich auch das Recht habe eine klare Grenze zu ziehen – es aber dennoch in seinem Raum stehen lassen und akzeptieren kann. Nur muss ICH kein Teil davon sein und schon gar nicht, wenn andere meinen mir auf grund eigener Befindlichkeiten etwas vor die Füße schmeißen zu müssen.

        Andreas,
        ich wollte ursprünglich nicht näher auf das Thema eingehen, aber es war schlicht und ergreifend so, dass Bernd weniger den Austausch als eher die Möglichkeit sich abzureagieren gesucht hat.
        Und in noch einem muss ich Steven zustimmen – aus Bernds Kommentaren waren keine eigenen Überlegungen und Schlussfolgerungen zu lesen, sondern er feuerte teilweise wahllos irgendwelches Zeug hier rein, stellte uns als Dummköpfe hin und polterte in Kleinkindmanier, wenn man seine übernommenen Ansichten aus wüsten Youtube Filmchen und alternativen Fakten Seiten in der Diskussion hier auf den Prüfstand gestellt hat.

        Das gehört zum Prozess zwar irgendwo dazu (war bei mir nicht anders), aber wenn man den Kopf so gar nicht mehr aus einer von außen geschaffenen Blase herausbekommt, die darauf basiert, dass alles im Aussen feindlich ist, dann wird es übel. So etwas vergifet völlig am Ziel vorbei auf Dauer die ganze Umgebung und das macht gute Blogs kaputt, weil keiner mehr Lust hat sich Kommentare und Diskussionen mit Stinkstiefeln anzutun.
        Steven lässt auf seinem Blog sehr viel zu und hat mit Bernd erstaunlich lange Geduld gehabt, aber ein permanentes Hineinurinieren in einen mühsam geschaffenen und gepflegten Raum wird irgendwann jedem zuviel.

        LG

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      • Hallo …

        Terramesa
        Nach Jahren meldest Du Dich hier wieder – zu Bernd. Finde ich aussagekräftig und lässt mich fragen: Kann es vielleicht sein, dass er auch Dir etwas Wahrheit auf`s Butterbrot geschmiert hat, an der Du heute noch etwas kaust?

        Veronika
        Verstehe ich Dich richtig? Du bestreitest einen Zusammenhang, eine Beziehung zwischen Innen und Außen?

        Ignifer
        Du warst damals und bist auch jetzt mit Stefan im Bund, Bernd als Stinkstiefel zu schubladisieren.

        Stefan
        Ist Dein aktueller Umgang mit mir und meinem für Dich unangenehmen Impuls nicht auch in einem großen Spannungsverhältnis zu Deinem Beitrag?

         
        wir sind MIT unseren Konflikten und Widersprüchen
         
        Kontakt mit deinen abgetrennten Anteilen, anstatt sie weghaben zu wollen
         
        jede Ebene unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht
         
        akzeptieren, dass manches immer wieder getriggert wird

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        • „Verstehe ich Dich richtig? Du bestreitest einen Zusammenhang, eine Beziehung zwischen Innen und Außen?“

          Nein, lieber Andreas, nicht Zusammenhang (obwohl manchmal vielleicht wirklich keiner da ist). Aber es gibt Unterschiede.
          Ein innerer Teil, der meine Aufmerksamkeit braucht, ist etwas anderes als jemand im außen, der Aufmerksamkeit fordert. In welcher Form auch immer .. ..

          Ich kann verstehen, dass andere auch innere Teile haben, die dies oder jenes bewirken. Es ist aber deren Aufgabe, die Teile in sich wahrzunehmen und ihnen die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, ich bin nicht verpflichtet Mama oder Zielscheibe der inneren Kinder von anderen zu sein.

          Liebe Grüße
          Veron

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          • Machen wir ein Beispiel für Inneres und Äußeres:
            Die innere Stimme sagt, ich solle weniger rauchen.
            Ein Freund sagt mir, ich solle weniger rauchen.

            Du sagst, Veronika, dass beide Stimmen unterschiedlich seien, was ja definitiv auch so ist. Und ich sage, dass ich mich gegenüber beiden Stimmen vergleichbar verhalte. Wenn ich den Freund z.B. daraufhin abwürge, mache ich dies vermutlich ähnlich mit meiner inneren Stimme.

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            • „Und ich sage, dass ich mich gegenüber beiden Stimmen vergleichbar verhalte.“

              Kannst Du natürlich machen, lieber Andreas, und, beweist das irgendwas? Macht nicht jeder so.

              Sehr wahrscheinlich ist, dass es nicht nur diese eine Stimme gibt, die Angst hat, was passieren könnte, wenn Du weiter rauchst, und die Du hörst. Für einen anderen Teil ist es vielleicht sehr wichtig weiter zu rauchen, Du hörst den nur nicht so gut. Viele inneren Teile sind nicht unbedingt „laut“, aber trotzdem mächtig.

              Ich wollte es zunächst nicht, aber nun schreibe ich doch noch, was mir so im Kopf herumgeht: Was hat Dich an Bernd so angesprochen, was gefiel Dir an ihm, und warum? Warum tat es Dir weh, dass er hier gesperrt wurde? Woher kommt diese fixe Idee vom „Finger in der Wunde“? Ich bin sicher, es gibt einen Grund in Deinem Inneren, und vielleicht findest Du ihn eines Tages. Vielleicht auch nicht .. ..

              Ich denke, diesbezüglich in Dir zu forschen wäre viel sinnvoller als mit solchen Beispielen wie oben zu kommen. Und ich bin auch sicher, ein Teil von Dir ist damit überhaupt nicht einverstanden, und deswegen wirst Du Dich einfach nur ärgern und es nicht tun.

              Liebe Grüße
              Veron

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            • Liebe Veron

              Ich nutze lieber den Namen, den Du angibst, obwohl mir „Veronika“ um einiges leichter über die Tastatur geht.

              Für einen anderen Teil ist es vielleicht sehr wichtig weiter zu rauchen, Du hörst den nur nicht so gut.

              Jede Stimme will gehört und damit integriert werden, dies ja die Botschaft von Stefans Beitrag.

              Woher kommt diese fixe Idee vom „Finger in der Wunde“?

              Sprichst Du von einer fixen Idee, so wertest Du den „Finger in der Wunde“ schon im Vorhinein ab.

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              • „Sprichst Du von einer fixen Idee, so wertest Du den „Finger in der Wunde“ schon im Vorhinein ab.“

                Ich ahnte, dass das bei Dir, lieber Andreas, so ankommt, aber ich hatte keine Lust meinen Eindruck in andere Worte zu fassen deswegen. Ich finde, dass fixe Ideen genau so berechtigt (und zu erforschen) sind wie alles andere. Es könnte höchstens sein, dass ich mich irre, und es keine so fixe Idee ist.

                „Jede Stimme will gehört und damit integriert werden, dies ja die Botschaft von Stefans Beitrag.“

                Nun ja .. .. meine Erfahrung ist, dass nicht jeder innere Teil gehört/gesehen werden will .. .. es ist für so manchen leichter, wenn er unerkannt wirken kann.

                Und es ist ganz bestimmt nicht leicht gewisse Teile zu hören, wenn andere lauter sind. Es erfordert Übung in sich hineinzuhorchen, manchmal braucht mal Hilfe, und manchmal ist es eben nicht zu schaffen Klarheit zu erlangen.

                „Ich nutze lieber den Namen, den Du angibst, obwohl mir „Veronika“ um einiges leichter über die Tastatur geht.“

                „lieber“ .. .. hm. Also ich habe kein Problem damit.

                Liebe Grüße
                Veron

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        • Andreas, nur weil man bei einer Sache den gleichen Standpunkt hat, steht man noch lange nicht im Bund mit jemanden.
          Um was geht es Dir hier eigentlich?
          Lass es doch einfach gut sein – die Sache mit Bernd ist durch.

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        • Lieber Andreas, was du hier betreibst ist eine große Vereinfachung, die mit den Zusammenhängen nichts zu tun hat. Ist es dir so wichtig, unbedingt im Recht zu sein?
          Irgendwie verstehe ich nicht, was dich da so umtreibt. Du versuchst hier das sogenannte „Spiegelgesetz“ in einem Sinne anzuwenden, der nicht korrekt ist. Erstens muss dabei bedacht werden, dass nicht alles was dir begegnet eine „Spiegelung“ ist und dass es einfach nicht auf alles angewendet werden kann.

          „Ist Dein aktueller Umgang mit mir und meinem für Dich unangenehmen Impuls nicht auch in einem großen Spannungsverhältnis zu Deinem Beitrag?

          wir sind MIT unseren Konflikten und Widersprüchen

          Kontakt mit deinen abgetrennten Anteilen, anstatt sie weghaben zu wollen

          jede Ebene unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht

          akzeptieren, dass manches immer wieder getriggert wird “
          Der einzige, der deswegen in Anspannung ist, bist offenbar du, Andreas. Mit seinen inneren Konflikten zu sein, muss nicht bedeuten, den äußeren Konflikten ewig zusehen zu müssen. Da sind manchmal Entscheidungen zu treffen und klare Trennlinien zu ziehen, weil, wenn du sowas nicht machst, erzeugst du weitere innere Konflikte und Anspannungen. Ich habe als Blogbetreiber auch eine Verantwortung, welche Art von Energien ich hier haben will und welche nicht.

          lg,

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          • Hallo Veronika

            Deine Rückmeldung war mir nicht ganz verständlich und so interpretiere ich sie nach meinem Wunsch und spreche Dich mit Deinem richtigen Namen an. Darfst mich gerne korrigieren …

            Kann es nicht sein, dass ein bockiges Kind die personalisierte Abtrennung repräsentiert, doch sich in seinem Tiefsten nach der Integration sehnt? Dies wieder als Bild für innere Anteile, die scheinbar nicht gehört werden wollen.

            Und zum Finger in der Wunde. Stefans 180-Kehrwende bzgl seines Truther-Seins hat Bernd ihm immer wieder unter die Nase gerieben.

            Mit Grüßen nach Österreich

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            • „Kann es nicht sein, dass ein bockiges Kind die personalisierte Abtrennung repräsentiert, doch sich in seinem Tiefsten nach der Integration sehnt?“

              Meinst Du ein inneres Kind, lieber Andreas, oder doch ein „äußeres“ ? Mit dem Begriff „Personalisierte Abtrennung“ kann ich nicht wirklich was anfangen, egal in welchem Zusammenhang. Ein Kind ist, wie es ist, und es hat Gründe dafür, wie es ist, das ist meines Erachtens bei „echten“ Kindern genau so wie bei inneren. Oft steckt Angst dahinter.

              Und nicht jeder innere Anteil ist ein Kind.
              Stell Dir mal vor, Du hättest die Möglichkeit, etwas in Deinem Sinne zu beeinflussen, solange Du nicht erkannt wirst, solange keiner weiß, dass Du da bist und das tust. Würdest Du Dich melden und sagen „ich bin hier und ich mache das“, wenn es dann vielleicht vorbei ist mit Deiner Macht ?
              Ich bin mir sicher, viele haben solche Wächter. Und es kann auch was anderes sein als ein Wächter .. ..

              „Und zum Finger in der Wunde ..“

              Das ist eine Formulierung, die würde mir selbst nie einfallen, und ich weiß gar nicht, woher mir die überhaupt bekannt ist, niemand in meinem Umfeld sagt so was. In welchen „Kreisen“ wird denn so formuliert? Deswegen kam mir die wiederholte Verwendung dieser Formulierung vielleicht wie eine fixe Idee vor. Wie auch immer .. .. ich sehe keinen Grund, warum Stefan eine Wunde haben soll, weil er sich „woandershin“ entwickelt hat (habe ich ja auch) .. .. Wenn Bernd ihm das immer wieder unter die Nase gerieben hat, dann kam Bernd wahrscheinlich nicht klar damit, und die Wunde gehört dann wohl eher zu ihm.

              Als In-sich-horch-Anregung: Wie geht es Dir damit? Hättest Du es lieber, dass Stefan Truther wäre?
              Liebe Grüße
              Veron
              die kein Problem damit hat, welchen Namen Du lieber benutzt. Ich fand es nur interessant, dass da das Wort „lieber“ stand, obwohl es anders leichter geht.

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            • Hallo Veronika

              Dass Du nicht glaubst, dass Bernd eine sensible Stelle von Stefan getroffen hat, möchte ich gerne so stehenlassen.

              Das „bockige Kind“ sollte nur veranschaulichen, dass hinter einer Auf-Kontra-gebürsteten-Erscheinung etwas Anderes liegen kann. Ich versuche es noch klarer zu sagen: Die wenige Ahnung von Quantenphysik, die ich glaube zu haben, lässt mich zu der Vermutung kommen, dass alles letztlich Verbindung ist. Unsere ureigenste Natur ist somit darauf angelegt. Du schreibst von den Vorteilen, dass sich Anteile verstecken und vom Geheimen aus agieren. Doch hinter diesen situativen Vorteilen liegt m. E. eben etwas Tieferes …

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              • Lieber Andreas!

                Quantenphysik .. .. puh! Davon habe ich so gut wie keine Ahnung, d.h. alles vergessen, was ich jemals davon las, es liegt mir offenbar nicht.
                Da ich stattdessen von meinen Erfahrungen bei meinen Aufstellungen ausgehe, und von meinem Verständnis von Seele / höherem Selbst, können wir einander vielleicht nicht wirklich verstehen.

                Aber eines ist klar: alles ist verbunden. Man kann auch nicht einen inneren Teil einfach rausschmeißen. Man kann nur erforschen .. .. und vielleicht findet man mal was „Tieferes“, hat ein Aha-Erlebnis .. .. vielleicht auch nicht. Ich glaube, manches ist schlicht passiert, und ich stimme auch nicht mit jenen überein, die unbedingt an jedem Teil etwas Gutes finden wollen, und sei es nur, dass es mal was Gutes war und jetzt nicht mehr ist. Ja, viele innere Teile haben durchaus eine gute Absicht, wollen schützen. Die traumatisierten inneren Kinder und vielleicht noch ein paar andere Teile sind aber nach meinem Verständnis einfach nur da.

                Ich gehe auch davon aus, dass jeder Mensch solche innere Anteile hat, doch das Bewusstsein dafür scheint erst im höheren Seelenalter gegeben zu sein, und es hat sicher auch mit der Zeit zu tun, in der wir leben, mit der damit verbundenen Bewusstseinsenwicklung.

                Ich möchte noch anmerken, dass „bockig“ und „auf-Kontra-gebürstet“ in mir ein ungutes Gefühl bewirkt. Mit meinem Verständnis der inneren Anteile sind solche Wörter nicht vereinbar.

                Liebe Grüße
                Veron

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            • Hi Andreas,

              „Stefans 180-Kehrwende bzgl seines Truther-Seins hat Bernd ihm immer wieder unter die Nase gerieben.“

              Ich denke, ich habe oft und ausführlich dargelegt, warum sich meine Perspektive verändert hat. Wenn man das nicht respektieren kann, sollte man sich andere Gefilde suchen. Die Realität ist, Bernd hat es einfach nicht gepasst, dass sich hier die gängigen Vorstellungen verändert haben. Gut, seine Sache ..

              lg,

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  • Woher das wohl kommt, diese schöne Wunschvorstellung, diverse innere Anteile in uns würden gesehen/gehört werden wollen und nur darauf warten, dass wir mal unsere Aufmerksamkeit nach innen richten .. ..
    und das würde auch die Botschaft in Stevens Text sein. Also ging ich ihn noch mal durch und habe ein paar Sätze herausgepflückt:

    Für diejenigen unter uns, denen das bewusst geworden ist, stellt sich eine ganz neue Herausforderung und recht steile Lernkurve in den Mittelpunkt.

    .. .. ein selbstreflexiver Prozess notwendig, wobei man seine eigenen Motive, Gefühle und Gedanken regelmäßig hinterfragt. Und selbst da wird man immer wieder auf die Nase fallen .. ..

    Nach dem Erkennen der eigenen Fragmentierung beginnen wir unsere abgespaltenen Teile zurückzuholen, zu akzeptieren und zu integrieren.
    Und zwar jede unerfreuliche, konfliktbeladene und nicht wahr haben wollende Emotion, die wir in uns finden können. Jede einzelne davon steht für einen abgetrennten, in Abspaltung begriffenen Teil von uns, den es nach Hause zu holen gilt.

    Aber hab keine Illusionen, das wird dauern und verlangt ein ernsthaftes Commitment von dir.

    Also eine steile Lernkurve, auf die Nase fallen, wird dauern .. .. und ja, es gilt Teile zu integrieren, aber das heißt nicht, dass die das auch wollen und nur darauf warten. Oder dass der zugehörige Wächter das erlaubt.

    Ich habe gesehen, dass da jetzt ein Nachtrag steht. Ja, lieber Steven, ich denke auch, man muss manche Informationen zur Vorsicht wirklich immer wieder schreiben. Und ohne Aufstellung (bzw. Renates Hilfe) zeigen sich manche Teile auch gar nicht. Da kann man wunderbar glauben, man kennt sich, und dabei kennt man nur die Teile, die sich freiwillig zeigten.

    Liebe Grüße
    Veron

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    • Noch ein Punkt:

      „Niemand käme vermutlich auf die Idee, Freude oder Leichtigkeit abzulehnen“

      Nun ja, niemand, der halbwegs o.k. ist, und nicht bewusst .. .. aber wenn tief drinnen der Eindruck abgespeichert ist, dass Freude und Leichtigkeit gefährlich ist .. ..

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  • Hallo,
    es ist ungut zu glauben, man müsse Alles und Jeden verstehen und immer zu Allem und Allen gut Freund sein. Wenn sich eine Situation sichtlich verschlechtert sollte man davor nicht die Augen verschliesen und auf ein Wunder, „höhere Fügung“ oder „göttliches Eingreifen“ warten, sondern nach einer Lösung suchen und die Sache gegebenenfalls beenden. Ansonsten entsteht unnötiges Leid durch unnötiges Ausharren in einer sinnlos aufrechterhaltenen Situation. Man trägt dabei nicht nur Verantwortung dafür, dass Anderen kein Leid entsteht sondern zu allererst geht es darum, Schaden von sich selbst abzuwenden. Sich selbst gegenüber ist man Rechenschaft schuldig, noch lange bevor Verantwortung für Andere übernommen wird. Ansonsten landet man eben genau in dem Dilemma, dass man aus scheinbar gutem Willen eine Situation nicht beenden konnte, aber letztlich genau deswegen nur anderen die Schuld daran geben kann.
    Es ist wie mit dem Frosch im Topf auf der Herdplatte… erst wenns zu spät ist merkt er dass er kocht. Deswegen lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Ob Andere das verstehen müssen? Um diese Frage zu klären fängt man mit diesem kurzen Text am Besten nochmal von vorne an. …lol^^ 😉

    LG,
    Andi

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  • Lieber Steven,

    wegen selbst zugelassener mentaler und medialer Überflutung meines Systems und daraus folgend selbst verordneter zeitweiliger Abstinenz und langsam aufweichende und klare Filter habe ich diesen wundervollen Artikel erst jetzt aufgenommen – und ich muß schmunzeln, vielleicht hätte ich mich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung „angepixt“ gefühlt, oder als einen Tritt in den Allerwertesten, wer weiß … Jetzt danke ich dir, daß du es so herrlich erfrischend beschreibst. Ich weiß (auch), wovon du schreibst. Ich mußte bei manchen Bildern lachen, denn so habe ich es auch empfunden. Und jetzt noch schwingt nach, ob ich denn „vom wilden Fisch bespuckt“ war, mich auf einen Kampf mit meinen selbst erzeugten Dämonen einzulassen, der von vornherein aussichtslos war (was ich aber nicht wahrhaben wollte) und mich fast zum Crash gebracht hätte. Heute darf ich mich mit meinen „Dämonen“ freuen, ich nehme sie wahr, sie sind ein Teil von mir und dürfen mit mir sein – und ich heile mit ihnen.

    Danke für dein Sein und danke für das Teilen deiner inneren Welt mit uns (und mit mir)! Großartig!
    Liebe Grüße
    Sonja

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