Der Anfang vom Ende des Wahnsinns

geschrieben von Steven Black:

Im ersten Beitrag dieser Artikelserie ging es um die Art der Zusammensetzung, was für Wesen und Elemente in der viertdimensionalen astralen Ebene existieren. Im zweiten Beitrag ging es hauptsächlich um die Dynamik, wie die astrale und physische Welt gemeinsame Prozesse erzeugt, die sich in Politik, Wirtschaft und in allerlei globalen Phänomenen niederschlagen.

Heute werden wir uns mehr um die persönliche Seite der Geschichte kümmern – um deine und meine persönliche Seite. 

Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich noch einen kurzen Abstecher in das Dämonen Thema machen. Mir fiel auf, dass da noch etwas im zweiten Teil fehlte, bzw., zu kurz kam – was hiermit nachgeholt wird. Wir haben uns zwar angesehen, wie dämonische Energien in den Weltkriegen wirkten und wie das Gesetz der Anziehung für die Dynamik dahinter sorgte. Aber mir ist es wichtig, jedwede “schwarz-weiß Malerei” zu vermeiden und daher betrachten wir einmal, woher denn diese Dämonen so kommen.

Eine herkömmliche Idee über den Ursprung von dämonischen Wesen geht etwa so – da gibt es diese dunklen, lichtabgewandten Kräfte, welche die Menschen als Nahrungsquelle benutzen, weil sie anscheinend keine Energie von der göttlichen Quelle selbst bekommen. Auch gibt es Ideen, wonach die helle und die dunkle Seite seit Anbeginn der Schöpfung im Krieg wären und dass dieser Krieg im Reich der Menschen stattfindet.

Egal, welche Geschichte man dazu liest, es ist immer eine Projizierung von Gut und Böse und eine sehr dualistisch geprägte Sichtweise, wobei der anklagende Zeigefinger natürlich Richtung Dämonen zeigt.

Okay, schauen wir uns Mal eine etwas andere Version an. Die wird dir vielleicht nicht so gut gefallen, weil die dualistischen Gegensätze dabei verschwimmen werden und damit vielleicht die persönliche Komfortzone den Bach runtergeht. In dieser Beschreibung gehe ich allerdings nur auf die Situation der Erde ein, nicht den gesamten universellen Kontext.

Ich stimme grundsätzlich der Idee zu, dass dämonische Wesenheiten Energiesauger sind. Daher halten sie sich ja auch gerne dort auf, wo es diese Nahrung für sie gibt. Überall dort, wo es Neid, Gier, Hass, Angst, Depression, Missbrauch jeder Art, Gewalt, Opferhaltung, Hilflosigkeit und Ohnmacht gibt. Es gibt eine lange Liste von solchen emotionalen Absonderungen, welche für Dämonische Entitäten eine Nahrungsquelle sind. Und sie verstärken und amplifizieren diese emotionalen Muster in uns.

Wie könnte das auch anders sein, wenn WIR – die Menschen, der Ursprung und die Erschaffer solcher Wesenheiten sind? Ja, wir sind die Quelle ..

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Wann immer wir in emotionalen Ausnahmezuständen sind, erzeugen wir über diese Entladungen psychonoetische Lebensformen, deren Gestaltsinhalt ein direkter Abdruck dieses Bewusstseinszustandes ist, inklusive aller Bewertungen, die wir dazu treffen. Das kann man lange noch nicht dämonisch nennen, aber wir haben damit eine Schöpfung kreiert, die sowas wie ein Kind von uns ist.

Wenn diese Gestalt lange genug gefüttert wird – und damit ist eine ständige Beschäftigung mit und ein Verharren in diesem Zustand gemeint, dann bekommt diese psychonoetische Gestalt eine immer klarer definierte Form und wird irgendwann so etwas wie ein eigenes Bewusstsein haben – eine Miniaturausgabe unseres eigenen Bewusstseins, welches sich nur über solche emotionale Zustände definiert.

Aber seine einzige Nahrungsquelle besteht aus der Art von Energie, wodurch es erschaffen wurde. Es kennt nichts anderes und kann auch mit was anderem nichts anfangen. Mit der Zeit kann das eine sehr große Wesenheit werden, wenn sie genug gefüttert wird und sie ist ein Teil von uns. Was für eine Gestalt das ist, kommt natürlich stark aufs jeweilige Thema an ..

Auf einer größeren Skala betrachtet – wenn wir einen nur kleinen Blick drauf werfen, was für Gräueltaten wir als Menschen Jahrtausende lang begangen haben, in der Unbewusstheit und auch im Überlebensmodus, dann kann man ein recht gutes Bild darüber bekommen, welche Art von dämonischen Wesenheiten dadurch erschaffen wurden und wie bevölkert die astrale Sphäre damit ist. Eine größere Masse an negativen Energien erschafft natürlich sehr viel größere und grässlichere Entitäten. Und natürlich ist denen daran gelegen, dass ihre Nahrungsquelle, ihre Schöpfer, weiterhin solche Energien produzieren. Das kann man ihnen nicht wirklich verdenken, oder? Aber sie können nicht aus sich selbst heraus aktiv werden, sie brauchen eine “Einladung”, welche durch genau die Art von Energie “ausgesprochen” wird, über welche sie kreiert wurden und wobei das Gesetz der Anziehung – gleiches zieht Gleiches an – in Aktion tritt.

Man sollte sich unschwer vorstellen können, welche dämonische Energien bei Kriegen, Mord, Folter, Sklavenhandel, sexuellen Missbrauch (etc., etc., etc.) gefüttert werden. Und die sogenannte Menschheit als Gesamtes hat kollektiv dabei mitgewirkt, dass es diese Wesenheiten gibt. 

Satan, der Fürst der Hölle?

imageSatan ist ein kollektives Erzeugnis von Millionen Christen, die Jahrhunderte damit zugebracht haben, all die verdrängten Bilder von sich selbst auf eine solche Wesenheit zu projizieren, welche die ganze Schuld für die eigenen, ganz persönlichen Verfehlungen bekam. Satan, der alte Gauner, dürfte viel Freude damit haben. Sichert es ihm doch seine eigene Existenz. Ich habe immer wieder irgendwo gelesen, wonach es angeblich Satans bester Trick sei, uns glauben zu machen, dass es ihn nicht gäbe. Au contraire – der beste Trick ist doch, uns glauben zu machen, er würde existieren und dass er unglaublich viel Macht besitzen würde ..

Der Punkt ist natürlich – auf der viert dimensionalen, astralen Realität lebt tatsächlich so eine Art Wesen. Weil es von der Menschheit erzeugt wurde und nicht aus einer unabhängigen Existenz heraus. Das ist es, was wir tun – wir personifizieren bestimmte Energien und geben ihnen eine Gestalt. WENN du wirklich daran glaubst oder fürchtest, du könntest ein Kandidat für Satans Hölle sein – wirst du vielleicht tatsächlich nach deinem Tod, solch eine Erfahrung machen. Zumindest für eine gewisse Zeit, bis du gesündere Überzeugungen dazu bildest und du dich da wieder raus bewegen kannst. Die Astralebene ist riesig, es gibt da vermutlich alles, was Mensch sich nur vorstellen kann. Inklusive die muslimischen 72 Jungfrauen ..

Alles in allem gesehen, sind Dämonen nicht unser Problem. Es ist unser Mangel an Selbstreflexion, unsere Unbewusstheit bezüglich schöpferischer Prozesse und manchmal einfach nur Gleichgültigkeit.

Dämonische Energien sind nichts Exotisches, tatsächlich sind sie für viele Menschen etwas Alltägliches und normal. Wann immer wir wirklich tiefen Hass fühlen oder Mordlust, uns an Grausamkeit aufgeilen oder Sex an misshandelten Frauen lustvoll finden, kriegen wir Gäste, die sich an diesen Energieentladungen laben. Das sogenannte “Böse” als das wir Dämonen gerne bezeichnen, kommt aus den Menschen. Ich persönlich habe in 25 Jahren Drogenerfahrungen genügend Erfahrungen mit dem “Bösen” in mir gesammelt, um das zu verstehen.

Das sogenannte “Böse” entsteht durch die Abspaltung des Guten in uns, wenn wir in profundes Vergessen geraten, über unseren Kern. Wenn wir die Selbstverantwortung aufgeben und uns im Opferbewusstsein suhlen, dann können Handlungen, die man als “böse” bezeichnen kann, relativ schnell geschehen. Betrachtet man es aus dieser Perspektive, dann erkennt man, dass die Erzeugung von Dämonen letztendlich nur eine Art Konsequenz aus unserem unbewussten Verhalten sind. Ich persönlich verschwende keine Gedanken an Dämonen, weil ich verstanden habe, dass eine gelebte ethische Verhaltensweise und Selbstreflexion der beste Schutz dafür ist. Der beste “Lichtschutz” ist für’n Arsch, wenn dein moralischer Kompass keinen Norden kennt.

Abgesehen davon ist das einzige dämonische, um das wir uns tatsächlich kümmern sollten, dass dämonische in uns selbst. Es kann Anteile geben, die wirklich dämonisches an sich haben.

Die viertdimensionale, astrale Ebene umgibt die Erde, ebenso wie sie ein Teil unserer sieben Aura Schichten ist. Die astrale Hülle um den Planeten beinhaltet das kollektive Bewusstseinsfeld der Menschheit, in das wir jeder persönlich, über unsere multidimensionale Komplexität als Schöpferlehrlinge mit-eingebunden sind. Wir alle haben über unseren “höheren Emotionalkörper” Zugang zur astralen Sphäre, wir haben unseren eigenen Raum dort und wir sind ebenfalls Teil des kollektiven Astralfeldes. Zusätzlich schwingt jedes einzelne Chakra ebenfalls auf dem vierten Level.

Ich erinnere mich, dass es irgendwann um 2011 herum ein Channeling gab, wonach es angeblich eine Reinigung der astralen Sphäre gegeben habe. Keine Ahnung, ob das wahr ist, aber wenn ja, so sind wir munter dabei, den ganzen Scheixx wieder von vorne zu produzieren. Na ja, konnte wohl auch nicht anderes zu erwarten sein. Wir haben bis jetzt noch nicht wirklich begriffen, dass wir schöpferische Wesen sind und ständig irgendwas erzeugen. Wir alle gemeinsam sind MIT-Erzeuger und Schöpfer von Wesenheiten, die in der Astralsphäre leben.

Und nur um das klarzustellen – ich schreibe diesen Beitrag nicht, um dazu beizutragen, dass du nun hergehst und anfängst all deine emotionalen Reaktionen zu kontrollieren und zu unterdrücken – weil, “mein Gott, was bastle ich da sonst auf der vierten Ebene ..”. Nein, das würde keinen Sinn ergeben und Unterdrückung und Abwertung von Emotionen sind Teil des Problems. Wir alle erzeugen Elementale, täglich, so oder so, weil das ganz einfach passiert, aufgrund unserer persönlichen Teilhabe an schöpferischen Prozessen und wegen all der geistigen Produkte und Entladungen, die aus uns kommen. Mentale und Emotionale Entladungen, unsere inneren Bilder und wie wir uns damit fühlen, erzeugen und generieren Energien, die sich zu psychonoetische Wesenheiten (Elementale) formen können, wenn wir nur genug Aufmerksamkeit drauf legen.

Denkst du, der Schreiber dieser Beiträge hat immer Kontrolle darüber, was er grade für geistige Erzeugnisse generiert? Nur weil ich fähig bin, um über diese Zusammenhänge zu schreiben, bedeutet noch lange nicht, dass alles in mir diese Bewusstheit hat. Oder dass ich etwa nur positive Dinge produzieren würde – so eine Idee kannst du getrost vergessen. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut, als solcher strauchle ich manchmal. Manchmal hab ich die Schnauze so satt von dem ganzen Scheixx, dass ich am liebsten einen “Delete Button” haben möchte. Es gibt Tage, da fühle ich mich traurig, Tage, an denen ich das Minderwertigkeitsgefühl meines inneren Kindes das Rückgrat hochkriechen fühle und Tage, wo ich einfach jemand erwürgen möchte. Es gibt Momente, wo der grunzende Primat in mir auftaucht, der an nichts anderem interessiert ist als an den Hintern von Frauen, Essen und vielleicht noch schlafen. 

As you may know – that’s life!

Du kannst das nicht kontrollieren, wie du dich fühlst. Du kannst nur mehr Bewusstsein über dich selbst bekommen und lernen, achtsam deine eigenen Stimmungen wahrzunehmen. Achtsamkeit und Akzeptanz für deine menschlichen Schwächen zu entwickeln, die über die verschiedensten inneren Anteile hochkommen, ist sehr wertvoll. Das erlaubt dir dann, nicht in eine volle Identifizierung damit zu geraten.

Wir alle erzeugen diverse psychonoetische Lebensformen und Energien, da ist nichts Geheimnisvolles oder unheimliches dran. Das ist ein normaler Akt unseres Bewusstseins, aufgrund seiner multidimensionalen Komplexität und seiner kreativen Schöpfungsprozesse. Wann immer wir starke emotionale Entladungen haben, generieren wir solche Elementale auf unserer 4. Ebene, die dann jeweils nach unserer Verfassung aussehen. Je nachdem, wie stark wir diese “füttern”, ist ihre Lang – oder Kurzlebigkeit. Nicht alles was wir auf der astralen Ebene produzieren schlägt sich in unserem Leben nieder. Aber dasjenige wo wir sehr viel Energie und Aufmerksamkeit reingeben, dass wird eine bestimmte Dynamik verursachen.

Im menschlichen Aura Feld kann man eine Menge solcher psychonoetischen, feinstofflicher Gebilde finden. Die manchmal das Aussehen von Vögel, Skorpione, Spinnen, Schlangen oder Dornenkronen haben und alles mögliche an Formen bereithalten kann, die mit dem jeweiligen Thema assoziiert sind. Schlangen und Spinnen haben meist viel mit unseren Ängsten zu tun. Dornenkronen, die um die Stirn gewickelt sind, haben offensichtlich mit Märtyrerverhalten zu tun.

Wir haben diese schöpferische Gabe, daher liegt der einzige Grund, diesen Artikel zu schreiben darin, mehr Bewusstsein darüber anzuregen, wie unsere internen Prozesse und emotionalen Vorgänge an der Gesamtrealität beteiligt sind und dass wir alle Teil eines riesigen Bezugssystems sind. Und wie wichtig es ist, dass wir verstehen, wie wir durch unsere Emotionen, Gedanken und Überzeugungen, unser aller persönliches Leben gestalten und formen. Entweder unbewusst und quasi vollautomatisch oder wir können lernen, uns selbst besser zu verstehen. Darum geht es mir und ich würde gerne sehen, wenn wir aufhören könnten, das dämonische als etwas Böse anzusehen, das nichts mit uns selbst zu tun hat.

Im Grunde ist es diese dualistisch gespaltene Betrachtung und Haltung, jenes “DIE da sind die Bösen und ich das Gute”, was das Problem vergrößert. Wir alle sind Licht und Schatten, in uns allen lebt das verkorkste, dass Leben verneinende, das Drama, aber wir alle haben auch schöne Seiten in uns.
Wir sind immer in Rückkoppelung mit dem astralen Feld. Schau, dasselbe trifft auch aufs Wetter zu. Wir alle kennen die Erfahrung, dass das Wetter unsere Laune erhellen oder verdüstern kann. Aber was ist, wenn das auch umgekehrt der Fall ist – dass das Wetter auch auf Rückkoppelung der gesamten emotionalen Energiefrequenz, in den jeweiligen Regionen basiert? Nicht möglich? Wer weiß ..

Und jetzt kommen wir auf das “innere Personen Modell” zu sprechen, auf Transformationsarbeit und was das mit unserer Rückkoppelung, des astralen, viert dimensionalen Feldes zu tun hat:

Wenn wir in unserer Kindheit emotional schwierige Erfahrungen durchmachen mussten, die bis heute nicht richtig verdaut wurden und welche uns als Erwachsene immer noch “verfolgen” – dann spricht man vom “inneren Kind”. Man stelle sich das als eine Gestalt vor, die innerhalb von dir lebt. Schräg? Ganz bestimmt. Es gibt eine heftige Kontroverse unter den Befürwortern des “inneren Anteile Modells”. Die einen sagen, dass innere Kind wäre nur eine Metapher, eine Art Kunstgriff, um den Menschen begreiflich zu machen, dass das Problem auf diverse Kindheitserfahrungen beruht. Die anderen sagen, dass dieses innere Kind und andere innere Anteile ganz real in uns leben und manche der hellsichtigen Leute können diese genau wahrnehmen.

Ich selbst sehe das nicht, ich nehme auf der Fühlebene wahr. Aber ich habe zu oft in unseren Aufstellungen oder bei andere Gruppenarbeiten miterlebt, wie Renate sehr detailliert beschreiben konnte, wie ein inneres Kind oder andere Anteile aussehen. Welche Haltung sie haben, wie sie sich bewegen und mit welchem Thema sie zusammenhängen. Und ich war zu oft in diversen Rollen, wo ich genau diese Energie übernommen habe und die sich dann auch genauso anfühlte, um noch leugnen zu können, dass wir es hier mit einem realen Phänomen zu tun haben.

4 dimensions 1Okay, let’s roll ..

Grundsätzlich sind traumatisch erlebte Erfahrungen der Kindheit auf unserer Zellebene und in den Organen abgespeichert und sitzt ebenfalls wortwörtlich in den Knochen. Zusätzlich, aufgrund der schockartigen Erfahrung, erzeugen wir einen energetischen “Abdruck” von diesem Ereignis – eine psychonoetische Gestalt, auf unserer persönlichen 4. Aura Schicht – dem höheren Emotionalkörper, der auf der Frequenz der Astralwelt schwingt. Man nennt diesen “Abdruck” auch das innere Kind, denn genau so schaut es aus und es fühlt sich auch genauso, wie wir uns damals fühlten.

Dasselbe Muster gilt auch für unsere inneren Wächter, die sich aufgrund unserer Angst über diverse Erfahrungen, unsere Sorgen und Befürchtungen, es könnte sich wiederholen, gebildet und quasi eine Art Eigenleben bekommen haben. Aber es sind eben keine externen Kräfte, sondern interne, durch dich erzeugte Schutzmaßnahmen. Das macht sie allerdings sehr real, weil die ganze Glaubensüberzeugung an ihnen dranhängt, wie du einst diese Erfahrung bewertet hast. Der Inhalt dieser Bewertung ist meist Bedrohung und Gefahr. Und die Aufgabe ist, dich vor ähnlichen Erlebnissen zu schützen und zu warnen, wenn etwas derartiges am Horizont auftauchen sollte.

Als Kind wirst du gespalten, aufgrund irgendeiner Situation, die du ansonsten nicht bewältigen konntest. Als Erwachsene können wir bewusst abspalten, indem wir in die Vermeidung, die Leugnung und das weghaben wollen gehen. Aufgrund des internen, mentalen Mechanismus, den wir haben, um die unglaubliche Menge an Informationen die tagtäglich auf uns einstürmen, auf die wichtigsten zu begrenzen, sind wir in der Lage, bestimmte Erfahrungen aus unserem Bewusstsein abzuspalten und ins Unterbewusstsein zu verdrängen. Das sogenannte Unterbewusstsein und das Unbewusste ist nichts anderes als ein Raum innerhalb deiner astralen Ebene. Dorthin wird die Erfahrung ausgelagert, bereit abgerufen zu werden, sobald wir fähig sind, das erlebte zu prozessieren.

Wir “gehen drüber weg”, versuchen so zu tun als ob es nie passiert wäre und geben unser Bestes mit unserem Leben weiterzumachen. Sobald jedoch irgendeine Situation auftritt, die der damaligen auch nur ähnelt, kann es passieren, dass dieser innere Anteil uns voll übernimmt und wir uns in diesem Moment exakt wieder wie das gedemütigte, verlassene oder beschämte Kind von damals fühlen. Damit einher verlieren wir die Fähigkeit rational zu denken, stehen einfach nur unter dem Bann der früheren Erfahrung und eigentlich komplett im Wald. Wo ist es hin, unser erwachsenes Ich Bewusstsein?

Tja, dieses innere Kind ist auch ein Ich. Es ist ein Ich Anteil, nämlich exakt jenes Ich, welches wir zu dem Zeitpunkt hatten, wo ein einschneidendes, nicht verdaubares Schockerlebnis geschah und wo niemand da war, der uns helfen konnte, das erlebte einzuordnen. In dieser “inneren Kind Version” ist alles gespeichert, was mit der vergangenen Erfahrung zusammenhing. Es ist zusätzlich mit allerlei Bewertungen über diese schwierige Erfahrung aufgeladen und ist aufgrund oftmaliger Beschäftigung mit diesem Thema sehr gut ausgeformt.

Die Schwierigkeit dabei ist, dass wir meist viele Jahre damit zugebracht haben, unser psychonoetisches Bild von uns selbst, in unserer Kindheitserfahrung, mit vielerlei emotionalen Entladungen und abwertenden Gedanken, mehr und mehr aufzublasen und zu verdichten. Da immer wieder Situationen in unserem Leben aufgetreten sind, die eine Ähnlichkeit zur Kindheitserfahrung hatten und jedes Mal, wenn unsere Körperzellen in Resonanz damit gingen und das “Vergessene“ hervorbrachten, hatten wir starke emotionale Entladungen, welche die ursprüngliche, psychonoetische Lebensform dazu wachsen ließ und wodurch ihre Gestalt einen Energiezuwachs erhielt und deutlicher geformt wurde – und sich analog dem Rattenschwanz an Bewertungen, den wir zu dieser Erfahrung trafen, veränderte.

Wann immer unsere Zellen, Organe, Knochen in Resonanz mit unserer Kindheitserfahrung gehen, wirst du zusätzlich dieses verstärkte psychonoetische Bild in dir, diese astrale Gestalt deiner Erfahrung, in deinem Bewusstsein wahrnehmen. Wir identifizieren uns in solchen Moment meist vollkommen mit dieser Gestalt, fühlen die Energien dazu und das schmeißt unser ganzes Erwachsensein einfach aus dem Fenster. Wir haben dann unsere bewusste Präsenz verloren ..

Da wir glauben, was wir Fühlen und wie wir Denken, kann dies zu einem Teufelskreis an Glaubenssätzen führen, wodurch sich der Mensch als Opfer seines eigenen Innenlebens fühlt. Getrieben von emotionalen Befindlichkeiten, die ein mentales Gedankenkarussell an negativen Überzeugungen antreiben – das kann sich wie “die Hölle” selbst anfühlen.

Wenn ich beispielsweise die Überzeugung habe, dass mich niemand liebt und ich mich wertlos fühle, dann ist es bestimmt nicht weiter schwierig, die Idee für glaubwürdig zu halten, das ich ein armes Opfer bin, hilflos übermächtigen Kräften ausgesetzt und dass ich grundsätzlich wenig dagegen tun kann. Das einzige, was mir da noch bleibt, ist alles mögliche anzuklagen und laufend Schuldige zu finden, die für meinen unerfreulichen Gemütszustand verantwortlich sind. Okay, ich glaube, dass mit der Hölle nehme ich wieder zurück. Die Hölle scheint ein ziemlich gemütlicher Ort dagegen zu sein. Wobei die einzige, reale Hölle, die es wirklich gibt, nur in uns selbst existiert und auf der astralen Ebene, die wir selbst mit-erschaffen. Niemand kann uns so sehr verletzen, wie die eigenen Gedanken und Emotionen, die wir über uns selbst haben.

Wie wir uns ursprünglich damit gefühlt haben ist eine Sache, aber als die Erwachsenen die wir heute sind, wird sich diese frühe Kindheitserfahrung viel stärker und dramatischer anfühlen, weil wir selbst sie wieder und wieder verstärkt haben. Man braucht sich nur einmal in Erinnerung rufen, wie viel Zeit und Energie darin investiert wurde, sich unrund damit zu fühlen. Es weg haben zu wollen, sich davon getrieben und gefangen zu fühlen, all die Strategien der Vermeidung, die wir rund um das Thema aufgefahren haben – weil wir das natürlich nicht fühlen und erleben wollen.

Bei jeder Abwertung über diese Erfahrung werten wir im Grunde immer nur uns selbst ab. Das Problem ist immer das abwerten, das nicht haben wollen, das verdrängen, das weghaben wollen – was in der frühen Kindheit sinnvoll gewesen sein mag, um weiterhin überleben zu können. Aber als Erwachsene hätten wir jetzt die Fähigkeit dies zu verdauen.

imageEs ist ein Krieg, der in unserem Inneren wütet

Der Krieg zwischen all den unerlösten und belastenden emotionalen Inhalten, den darum erbauten, mentalen Überzeugungen und den mühevollen Versuchen, es unter Kontrolle zu bringen und von uns wegzuhalten. Aber den wir immer verlieren, weil die kunstvollen Geschichten, die wir uns selbst darüber erzählen, um den Schmerz zu rationalisieren und weg-zu-erklären, über kurz oder lang zusammenbrechen und der Schmerz wieder mit seiner ganzen Wucht zu uns zurückkommt. Wir kommen ihm nicht aus, können ihm nicht auskommen, weil wir vor uns selbst und unseren eigenen Bildern nicht davonlaufen können. Um diese angestauten Energien und das Chaos in uns zu klären, ist Transformationsarbeit notwendig – also innere, persönliche Arbeit. Ja, ich weiß, das unangenehme Wort ..

Wenn wir darangehen, diesen inneren Krieg mit uns selbst zu beenden, dann ist dies der Anfang vom Ende des Wahnsinns. Unser persönlicher Anteil am Wahnsinn der Unbewusstheit endet, wenn wir Frieden in uns selbst schaffen.  

Dadurch integrieren wir unseren Schmerz und bauen damit die Energien ab, die damit in Verbindung stehen und die nichts anderes sind als das “Endprodukt”, von unserem inneren Schmerz. Das Zauberwort dazu heißt Akzeptanz und Annehmen. Wenn wir mit dem “inneren Kind” arbeiten und Fühlprozesse machen, dann arbeiten wir daran unsere frühesten und darauf folgenden Erfahrungen zu verdauen und all die Bilder und Energien, die darüber auf unserer persönlichen astralen Ebene existieren, zu akzeptieren.

Wir sind immer in Beziehung mit unseren eigenen Schöpfungen. Die Frage ist nur, in welcher Art von Beziehung?

Daher geht es nicht nur darum, den inwendigen Schmerz und die Wunde zu fühlen, sondern auch um eine bestimmte Haltung dazu. Man kann seine unerfreulichen Emotionen wahrscheinlich auf Jahre hinaus immer wieder fühlen und tut sich damit nicht viel Gutes, wenn man nicht mit der Intention von Annahme, Zuwendung und Akzeptanz arbeitet. Ohne diese Akzeptanz für das erlittene und ohne Verständnis dafür, dass damit auch eine eigene Schöpfung verbunden ist, kann es passieren, dass auch bei Fühlprozessen nur eine Wiederholung der Vergangenheit geschieht. Solange wir es einfach nur weg haben wollen, kommen wir nicht weiter. Wenn es beispielsweise nur unsere Absicht ist, Transformationsprozesse anzugehen, um die Geschichte loszuwerden – well, it doesn’t work.

Ich meine, das ist zwar verständlich und JEDER der damit anfängt, hat diese Idee. Da bin ich selbst nicht anders gewesen. Als ich mit meinen Fühlprozessen anfing, da dachte ich naiverweise auch – och, das fühle ich jetzt einfach ein paar Mal und damit ist dann gut.

NO, it works not like that.

Diese Haltung hilft uns zwar, damit wir uns überhaupt mit unserer Vergangenheit und den Problemen auseinandersetzen. Aber wenn wir diese Arbeit beginnen, wird es zum einen viel Geld, Zeit, Mut und Energie benötigen, um eine Geschichte zu integrieren, womit wir meist gute 20 oder 30 Jahre damit verbracht haben, um sie derart aufzublasen und zu verstärken. Das ist nicht mit einigen wenigen Anläufen zu schaffen, dass sind viele Schichten, die nur nach und nach abgetragen und integriert werden können. Ich habe 10 Jahre damit verbracht, meine Drogenpersönlichkeit abzulegen und die Version meiner selbst zu entwickeln, die ich heute bin.

Zum anderen wirst du mit der Tatsache konfrontiert, dass die Idee, die Arbeit zu machen, um es endlich weghaben zu wollen, auch nichts anderes als eine weitere, allerdings sehr clevere Vermeidungsstrategie ist. Damit vermeiden wir effektiv, in Beziehung mit unserer eigenen Wahrheit zu sein. Das einzige, was wirklich zu funktionieren scheint ist eine annehmende, so gut wie möglich nicht bewertende Haltung.

Natürlicher favorisieren wir gute Gefühle, wir wollen uns am liebsten nur gut fühlen. So sind wir meistens gesrickt. Wir archivieren und ordnen Erfahrungen innerhalb einer “gut oder schlecht Bewertungsskala” ein. Gute Gefühle – “super, muss unbedingt wiederholt werden.” Schlechte Gefühle – “nee du, lass mal sein. Geh mir bloß weg damit.” Das hat anscheinend nicht so gut funktioniert, also leiten wir jetzt eine Gegenbewegung ein und akzeptieren ALLES was so in uns auftaucht.

Und das ist schwierig, ne echte Herausforderung ..

Du wirst dabei immer wieder den ersten Impuls ignorieren müssen, der darin besteht, vor unangenehmen Emotionen zurückzuschrecken und der Verlockung widerstehen, es zu ignorieren. Glaub mir, auch mir geht das immer wieder so. Und ich kann von mir sagen, dass ich ziemlich gut darin geübt bin, alles zu fühlen, was auftaucht. Trotzdem ist es auch meine erste, primäre Reaktion zurückzuschrecken, wenn etwas unerwartet auftaucht. Ich habe nur gelernt, die Arbeit trotzdem zu machen, wenn sie ansteht.

Das, was auftaucht NICHT verändern zu wollen, die emotionalen Dramen zu akzeptieren, die Gefühle dazu wahrzunehmen UND als dir zugehörig anzunehmen – immer und immer wieder, Schicht um Schicht – das ist Schwerarbeit. Aber eine sehr wertvolle, wo du dann mit der Zeit merkst, wie sich wirklich etwas verändert. Plötzlich wirst du vielleicht nicht mehr in derselben Weise reagieren, wenn ähnliche Situationen auftreten oder nur mehr auf einer minimalen Skala erfahren.

Eines der beeindruckenden Nebeneffekte, die durch Transformationsarbeit entsteht, ist die unerwartete Entwicklung, die damit einhergeht. Du bekommst dabei nicht nur ein Bewusstsein, was der Ursprung deiner Probleme ist, sondern wirst tief in einen Prozess katapultiert, der dich zu Erkenntnissen über deine seelische Identität führt und wie deine Persönlichkeitsidentität auf der Erde aufgebaut ist. Nicht, weil es dir jemand erzählt oder weil du es irgendwo liest, sondern weil du durch einen Prozess gegangen bist, wodurch du es ganz persönlich verstehst. Ich glaube, dass immer mehr Menschen diese Prozesse erleben und durchgehen werden. Nein, nicht alle, aber die Ergebnisse davon werden auch einen “Abdruck” im Kollektiv hinterlassen.           

Resümee

Wir stehen heute vor großen Herausforderungen, weil auch unser aller Bewusstsein sich verändert hat. Wir sind heute nicht mehr dieselben, wie noch vor einigen Jahren. Damit einher geht jedoch auch mehr Verantwortung und mehr an schöpferischen Kräften und damit die Möglichkeit, entweder mehr Chaos oder mehr Ordnung zu erschaffen. Im Moment ist das noch viel Chaos ..

Es ist kein Zufall, dass immer mehr Leute vom Fühlen sprechen und auf die Wichtigkeit der emotionalen Prozesse hinweisen. Wir alle steuern immer mehr auf die höhere Fühlebene zu, mehr Anbindung an die vierte, astrale Ebene, mehr Verbindung und Kontakt zu unseren inwendigen Wunden und Schmerzen, die wir auf Jahre hinaus verdrängt und von uns abgespalten hatten. Das bedeutet, immer mehr Kontakt zur eigenen Herzebene, die grundsätzlich eine der verletztesten Ebenen der Menschen ist. Die Zeiten sind vorbei, wo wir das noch ignorieren konnten. Wir werden immer mehr in Kontakt damit kommen, was wirklich in uns ist.

Wer eine spirituelle Entwicklung sucht, braucht eigentlich nur seine eigene Dunkelheit zu durchwandern. Denn genau dort lagert alles, was dafür notwendig ist.

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Es ist im Grunde gleich-gültig, welche Art von Aufarbeitung du praktizierst. Sie muss dich nur ansprechen und wenn du das hingebungsvoll machst, wirst du auch Ergebnisse sehen – nur nicht so schnell. Also habe bitte Geduld mit dir. Aber wenn wir die Arbeit dazu machen, schafft dies Platz für mehr Seele in uns. Und wir können dann darangehen, bessere, konstruktivere Bilder über uns selbst und gesündere Überzeugungen zu generieren. Wenn das menschliche Instrument wieder harmonisch klingen soll, werden wir nicht darum herumkommen, die innere Arbeit dazu zu machen. Indem wir unsere innere Partitur neu aufsetzen und rekalibrieren, verändern wir unsere persönliche Melodie, wie wir das Leben lesen und wer wir im Leben sind.

Wir sind SCHÖPFER – zwar in einer limitierten Version und mit begrenzten Fähigkeiten ausgestattet, die dem menschlichen Bewusstsein angemessen ist, aber wir erzeugen innere Welten und äußere Erfahrungsmuster. Nein, wir können nicht einmal einen winzigen Grashalm manifestieren, denn wir erfahren unsere schöpferischen Produkte grundsätzlich an UNS SELBST. Das ist Teil der Lehrausbildung. Deshalb ist das primäre Thema, welches uns alle verbindet – mastering yourself, accept yourself.

Aufgrund unserer Glaubensüberzeugungen und Annahmen, über unsere Emotionen, Gedanken und die Bewertungen, mit denen wir unsere emotionalen Entladungen und Gedanken füllen, erzeugen wir eine Dynamik, die wir im Außen und ganz persönlich in unserem Leben, analog unserer Überzeugungen erleben und erfahren werden. Zumindest jenes, worauf wir einen starken Fokus halten. Mein bester Rat in dieser Hinsicht ist, bleib weg von Drama und Menschen die dir nicht guttun. Kümmere dich nicht um die Probleme in der Welt, kümmere dich vorerst um deine persönlichen Probleme. Wenn du das gemeistert hast, hast du genug Energie frei, um dich um die Probleme in der Welt, die dich belasten, zu kümmern.

Aber vorher ist das eher Ablenkung von dir selbst und es wird dich an diese Probleme binden. Wenn wir nicht lernen, uns selbst auszudrücken, wie wir wirklich sind, sind wir nicht frei in unseren Entscheidungen und müssen oft das ausdrücken, was an äußeren Überzeugungen an uns herangetragen wird.

Die astrale Welt ist eine alltägliche Normalität für uns alle. Weil wir immer Fühlen und Denken, wir bewerten ständig und wir basteln laufend Überzeugungen. Wenn wir ein Bewusstsein dafür bekommen, dass unsere emotionalen Lagen und unsere Gedankenabläufe NICHT nichts sind, sondern Teil eines kreativen, schöpferischen Prozesses, auf dessen Basis wir unsere Lebenserfahrungen machen, dann endet irgendwann auch die “Opferitis Humana” (Veit Lindau), das menschliche Opferbewusstsein. Vielleicht schaffen wir es dann und können aufhören damit, uns ständig irgendwelche Schuldige zu basteln auf die wir dann die Verantwortung projizieren.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo viele von uns wirklich verstehen und herausfinden werden, dass wir selbst tatsächlich diejenigen sind, die für unser Leben verantwortlich sind. Mehr und mehr wird verstanden werden, dass wir schöpferische Wesen sind, die nun die Möglichkeit haben, bewusstes Erschaffen zu lernen. Nicht, weil irgendein Seth oder sonst jemand uns das sagt, sondern weil wir ein Bewusstsein dafür bekommen. Weil wir das wirklich fühlen und verstehen können ..

Until next time same station ..

Quellennachweise:

https://stevenblack.wordpress.com/2018/03/13/leise-reitet-der-wahnsinn/

https://stevenblack.wordpress.com/2018/03/21/wenn-der-wahnsinn-ber-die-ufer-tritt/

https://stevenblack.wordpress.com/2017/08/29/wchter-und-bewusste-prsenz/

https://www.renatehechenberger.com/ueber-mich-und-meine-arbeit/

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© Steven Black

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19 Kommentare

  • Marianne Stark

    Toll geschrieben, Steven, sehe ich auch so.

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  • Hallo Steven,

    vielleicht sind die Zusammenhänge noch etwas anders..????

    Lest doch mal das Buch:

    -30 Jahre unter Toten- geschrieben von Dr. Carl Wickland.

    Es ist kostenlos im Netz verfügbar.

    Liebe Grüsse von Kerstin

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    • Hi Kerstin,
      Ja, das gibt es natürlich auch. Es gäbe zum Thema noch viel zum schreiben, viel mehr als ein Blogartikel abdecken kann. Die astrale Geschichte ist sehr groß ..
      Beispielsweise gilt das auch umgekehrt – vieles was als Besessenheit gedeutet wird, ist oft ein verdrängter Anteil. Man muss sowas wirklich von Fall zu Fall/von Mensch zu Mensch genau anschauen ..

      lg,

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  • Lieber Steven,
    Sehr schön und verständlich beschrieben.
    Es steht alles schon in deinem Text, ich möchte trotzdem folgendes nochmal hervorheben:
    Wir Menschen sind Schöpfer, denn wir haben einen Emotionalkörper und die Fähigkeit Elementale mit Schwingungen zu prägen. Die wie oben beschriebenen, dabei geschaffenen Wesenheiten (im negativen nennen wir sie Dämonen) sind sich zwar bewusst, können aber nicht selbst schöpfen. Sie sind deshalb auf Energiezufuhr angewiesen und versuchen Schöpferwesen zu ihrer Lebenserhaltung zu nutzen. Ihr Zugang, der sie erhält, sind die passenden, in Resonanz gehenden Frequenzen, welche die jeweiligen Menschen aussenden. Auf diese Weise schöpfen wir unsere eigene Zukunft, bewusst oder doch meist unbewusst. Und hier setzt leider auch die Manipulation an.

    Ich habe so das Gefühl, das man sich möglicherweise dieses Prozesses bewusst war und Wesen auf einigen „Welten“ vor der unseren (Erde) ihren Emotionalkörper abgespalten haben, um ein unkontrolliertes Produzieren von Emotionen, vor allem der negativen zu verhindern. Leider haben sie damit auch ihre Fähigkeit zu schöpfen eingebüsst. Dies könnte z. B. in einer späteren Technowelt passiert sein. Durch dieses nicht mehr prägen von Elementalen kam dann die Entwicklung zum Erliegen, …durch fehlende Schöpfungsfähigkeit.

    Wieder zurück zum Menschen. Wir schaffen uns zum einen durch unsere Emotionalität die äußeren Wesenheiten. Zum anderen besitzen wir als Innenleben unsere inneren Personen. Die inneren Personen wiederum wirken auf unsere Emotionalitat und damit das, was wir prägen.
    Das Dilemma ist, wenn wir unsere Emotionen unterdrücken, geraten die inneren Personen in einen disharmonischen Zustand bzw. sie vergrößern ihn.
    Hier ist also viel Klarheit, Bewusstheit und bewusstes Handeln im Umgang mit Emotionen gefragt. Sicherlich ist das, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch ein utopischer Zustand. Die Erde ist offenbar der Planet, der uns das üben lässt. Das scheint unsere Aufgabe und unser Problem zu sein. 😉
    LG

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  • Ein interessanter Beitrag. Wir leben in einer dämonischen Welt. Ich glaube nicht, dass wir die Dämonen erschaffen, ich denke, viele laden sie ein, um das Leben erfolgreicher, interessanter und intensiver zu gestalten aber dabei verlieren wir unsere Seele. Es gibt auch Menschen, deren Leben plötzlich ärmer erscheint, dann kommt der Neid und die Dämonen werden auch eingeladen. Der Neid erzeugt auch Hass und es wird auf bestimmte Menschen die dämonische Energie ausgesendet. Ich erlebe es immer wieder. Lange wurde es mir nicht bewusst, weil ich die Menschen geliebt habe. Man sollte wirklich mehr Gleichgültigkeit, Egoismus (für mich vollkommene Selbstliebe) und unsichbare dicke Mauer um sich bauen, damit man nicht angegriffen werden kann. Liebe, Verständnis, Akzeptanz und Hoffnung haben mich mein ganzes Leben begleitet. Leider solche Menschen werden ständigen Attacken ausgesetzt und irgendwann werden sie sehr müde, traurig und fühlen sich hier auf Welt fremd. Ich wollte betonen, dass wirklich depressive Menschen mehr sehen und fühlen. Sie senden keine dämonischen Kräfte, weil sie in Wirklichkeit ohne Schleier auf den Augen alles sehen. In den alten Urkulturen wurden sie Heiler der Welt benannt. Sie saugen, sie reinigen diese Welt von den bösen Energien. Traurigkeit bedeutet nicht, dass sie die Liebe vergessen haben, im Gegenteil, sie bewahren sie, trotz Verletzungen. Wer liest heute Fromm, C. Jung, Nietzsche, Schopenhauer, Kant, R. Steiner usw. Wir beschäftigen uns mit Dimensionen, Ebenen, Transformation, obwohl wir davon keine Ahnung haben. Wir haben es nicht erlebt, nicht gesehen. Wenn ich sterbe, werde ich vlt. etwas erfahren. Ich halte vieles für möglich aber nicht für absolute Wahrheit. Alles, was jetzt auf diese Welt, ist purer Wahnsinn für mich. Er reitet immer schneller und lauter.

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  • Lieber Steven,

    herzlichen Dank für diesen einfühlsamen und mitfühlenden Impuls, Klarheit darüber zu bekommen, was wir so täglich wirklich tun (anrichten oder erschaffen). Ich mußte schmunzeln, wer kennt das wohl nicht, sich weit weg zu wünschen: weg von unliebsamen Personen, weg von Konflikten, Orten, raus aus meiner Haut, weg aus D? Aber wohin??? Gibt es einen Ort oder sonstwas, der mir das abnimmt, was ich hier und jetzt e r l e b e n soll, weil ich es zumindest miterschaffen habe.
    Vielleicht lieben wir deshalb alle so gerne Märchen, auch für Erwachsene? 🙂

    Ich fühle beim ersten Impuls nur „Achtung“ im Sinne von aufmerksam sein und hinschauen. Zurückschrecken wäre
    für mich schon eine Bewertung.

    Liebe Grüße
    Sonja

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  • Hallo Stefan!
    Ja,ist alles stimmig.Welche Begriffe und Konzepte genau man verwendet,ist nicht so wichtig.Es muß sich gut anfühlen und funktionieren,vom “ Geschöpf “ zum “ Schöpfer “ .Vor `ner Weile merkte ich erst,was das mit dem “ Gerede “ vom schöpfen auf sich hat.Das muß man ja mitbekommen,das geht rein mental nicht!Die Wahrnehmung,die ganze Existenz muß entschlackt werden,damit Präsenz und Achtsamkeit den Platz des Überflüssigen einnehmen kann.Welche Methoden,ist eigentlich egal!Zurück bleiben große spirituelle Schrotthaufen und etwas gesündere Menschen.Zeitlich ist das Ganze allerdings eher “ geologisch „.

    lieben Dank für deine Mitteilsamkeit von Uwe

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  • Pingback: Der Anfang vom Ende des Wahnsinns – tntn

  • Hej Steven.
    verstehe ich das richtig (auf deine 3 letzten Artikel bezogen), daß Du der Meinung bist, eine Bewusstseinsentwicklung z.B. bis zu diesem Punkt, an dem Du jetzt bist, erfordert bzw muss verbunden sein mit einer gewissen politischen Einstellung?
    lg, Dee Dee

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    • Hi Dee Dee
      Müssen ist so ein Wort, dem niemand eigentlich gerecht werden kann. Eine Einstellung – zu was auch immer – hat man entwickelt oder man hat es nicht.
      Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass meine ganze innere Arbeit mich dazu führte, sehr vieles zu überdenken und anders zu sehen als vorher. That’s it ..

      lg,

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  • Hej Steven.
    Ja, müssen war unglücklich gewählt. ich mag die Intention des Wortes auch nicht besonders. Entwickeln ist besser, es ist ja ein Prozess.

    Vorweg: Das was Du zur Fühlarbeit /innerer Arbeit schreibst, hat mir schon viel gebracht, davon rede ich hier nicht.

    Ich beziehe mich auf Deine (gesellschafts-) politischen Aussagen aus Deinen letzten Artikeln.
    Diese lesen sich teilweise sehr floskelhaft und oberflächlich. Du nimmst immer nur das, was Dir in den Kram passt und verdrehst dabei durch Weglassen vieles. Könntest teilweise auch aus den MSM kopieren, macht keinen Unterschied. (stichwort: kritisches Lesen von Internetbeiträgen) 😕

    Zum Beispiel: Die Guten und die Bösen. Wer sagt denn von sich, wir sind die Guten?
    Warum analysierst Du nicht in diesem Kontext die Gutmenschen, denn die sind das beste Beispiel dafür. Wenn Du Dir mal anschaust, was diese SJW so veranstalten, dann weißt Du wohin das noch führen wird. Die sind so voller Hass, da bekomme ich teilweise echt Beklemmungen. Das ist ein ernsthaftes psychisches Problem, was die haben.
    Und das ist leider realer, siehe deutsche linksextreme Jugend, als irgendwelche Neonaahtzi Glatzen aus den 90ern.
    Das SJW Ding ist bereits Mainstream an amerikanischen Universitäten. Safe space usw.
    Hier in D hats auch schon angefangen. Siehe Gedicht „Flores y Mujeres“ !!!

    Mir ist auch nicht bekannt, daß „Rechte“ gegen eine Karl-Marx-Strasse oder einen Lenin-Platz protestiert hätten. Von den „Linken“ kann ich Dir auf Anhieb einige Beispiele aufzählen, wo für Straßen, Plätze, Unis, Gedichte, Denkmäler whatever.. eine Entfernung oder Änderung gefordert wurde. Was sagt uns das? hmhmhmh….

    Also meine Meinung: Wenn Du argumentativ was reissen willst, solltest Du Deine Ausführungen differenzierter gestalten.

    lg, hab nen schönen Abend
    Dee Dee

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    • Hi Dee Dee,
      Hm, du bist also bereits mit dem Feindbild der sozialen Gerechtigkeitskrieger geimpft. Es mag ja sein, dass vom progressiven Spektrum einiges an Blödsinn kommt, aber unsere Gesellschaft würde sich nie weiterentwickelt haben, wenn nicht immer wieder neue Ideen eingeführt würden. Das rechte Spektrum will meistens nur die Zeit zurückdrehen, romantisiert die „gute, alte Zeit“ – die es nie gegeben hat – und möchte meist ganz konservativ an dem Platz bleiben, wo alles einmal besser war. Das ist nicht, wie das Leben funktioniert. Aber letztlich findest du das gesamte linke und auch das rechte politische Spektrum in allen Parteien – weil diese Spektren durch Menschen belebt werden, sonst würden es nur Ideen bleiben. SPD ist großteils eher links, CDU/CSU eher rechts – nur nicht extrem links oder extrem rechts und sind auf das praktisch umsetzbare orientiert. Niemand gehört zu den guten oder bösen. Alle versuchen einfach ihr Bestes, aufgrund ihrer eigenen Glaubensüberzeugungen. Das verursacht dann halt „gutes oder böses“ ..

      Du kannst meine Betrachtungen als oberflächlich sehen oder undifferenziert – darfst du. Ich hab nicht vor dich eines anderen zu belehren, das ist deins und dass kann dir keiner wegnehmen. Und meine Ansicht ist eben meine, und zufällig ist mir jeder gottverdammte Gutmensch lieber als ein rechtes Arschloch.

      See you

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      • Hej Steven.

        Geimpft, hmm?
        Bin da wie immer unvoreingenommen rangegangen, war mir neu, und was da teilweise kommt ist nicht nur Blödsinn, sondern blanker Hass und gefährliche Ideologie. Von mir aus unter umgedrehten Vorzeichen, nur was bringt das von einem Extrem ins andere zu fallen.
        Und hier ist es mir besonders aufgefallen, bei denen sind immer die Anderen schuld. Das ist Opferhaltung (so wie ich sie verstehe) in Reinkultur.
        Mit innerer Arbeit oder auch nur einer anständigen Selbstreflexion ist da gar nichts.

        Btw. Der einzige Grund, warum mich das überhaupt längerfristig interessiert, ist dass diese SJW Attitüden staatlich geduldet und gefördert werden.

        Zitat Steven: „SPD ist großteils eher links, CDU/CSU eher rechts“

        Da habe ich echt das Gefühl, die Zeit ist bei Dir stehengeblieben. DAS ist ja wohl schon lange her. Oder würde eine linke Partei Hartz4 einführen, oder eine konservative rechte Partei Atomkraftwerke abschalten? Die Basis der Parteien haben diese Entscheidungen mitgetragen, also kann an dieser Einteilung etwas nicht stimmen. Oder es sind alles Opportunisten :-/

        Zitat Steven: „Aber letztlich findest du das gesamte linke und auch das rechte politische Spektrum in allen Parteien“

        Das ist ja offensichtlich ein Problem für die „Guten“, denn die ganzen Aktionen heißen ja „Gegen Rechts“ nicht „gegen Rechtsextreme“, ist Dir das schon mal aufgefallen?
        Aktuelles Beispiel Buchmesse: Aktion „Verlage gegen Rechts“
        „Rechts“ ist der Dämon, der an die Wand gemalt wird.

        Zitat Steven: „Das rechte Spektrum will meistens nur die Zeit zurückdrehen, romantisiert die „gute, alte Zeit“ – die es nie gegeben hat – und möchte meist ganz konservativ an dem Platz bleiben, wo alles einmal besser war“

        Erstmal ist es süss, daß Du mit Deiner Formulierung „will meistens“ zugibst, daß Du zu einer Differenzierung keine Lust oder keine Ahnung hast.
        Und dann kommt eine der Denkschablonen die ich meine, „Die gute, alte Zeit hat es nie gegeben“.
        Wenn jeder Mensch für sich eine Wahrheit hat (was Du vorher schriebst) dann hat es mit Sicherheit für einige von ihnen auch eine „gute alte Zeit gegeben“.
        Willst Du den Menschen das vorschreiben, in welcher Umgebung sie zu leben haben?

        Ja, alles ist im Wandel, aber es geht natürlicherweise langsam voran. Schau in die Natur. Damit alle die Möglichkeit zu Anpassung haben und dabei trotzdem auf ihre Kosten kommen.

        Und der Witz ist ja, daß ich mich mittlerweile bemüßigt fühle, die konservative Seite zu verteidigen.. Wer mich kennt, wird lachen ..

        CU 2 (stehst ja auf anglizismen 😉

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        • Wow, kaum kommt die momentane Innenpolitik als Thema auf den Tisch, ist man ganz fix wieder in der Spaltung, obwohl man sonst wirklich versucht aus diesen eingefahrenen Denkschemata herauszukommen. Geht mir auch nicht anders.
          Aber erst einmal „Hallo“, lieber Steven und liebe DeeDee.
          🙂

          Steven, ich denke DeeDee hat nicht ganz unrecht und führt das Thema durchaus zu dem Punkt, wo sich Missverständnisse, Vorurteile, Idealisierung nebst gewisser Romantik und einfache Antworten auf komplexe Probleme die Hand geben.

          Mir fällt auch immer öfter auf, dass „Rechts“ als politische Richtung dämonisiert wird, während „Links“ irgendwie als großartig sozial und gerecht hingestellt wird. Und das stimmt in der Realität so schlichtweg nicht – siehe Hartz IV, was DeeDee schon erwähnt hat und all die sonstigen unsozialen Entscheidungen, die die SPD in der Regierung mit den Konsevativen mit abgesegnet hat.
          Extreme Auswüchse ideologischer Politrichtungen sind sowohl bei „Links“ als auch „Rechts“ das absolut Allerletzte, aber dann sind es Linksextreme oder Rechtsextreme, die definitiv nicht als Maßstab dienen. Es ist fragwürdig, dass in der öffentlichen Diskussion die ganz normale rechte/konservative Ausrichtung durch Propanganda mittlerweile regelrecht kriminalisier wird.

          Steven, du schreibst: „…zufällig ist mir jeder gottverdammte Gutmensch lieber als ein rechtes Arschloch.“
          Ein blinder Gutmensch, der ohne die Sache zuende zu denken, seine romantisierte Vorstellung einer wunderbaren und gerechten Welt so umsetzt, dass dann andere ungefragt und oft ohne passende Ressourcen/Voraussetzungen mit den Herausforderungen zu kämpfen haben, richtet genauso viel Schaden an wie ein rechtes Arschloch – nur ist die Verpackung moralisch aufgehübscht und lässt den sich dahinter agierenden als „besseren“ Mensch dastehen.

          Was die gute alte Zeit betrifft – nein, die Zeiten waren nicht besser, sie waren anders und der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die ganze Welt ist in einem Umbruch und alles wird immer schneller, immer unüberschaubarer und immer verwirrender. Dass es da Menschen gibt, die angesichts dieser Umstände in Panik verfallen die sich in Anschuldigungen und Hass äußert, ist für mich nicht verwunderlich. Und das betrifft aber beide politischen Gruppen – Linksextreme mit wildem Aktionismus, der ins Chaos und zu weiterm Leid führt und Rechtsextreme die am liebsten die Chinesische Mauer zu uns herfahren und neu beleben möchten, während sie Asylantenheime abfackeln.

          Das nächste ist, dass jedwede Anmerkung oder Diskussion über Grenzen, Migranten ect. von 0 auf 100 sofort den rechten Stempel mit dem Vorschlaghammer aufgedonnert bekommt, sobald es unangenehme Wahrheiten gibt.
          Wir müssen aber über die Schwierigkeiten und Tatsachen reden, wie sie sind – und nicht so wie wir sie gerne hätten, denn nur dann finden wir langfristige Lösungen. Das was Momentan gemacht wird, verlagert die Probleme lediglich mit verheerenden Folgen, aber es löst sie nicht. Gut, diese Übergangsphase muss wohl so sein, denn der überkochende Topf hinterlässt immer größere dampfende Pfützen und wir haben nicht genügend Lappen ….

          In diesem Sinne
          Alles Liebe euch beiden und bis bald 😉

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          • Hi Ignifer
            Sorry, ich versteh nicht wieso dein Kommentar auf Freischaltung warten musste.
            Ich hab grade Workshop bis Wochenende, ich melde mich Montag zu euren Kommentaren.

            Hab ein feines Wochenende 🙂

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          • Hi Ignifer,

            Steven, ich denke DeeDee hat nicht ganz unrecht und führt das Thema durchaus zu dem Punkt, wo sich Missverständnisse, Vorurteile, Idealisierung nebst gewisser Romantik und einfache Antworten auf komplexe Probleme die Hand geben.

            Ja, da kann ich schon mitgehen. Es ist immer schon schwierig gewesen, sich durch all die unterschiedlichen Pro und KOntra durchzuackern und eine eigene Überzeugung zu haben. Missverständisse, Vorurteile, etc., gehören da einfach zum Prozess dazu – würde ich sagen. Dem kann man kaum auskommen.

            Mir fällt auch immer öfter auf, dass „Rechts“ als politische Richtung dämonisiert wird, während „Links“ irgendwie als großartig sozial und gerecht hingestellt wird. Und das stimmt in der Realität so schlichtweg nicht – siehe Hartz IV, was DeeDee schon erwähnt hat und all die sonstigen unsozialen Entscheidungen, die die SPD in der Regierung mit den Konsevativen mit abgesegnet hat.
            Extreme Auswüchse ideologischer Politrichtungen sind sowohl bei „Links“ als auch „Rechts“ das absolut Allerletzte, aber dann sind es Linksextreme oder Rechtsextreme, die definitiv nicht als Maßstab dienen. Es ist fragwürdig, dass in der öffentlichen Diskussion die ganz normale rechte/konservative Ausrichtung durch Propanganda mittlerweile regelrecht kriminalisier wird.

            Ja, auch das ist richtig – es wird zum verbalen Knüppel, den man anderen auf den Kopf hauen kann. Aber der Punkt ist halt auch, dass der Knüppel für einige passt. Und nicht zuletzt kam die Zuspitzung durch die komplexe Dynamik von all den Pegidas, Legidas, Afd, Identitären zustande, die ich an ihrer Spitze, mit Überzeugung schwer Extremrechts einordne.

            Steven, du schreibst: „…zufällig ist mir jeder gottverdammte Gutmensch lieber als ein rechtes Arschloch.“
            Ein blinder Gutmensch, der ohne die Sache zuende zu denken, seine romantisierte Vorstellung einer wunderbaren und gerechten Welt so umsetzt, dass dann andere ungefragt und oft ohne passende Ressourcen/Voraussetzungen mit den Herausforderungen zu kämpfen haben, richtet genauso viel Schaden an wie ein rechtes Arschloch – nur ist die Verpackung moralisch aufgehübscht und lässt den sich dahinter agierenden als „besseren“ Mensch dastehen.

            Die „Gutmenschen“ haben bis heute zumindest keine Flüchtlingsheime angezündet .. aber ich versteh schon, wie du das meinst.

            Wir müssen aber über die Schwierigkeiten und Tatsachen reden, wie sie sind – und nicht so wie wir sie gerne hätten, denn nur dann finden wir langfristige Lösungen. Das was Momentan gemacht wird, verlagert die Probleme lediglich mit verheerenden Folgen, aber es löst sie nicht. Gut, diese Übergangsphase muss wohl so sein, denn der überkochende Topf hinterlässt immer größere dampfende Pfützen und wir haben nicht genügend Lappen ….

            Ja, sehr eloquent formuliert .. ^^

            lg 😉

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        • Hi Dee Dee

          Geimpft, hmm?

          Ja, so fühlt sich das an. 🙂

          Die Sache ist ja die – da haben wir zwei teilweise unterschiedliche politische Spektren als Ideen – und plötzlich kommen die an die faktische Macht und müssen feststellen, dass man einfach vieles nicht so umsetzen kann, wie man theoretisch so denkt. Und bei allen links/rechts Gedanken ist da eben auch der menschliche Faktor, der in einer demokratischen Regierungsform eine Herausforderung ist, der wir viele Probleme zu verdanken haben. Demokratie bedeutet – jeder kann mitspielen und da spielen eben viele mit, die einfach nur ihre Interessen durchsetzen wollen. Das ist links wie rechts so.

          Eine AFD würde es nicht besser, sondern weitaus schlimmer machen. So sehe ich das eben.

          Und der Witz ist ja, daß ich mich mittlerweile bemüßigt fühle, die konservative Seite zu verteidigen.. Wer mich kennt, wird lachen ..

          No, it’s not funny – this is scary ..

          lg,

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  • Danke Steven,
    Dein Artikel deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen . Selbst wenn es nicht so wäre, könnte ich ihn voll umfänglich so stehen lassen. Es ist was es ist.
    Ich habe jetzt richtig gute Laune.
    Danke. pete

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