50 Shades of Truth

geschrieben von Steven Black:

Es gibt heute so viele Menschen, die haben alles gelesen über “die Illuminati”, Rothschild, Rockefeller, Soros, die CIA, Freimaurer, Satanisten, etc; etc; etc. Angefangen von Fritz Springmeiers “Bloodlines of the Illuminati”, Robin de Ruiters “die satanischen Blutlinien”, “die Insider” von Gary Allen, John Coleman’s “Komitee der 300”, “Die neue Weltordnung” von Pat Robertson, “Behind a pale horse” von Milton William Cooper, “Wer regiert die Welt” von Des Griffin, “Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20 Jahrhundert” von Jan van Helsing aka Jan Udo Holey, die Bücher von David Icke und vieles mehr.

Und viele Leser dieser Werke denken von sich, sie hätten nun verstanden und wären aufgewacht und alle anderen wären dumpfe Schlafschafe.

Nein, du bist nicht aufgewacht, du hast nur viele Bücher und Artikel von Leuten gelesen, die dein Gehirn gefickt haben. Nicht ein einziger Gedanke über Illuminati, Rothschild, Satanisten und Co, ist je von dir selbst gekommen. Du hast einfach jemanden vertraut, weil das was gesagt wurde, in dein persönliches Weltbild passte und dir einen Feind präsentierte, auf den du deinen Bullshit projizieren konntest.

Keine Sorge, nicht nur du wurdest verarscht. Ich ebenfalls, ich habe auch eine ganze Menge von diesem Zeug inhaliert und geglaubt. Auch ich habe meinen persönlichen Mindfuck auf diese Art von Feindbildern projiziert. Dieser Beitrag ist meine persönliche Abrechnung damit. Es gab eine Zeit, da habe ich die Bücher von David Icke, Jan van Helsing und vielen anderen Autoren verschlungen. Und ich habe damals nicht verstanden, warum man beispielsweise Jan van Helsing vorgeworfen hat, er wäre ein rechtsradikaler Antisemit. Vor allem verstand ich es deswegen nicht, weil Jan Udo Holey sein Schreibstil durchwegs mit spirituellen Ansätzen verbunden war.

Oh, how little did I know about .. 

In diesem Artikel werde ich einigen dieser Leute und ihren Büchern genauer auf den Zahn fühlen. Am Ende werden einige Zusammenhänge klar werden und du wirst feststellen, dass die alle voneinander mehr oder weniger abgeschrieben haben, das Zeug weiterpropagiert und einiges selbst hinzu erfunden hatten. Dazu kommt, dass all die angeblich spirituellen Ansätze, die es in einigen solcher Werke gibt, an ihrer Wurzel korrumpiert sind von rassistischen und menschenfeindlichen Ideen, die sich im letzten Jahrtausend ansammelten und bis heute in den Köpfen der Menschen überlebten. Die Namen und Darsteller ändern sich manchmal, je nach Autor, aber die Wurzel ist immer dieselbe … 

Now, let’s take a ride ..

Die Illuminati

Der Ursprung des Illuminati Begriffes geht zurück auf den Illuminatenorden, gegründet am 1. Mai 1776, von dem Kirchenlehrer Adam Weishaupt. Deren Zielsetzung war es, die Herrschaft von Menschen über Menschen abzuschaffen und eine grundsätzliche Verbesserung der Welt. Für die damalige Zeit kann man sie eine fortschrittlich denkende Gruppe nennen und der Aufklärung verschrieben. Obwohl der Illuminatenorden grade einmal 10 Jahre Lebensfähig und 1785 bereits verboten wurde, beflügelten sie weiterhin die Phantasie der Menschen.

Zahlreiche Theorien ranken sich bis heute um die fortsetzende Existenz dieser Gesellschaft und ihre angeblichen geheimen Tätigkeiten, wie etwa Initiator der Französischen Revolution gewesen zu sein, ihrem heroischen Kampf gegen die katholische Kirche, die USA sei durch sie entstanden und last but not least, natürlich ihr Streben nach der Weltherrschaft.

Es war der französische Priester Jacques François Lefranc, der erster in seinem Buch “Le voile levé pour les curieux ou les secrets de la Révolution révéles à l’aide de la franc-Maçonnerie” (übersetzt etwa: „Der Schleier gelüftet für die Neugierigen, oder die aufgedeckten Geheimnisse der Revolution über die Hilfe der Freimaurerei“) den Verdacht äußerte, die Illuminaten stünden hinter der Französischen Revolution.

Der französische Jesuit Augustin Barruel verbreitete diese Theorie weiter und erklärte in seinen 4 Bänden “Mémoires pour servir à l’histoire du Jacobinisme” (Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Jakobinismus), das die Französische Revolution als ein einziges, gigantisch durchtriebenes Unternehmen der Illuminati gewesen wäre.

Barruel bezeichnete sie als Anarchisten und Satanisten, welche für die Revolution direkt verantwortlich seien. Die “Denkwürdigkeiten” wurden eines der meistverkauften Bücher der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts und waren ein Ausdruck zutiefst königstreuen Denkens, urbiblischen Fundamentalismus und eines Weltbildes, in dem Demokratie mit Gottlosigkeit gleichgesetzt wurde.

Sowohl Jacques François Lefranc als auch Augustin Barruel machten keinen Unterschied zwischen Freimaurern und Illuminaten. Die Illuminaten übernahmen zwar teilweise freimaurerische Strukturen wie die Loge und ein Gradsystem, da Weishaupt ursprünglich Mitglied bei den Freimaurern war – aber sie gehörten nicht zu den Freimaurern. Abgesehen davon, waren die Ziele der Illuminaten sehr konkret politisch ausgerichtet und sie waren per se eine verborgene, geheime Loge. Die Freimaurer sind weder geheim, noch sind bei ihnen politische Ambitionen zu finden.  

Jacques François Lefranc und Augustin Barruel waren beide komplett unfähig, die Ursachen der französischen Revolution auf die offensichtlichen Tatsachen zurückzuführen, die in der hohen Staatsverschuldung und drohendem Bankrott lag. Es gab eine massive Verarmung der Gesellschaft, während es dem König, dem Adel und den Kirchenleuten prächtig ging. Die Menschen hungerten, hatten politisch kein Mitspracherecht und wurden ausgebeutet. Da beide Autoren zudem auch Priester waren, kann man verstehen, dass ihnen die Stimmungsveränderung und der Volkszorn nicht gefiel. Sie gehörten immerhin zu den Privilegierten und damit zu den Verlierern der Revolution. Da braucht man natürlich Sündenböcke ..

Augustin Barruels “Denkwürdigkeiten” wurde in mehreren Sprachen übersetzt und sollten 1798, in der jungen USA eine regelrechte Illuminaten-Hysterie auslösen, wobei Thomas Jefferson von Klerikerkreisen bezichtigt wurde, ein Agent der “Illuminaten” zu sein und zu beabsichtigen, Präsident John Adams und das gesamte Christentum in den USA stürzen zu wollen. Und das, obwohl es die Illuminaten schon nicht mehr gab.

Erst mit dem aufkommen der berüchtigten “Protokolle der Weisen von Zion”, wurde aus der Weltverschwörung der Illuminaten, eine moderne Verschwörung des Weltjudentums. Und natürlich waren alle Anführer der Illuminaten JOOOOOUDN!

(Das Problem ist nur, der Illuminatenorden von Weishaupt war eindeutig Antijüdisch eingestellt). Projüdisch zu sein gab ihre Zeit einfach nicht her.

Lange vor “den Protokollen” gab es aber historische Vorläufer der Idee, die Juden wären an allem Schuld. Und rate mal, wer sich dabei besonders hervortat? Richtig, die katholische Amtskirche. Als Jude hatte man nirgends viel zu lachen. Durch das gesamte Mittelalter hindurch kam es immer wieder zu Wellen von antijüdischer Propaganda, die stets von Mitgliedern des Klerus aus erfolgte. Es war stets dasselbe Strickmuster und es war anscheinend überhaupt nicht schwierig, religiös induzierten Hass auf Andersgläubige zu entfachen. Wo immer es ein Problem oder eine Krise gab, wurden die Schuldigen sofort in der religiösen Minderheit der Juden gefunden – die ja “unseren Herrn ermordet hatten”. Die Juden wurden immer als die angeblichen Verursacher, aller möglichen negativen Fehlentwicklungen und menschengemachter Katastrophen etikettiert. Sie galten als „Feinde der Menschheit“, “Gottesmörder“, „Brunnenvergifter“, „Ritualmörder“, „Wucherer“ und „Parasiten“.

Um 1096 wollten die Kreuzfahrer sich vor dem Aufbruch nach Jerusalem zunächst der „Ungläubigen“ im eigenen Land entledigen. Auf ihrem Weg ins Heilige Land mordeten und plünderten sie jüdische Stadtvierteln und Dörfer und stellte die Juden wurden vor die Wahl „Taufe oder Tod“. Diejenigen Juden, die nicht zum Christentum konvertieren wollten, wurden von den Kreuzfahrern einfach erschlagen.

Adolf Hitler war auch nicht der erste, der die Idee hatte, dass sich Juden in der Öffentlichkeit durch bestimmte Farben und Kleidung kenntlich zu machen hätten. Papst Innozenz III. forderte auf dem 4. Laterankonzil 1215, Maßnahmen und Regeln, die bereits im arabischen Kodex Omar standen und er verankerte antijüdische Gesetze im kanonischen Recht der katholischen Kirche. Der Kodex Omar ist ein muslimisches Regelwerk vom Jahre 580 bis 644, welches das Verhältnis der Muslime mit “Ungläubigen” innerhalb ihres Herrscherbereichs definieren sollte. Also Christen und Juden. Sie durften weder politische Ämter haben, duften keine Pferde reiten, keine Gotteshäuser bauen und religiöse Feiern abhalten.

Christen mussten als Erkennungszeichen dunkelblaue Flicken an ihren Ärmeln tragen und Juden mussten gelbe Flicken tragen. So konnte man sie sofort von anderen Einwohnern unterscheiden. Papst Innozenz III stach besonders das Ärgernis ins Auge, dass Christen und Juden sexuelle Kontakte miteinander hatten. Ja, schlimm, er befand also, derlei sexuelle Kontakte seien eine Verleugnung des christlichen Glaubens und so forderte er herbe Strafen dafür.

  • Am 6. Juni 1391 stürmte der von der katholischen Kanzel aufgeputschte Pöbel das jüdische Viertel Sevillas. Seine Bewohner wurden teilweise massakriert, als Sklaven verkauft oder wenn sie “Glück hatten” der Zwangstaufe unterzogen.
  • Während der großen Pestpandemie 1347–1353, gab man den Judengemeinden Europas die Schuld dafür und man behauptete, sie hätten die Brunnen vergiftet, um die Ausrottung der Christen herbeizuführen. Dies löste eine schwere Pogromwelle in ganz Europa, mit hunderttausenden jüdischen Opfern aus.
  • Im Heiligen Römischen Reich wurden die Juden im 15. Jahrhundert aus den meisten Reichsstädten und den landesherrlichen Territorien im Osten des alten Reiches vertrieben. In der den Juden feindlichen, durch das Christentum geprägten Gesellschaft wuchs der religiöse Hass gegen die Andersgläubigen, die eng verbunden mit der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit des Römischen Reiches. Im Zusammenwirken führten religiöse, sozialpsychologische, politische und wirtschaftliche Dynamiken, immer öfter zu antijüdischen Aktionen. Die Folge waren Judenvertreibungen und Pogrome, die erst in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts endeten.

Als sich Napoléon Bonaparte 1791 für die Religionsfreiheit der Juden, auch in allen von Frankreich besetzten Gebieten einsetzte, flammten die jüdischen Ressentiments wieder auf, welche speziell von den Gegnern der französischen Revolution kamen (Adel und Klerus). Man sah die Juden sofort als die Drahtzieher des sozialen Umbruchs. Der Priester und der Jesuit, die beiden Autoren – weiter oben erwähnt, Jacques François Lefranc als auch Augustin Barruel, trugen mit ihren Büchern dazu bei, um diese Idee weit zu verbreiten. Hatten die Juden etwa nicht massiv von der Revolution profitiert? Bekamen sie etwa nicht die vollen Staatsbürgerrechte? Gab es etwa nicht immer Probleme „mit denen“?

Die französische Revolution war ein dermaßen enormer Umbruch in alle möglichen Richtungen, sozial, politisch und wirtschaftlich, die letztlich in einer offiziellen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Code zivil) mündeten – die für ALLE gelten sollten. Das war damals wahrlich revolutionär. Die Menschen hatten es satt vom Adel und Klerus ausgebeutet und unterdrückt zu werden und so kam es zu einem tiefgreifenden Wandel im menschlichen Bewusstsein. Die religiösen Trottel, uneinsichtig und verbohrt bis zuletzt, wussten sich das nicht besser zu erklären als mit “die Joooooudn warn’s”. 

@Wikipedia

Die heutige und in Europa modern gewordene Theorie, das Weltjudentum, die Freimaurerei und die Illuminaten (oder wären überhaupt identisch) hätten sich gegen die Menschheit verschworen, ist teilweise auf die britische Faschistin Nesta Helen Webster zurückzuführen. In ihren Büchern “Secret societies and subversive movements” (1921),“The French Revolution: A Study in Democracy” 1923), “The Surrender of an Empire”, “The Need for Fascism in Great Britain”, “The Origin and Progress of the World Revolution, Germany and England”, malte sie das bequeme und einfache Bild einer monumentalen Verschwörung gegen die Menschheit.

An deren Wurzel die Juden (welche sie schlicht als “den Antichristen” bezeichnete) stünden, die gemeinsam mit Gnostikern, Drusen, Freidenkern oder/und Sozialisten, eine einzige satanistische und damit antichristliche Verschwörung verfolgten. Die einzige Rettung sei durch das hehre, arische und faschistische Ideal zu finden. Sie identifizierte in ihrem Wahn all die unterschiedlichen Strömungen und Gruppen als Freimaurer und Illuminaten, da sie dem “dreifaltigen Christentum widersprechen würden”.

Yeah, right ..

Auf diese Weise erklärte sie sich die französische Revolution, die Oktoberrevolution in Russland, die Radikalisierung von Arbeiterbewegungen westlicher Länder und nicht zuletzt das Entstehen supranationaler Organisationen, wie den Völkerbund. Die Quellen der Nesta Helen Webster, die sie als Beweise für ihre Theorien heranzog, waren die Machwerke von Augustin Barruels “Denkwürdigkeiten” und die gefälschten “Protokolle der Weisen von Zion”. Siehste, wussten wir es doch – de Joooooudn warn’s.  

Auch Adolf Hitler hatte in “Mein Kampf”, “die Protokolle” als Beweis für den schlechten Volkseinfluss und Charakter verwendet, welchen die Juden angeblich hätten. Er nutzte “die Protokolle” zur Dämonisierung der Juden, um den Deutschen ein Hassobjekt zu geben, worauf sie ihre Aggressionen und Minderwertigkeitsgefühle richten konnten. Er bezeichnete die Juden als Betrüger, Mörder, Vergewaltiger und entmenschlichte sie, indem sie mit Tiervergleichen assoziiert wurden, wie Parasiten, Wanzen, Spulwürmer und sie mit Ungeziefer gleichsetzte. Nur das arische Ideal besaß Wert, alles andere waren Untermenschen, geistig und sittlich völlig verkommen.

Die Protokolle der Weisen von Zion

Es gibt sehr viele, sehr widersprüchliche Versionen, was den Ursprung “der Protokolle” betrifft. Die meisten davon kannst du in der Pfeife rauchen. Allgemein gesagt, handelt es sich bei den „Protokollen der Weisen von Zion“, um eine Zusammenfassung einer angeblichen geheimen Versammlung der „jüdischen Weltregierung“, die 1897 anlässlich der ersten Zionistenkongresse in Basel, ihre Pläne für die Übernahme der Weltmacht besprochen hätten. Oberstes Ziel sei eine künstliche Verknappung der Weltfinanzen und die Auslösung von absichtlichen Wirtschaftskrisen, bis – tada, alles Geld in den Händen weniger Juden sei.

Gesichert ist jedoch die Tatsache, dass die Textpassagen “der Protokolle”, bis auf einige Hinzufügungen, auf mehrere unterschiedliche Werke zurückzuführen sind, die man einfach zusammenkopierte und daraus “die Protokolle schusterte. Ein großer Teil “der Protokolle” sind einer Satire von Maurice Joly (“Dialog in der Unterwelt”, 1864) entnommen, die als Kritik gegen Napoléon III. gerichtet war. Man kann dies deswegen nicht leugnen, weil große Textpassagen wortwörtlich in “die Protokolle” übernommen wurden. Die Satire stellte einen fiktiven politischen Dialog, zwischen Machiavelli und Montesquieu dar, wobei Montesquieu liberale, demokratische Prinzipien vertreten sollte, Machiavelli hingegen die zynischen Ansichten eines Despoten.

Die Aussagen Machiavellis und Montesquieus, wurden den namenlosen Teilnehmern an dem Treffen zugeschrieben. Maurice Joly war ein Freigeist, dessen Intention zum schreiben des Buches eine aufklärerische Absicht zugrunde lag. Wie er 1870, in seiner “Rechenschaft im Kerker” selber schrieb: “Machiavelli als Verkörperung der Gewaltpolitik neben Montesquieu, der die Politik des Rechts vertritt und Machiavelli sollte Napoleon III. sein, der höchstpersönlich seine abscheuliche Politik darstellen würde”.

Eine weitere Quelle war das 1868 erschienene Buch “Biarritz” von Hermann Goedsche, welches dieser unter dem Pseudonym “John Retcliffe” herausgegeben hatte. Goedsche war ein Agent Provocateur für die preußische Geheimpolizei. Er fälschte Briefe, die dann als Beweise gegen demokratisch eingestellte Menschen benutzt wurden. In „Biarritz“ gab es ein Kapitel „Auf dem Judenkirchhof in Prag“, darin wurde geschildert wie die Vertreter der Zwölf Stämme Israels bei einer ihrer jährlichen Zusammenkünfte auf dem jüdischen Friedhof in Prag über ihre Fortschritte zur Errichtung der Weltherrschaft diskutierten.

Zu den Methoden, dieses Ziel zu erreichen, zählten sodann der Erwerb von Grundbesitz, die Umwandlung von Handwerkern in Industriearbeiter, die Infiltration in hohe Staatsämter, die Beherrschung der Presse, usw. In “der Rede des Rabbiners” von “Biarritz”, drückte der Vorsitzende den Wunsch aus, in 100 Jahren die Könige der Welt zu sein.

Eine erste, sehr rudimentäre Version “der Protokolle” erschein 1903, in der Petersburger Zeitung SNAMJA (das Banner). Herausgeber war der militante Judenhasser Chruschtschewan, der kurz vor der Erstveröffentlichung in Bessarabien, ein antisemitisches Pogrom anstiftete. Er berief sich bei der Veröffentlichung auf die Übersetzung eines französischen Dokumentes mit dem Titel “Sitzungsberichte des Weltbundes der Freimaurer und Weisen von Zion”.

Eine spätere Version stammte von dem Autor G. Butmy, der zusammen mit Chruschtschewan an der Gründung der “Union des russischen Volkes” beteiligt war, einer Vereinigung von Kriminellen und Rechtsextremisten, die Pogrome und Attentate ausführten, die später als “schwarze Hundertschaften” bekannt wurden. G. Butmy veröffentlichte noch weitere Versionen “der Protokolle”, in dem Buch “die Feinde der menschliche Rasse”.

Den wirklichen Durchbruch allerdings, die mediale Aufmerksamkeit und internationale Verbreitung dieses “Super Mindfucks für Dummys”, gelang erst durch Professor Sergei Alexandrowitsch Nilus. Nilus wird in Umberto Ecos Roman, “das Foucaultsche Pendel” als eine Art Endzeitprediger beschrieben, dessen fixe Idee “der Antichrist” ist. In Nilus seinem Buch (3. Ausgabe)“Das Große im Kleinen- der Antichrist als nahe politische Möglichkeit”, (1905) waren die Protokolle in ihrer derzeitigen Form, im Anhang des Buches eingefügt. Nilus war ein Typ, der nahezu überall den Antichristen am Werk sah. In Demokratiebestrebungen, im Individualismus, in der Wissenschaft und in Religion natürlich.

Die Protokolle trafen den Nerv der Zeit, wo vieles unstabil und unsicher war. Sie dienten als einfache Erklärung für diverse Dynamiken und auch Rechtfertigung, um die Juden in Russland zu brandmarken. Selbst Zar Nikolaus II war von “den Protokollen” beeindruckt, dennoch veranlasste er seinen Innenminister, “die Protokolle” und ihren Ursprung genau zu untersuchen. Bereits damals wurden sie als Fälschung enttarnt. Und was passierte? Dasselbe wie heute bei den Fakenews, wenn du jemandem nachweist, dass es Bullshit ist:

Es gibt eine Überlieferung dazu, was Zar Nicholaus II sagte, als sein Innenminister ihm erklärte, dass es eine Fälschung sei:

“Lasst die Protokolle fallen. Eine reine Sache darf man nicht mit schmutzigen Methoden verteidigen.”

He has just given a fuck about the truth!

Soweit man heute weiß, wurden “die Protokolle” von der damaligen, russischen Geheimpolizei des Zaren, der Ochrana (Oberbegriff für die verschiedenen Geheimdienste), genauer gesagt ihrer französischen Auslandsabteilung fabriziert und die verschiedenen, unterschiedlichen Texte auf eine Weise zusammengebastelt, damit ihr Kontext an die damalige Zeit angepasst war und ergänzten diese mit eigenen Geschichten. Speziell Pjotr Iwanowitsch Ratschkowski (1853–1910), Leiter der Abteilung für Auslandsfragen in Paris und sein Assistent Matwei Golowinski (1865–1920) stehen im Verdacht, die Protokolle verfasst zu haben, um damit Zar Nikolaus II. von der Schädlichkeit des Liberalismus zu überzeugen.

Ganz gesichert ist das mit der Ochrana allerdings nicht, dazu müsste man die Urheber eindeutig identifizieren können, was sich im nachhinein und nach all dieser Zeit schwierig gestaltet.

Die bisher wahrscheinlich vollständigste Aufarbeitung, die Vor- und Entstehungsgeschichte “der Protokolle” von 1855 bis 1900, hat Umberto Eco in seinem Roman, “Der Friedhof in Prag” gemacht. 

Nachdem die Protokolle nach Amerika überschwappten, begannen sie eine Eigendynamik zu entwickeln und durchreisten quasi die ganze Welt. 1920 verbreitete der Automobilhersteller Henry Ford, in den USA “die Protokolle”. Zunächst in seiner Zeitung, in der bereits vorher mehrere Beiträge gegen Juden gerichtet waren. Zuerst veröffentlichte er “die Protokolle” als eine Serie von Artikeln, später als Buch (“der internationale Jude”). Adolf Hitler war deswegen ausgesprochen begeistert.

“In Hitlers Büro der NSDAP-Parteizentrale in München hing ein großes Porträt von Ford. Auf die Frage der Detroit News, was der amerikanische Industrielle für ihn bedeute, sagte Hitler 1931: „Ich betrachte Henry Ford als meine Inspiration”.

All das bisher gesagte ist der Kontext, wie es zu heutigen, sehr weit verbreiteten Ansicht kam, die Juden seien auf die Weltherrschaft aus. Heute ist die Legende von der jüdischen Weltverschwörung noch immer eine willkommene Munition für die Hamas und die Hisbollah, im Kampf gegen Israel. In den Palästinensischen Autonomiegebieten gehören “die Protokolle“ zum Unterrichtsprogramm. Das Gleiche gilt für christliche Fundamentalisten in Osteuropa, die mit dem Kommunismus abrechnen oder Amerikafeinde in Japan, die den Kapitalismus erklären wollen – sie alle benutzen das dämonische Bild von den Juden, die nach der Weltherrschaft streben.

Sowohl das politisch extrem Links, wie extrem Rechts stehende Lager benutzt die Protokolle, um sich gesellschaftliche Veränderungen und aktuelle Probleme zu erklären. Einfach gemalte Schwarz-Weiß Bilder, dort die armen unschuldigen Menschen und am anderen Ende die bösen Tyrannen, müssen als Erklärung für komplexe Themenbereiche und gesellschaftliche Dynamiken herhalten.

Fritz Springmeier

Springmeier war ein evangelischer Jesusjünger und überzeugter Anhänger der Überlegenheit der weißen Rasse, der zeitweise mit den Zeugen Jehovas flirtete. Sein ursprünglicher Name war Victor Earl Schoof, den er allerdings ganz legal in Fritz Springmeier änderte. Seine erste Ehe wurde geschieden, nachdem seine Frau ihn des Kindesmissbrauchs beschuldigte.

Nachdem seine Frau das Sorgerecht bekam, entführte er das Kind und floh mit ihm für 2 Jahre nach Oregon, wo ihn das FBI dann stellte und er in den Knast ging. Nach diesem Gefängnisaufenthalt sollte er ein weiteres Mal heiraten und ein Kind zeugen. Irgendwann in den frühen Neunzigern sollte er Linda Johnson kennenlernen, alias Cisco Weehler, die von sich behauptete, eine angebliche Überlebende des “MK ULTRA-MONARCH Programms” zu sein.

Springmeier fing an seine Frau mit Cisco Wheeler zu betrügen und organisierte Workshops mit ihr, erzählte dem staunenden Volk von den Illuminati und stellte Cisco sogar als seine Frau vor. Die fand das gar nicht lustig, als man es ihr zutrug und bald darauf entwickelte der jüngste Sohn der Springmeiers gravierende emotionale Probleme. Seine Mutter brachte ihn zu einem Therapeuten, um eine Diagnose stellen zu lassen. Der Therapeut meinte, der Junge könnte durch sexuellen Missbrauch traumatisiert sein. Ein weiterer Berater bewertete den psychologischen Bericht und kam zu derselben Schlussfolgerung. Wirklich, ein ganz ganz toller Jesusjünger ..

Cisco Wheeler und Fritz Springmeier verfassten gemeinsam das Buch – “How The Illuminati Create An Undetectable Total Mind Controlled Slave”. Das einzige Problem daran ist, es gab nie ein Projekt Monarch, im MK Utra Programm. Und von daher kann es auch keine Opfer von Projekt Monarch geben. H.P. Albarell, ein Autor der sich geschlagene 17 Jahre mit MK Ultra auseinandersetzte und mehrere Bücher dazu schrieb, sagte dazu:

„I researched the CIA’s programs for over 17 years. As far as I could see and find, there is/was no Monarch project. Indeed, I was told by the fellow who first wrote about it that it was a fabricated project on his part and that he has regretted the creation for years. It is not necessary to make MKULTRA and Artichoke any worse than they were. They were absolutely horrible programs and the attempts to embellish them with made-up projects is not helpful or needed. In fact, it readily serves the Agency’s disinformation objectives to scatter this fabricated disinfo dust over the real story“.”

Zu Deutsch:

“Ich habe die Programme der CIA seit über 17 Jahren recherchiert. So weit ich sehen und finden konnte, gibt es kein Monarch-Projekt. In der Tat wurde mir von dem Kollegen, der zuerst darüber schrieb, erzählt, dass es ein fabriziertes Projekt von ihm sei und dass er die Schöpfung seit Jahren bedauert habe. Es ist nicht notwendig, MKULTRA und Artischocke schlimmer zu machen als sie waren. Sie waren absolut schreckliche Programme und die Versuche, sie mit erfundenen Projekten zu verschönern, sind nicht hilfreich oder notwendig. Tatsächlich dient es den Desinformationszielen der Agentur, diesen fabrizierten Desinformationsstaub über die wahre Geschichte zu verstreuen.”

Richtig, es ist schlimm genug, was die CIA in ihren Gehirnwäsche Experimenten bei Projekt MK Ultra anstellte (1953 bis 1975), aber das ist letztlich alles an die Öffentlichkeit gekommen – lange bevor das sensationslüsterne Buch von Springmeier und Wheeler rauskam. Sie nahmen einfach die bekannten Informationen, welche durch das “Church Komitee” und andere staatliche Untersuchungskommissionen veröffentlicht wurden, verwendeten Aussagen von MK Ultra Überlebenden und erzeugten damit das ziemlich bekannt gewordene Buch.  

Fritz Springmeier war auch derjenige, der damit anfing, die Familien Rothschild, Bundy, Warburg, Freeman, Rockefeller, Kennedy, DuPont, Collins, Russell, Astor, Onassis und Li, als die 13 führenden Illuminati zu zeichnen. Er nahm dafür einfach berühmte und reiche Familien, verwendete öffentlich zugängliches Material, verfälschte und erfand zahllose Begebenheiten über einflussreiche Menschen, die immer schon die Phantasie der Menschen beflügelt hatten. Die schlimmsten davon waren natürlich die Rothschilds – you know, the Jooooudn.

Es sollten weitere Gefängnisaufenthalte folgen. 2002 wurde Springmeier wegen Drogen, Waffen und einem Bankraub verhaftet. Vor Gericht (2003) fasste er dafür neun Jahre Haft aus. Als Verteidigung kam er mit dem Märchen an, Leser seiner Bücher hätten das Ding gedreht und ihm dann angehängt. Das dürfte mit Abstand die dümmste Ausrede sein, die ich persönlich je hörte – und glaub mir, ich kenne ne Menge davon. 

Sehr viel, was Springmeier und nachfolgende Autoren über die Rothschilds behaupteten, entspricht nicht den Tatsachen. Dass sie eine mächtige, reiche und daher natürlich auch politisch einflussreiche Familie wurden – geschenkt. Die Typen haben sich hart aus dem Frankfurter Judengetto emporgearbeitet, hatten viel Selbstdisziplin und ein Ziel vor Augen. Angefangen von der legendären Story, Nathan Rothschild hätte unglaublich durch Napoleons Niederlage bei Waterloo profitiert, weil er früher Bescheid wusste und alle anderen Konkurrenten daher überholen konnte oder dass die Rothschilds in einer Art Blitzaktion die englische Regierung einkassiert hätten, sind Märchen.

Die Geschichte um Waterloo entstammte einem antijüdischen Pamphlet von 1846, mit dem Namen “„Die lehrreiche und bemerkenswerte Geschichte von Rothschild, dem ersten König der Juden“, wobei der ansprechenden Autorennamen “Satan” verwendete wurde. Herausgeber und Autor war Georges Dairnvaell, der keinen Hehl aus seiner Judenabneigung und den Rothschilds im Besonderen machte.            

In dieser ersten, ursprünglichen Version ist Nathan Rothschild angeblich persönlich nach Waterloo geritten. Spätere Autoren sagten, Rothschild sei den ganzen Tag über bei der Schlacht gewesen, er habe sogar an einem Treffen der Offiziere teilgenommen. Andere Autoren wiederum behaupteten, sein Vorwissen sei durch seinen Geheimkurierdienst gekommen, wodurch er immer alles schneller wusste, wie alle anderen.

Die Realität ist sehr viel profaner –  Nathan Rothschild erfuhr aus der Zeitung die Neuigkeiten.

Zeitungen, die in der Woche von Waterloo veröffentlicht wurden, weisen eindeutig nach, dass Nathan Rothschild keinesfalls der Erste, geschweige denn der Einzige war, der die Nachricht über den Sieg von Waterloo erhielt. Es war ein Mann namens “Mr. C von Dover”, der frisch von Belgien kam und die Neuigkeiten bereitwillig den Zeitungen erzählte. Die Story wurde am 21. Juni, etwa 12 Stunden, bevor es “offizielle Nachricht” wurde, von mindestens drei Zeitungen veröffentlicht. So, Nathan wusste also früher Bescheid, aber war mitnichten der Einzige und hatte auch kein besonderes Vermögen, durch diese Information gemacht.

Was wir bisher haben

Man kann sehen, wie religiöse Vorurteile über die Jahrhunderte hindurch dazu führten, den Juden die Schuld an allem möglichen zu geben. Bis zur Zeit der französischen Revolution war der Judenhass rein religiös motiviert, auch wenn man ihnen an diversen Dingen die Schuld zuschob. Das änderte sich spätestens mit den paranoiden Vorstellungen der beiden Autoren Jacques François Lefranc und Augustin Barruel. Die beiden zielten noch nicht auf “die Juden”, sondern sahen alle möglichen Freidenker, Andersdenkende, Freimaurer, Illuminaten und Jakobiner, böse Ränke gegen die Monarchie und die Kirche schmieden. Es dauerte dann auch nicht sehr lange, bis die begeisterten Leser und nachkommende Autoren, die sich auf deren Werke bezogen, auf die Idee kamen – “na klar, die Juden stecken da dahinter. Diese Penner wollen die Weltherrschaft” – es passte einfach zu gut in das Weltbild, was man von Juden hatte.

Jacques François Lefranc und Augustin Barruel waren Zeitzeugen einer untergehenden Ära und wussten nichts besseres, als ihre anklagenden Zeigefinger auf vermeintliche Täter zu richten. Unfähig, die rapide vor sich gehenden Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, als eine notwendige, unvermeidliche Bewegungsdynamik zu sehen, wofür das menschlichen Bewusstsein mehr als reif war. Spätere Autoren machten nichts anderes und sahen diverse gesellschaftspolitische Veränderungen am Horizont, als die Taten finsterer Kräfte und projizierten diese auf die Juden.

Mit “den Protokollen” sollte jedoch eine völlig neue Qualität an Paranoia und Hass folgen – nun waren es nicht mehr allein religiöse Motive, sondern diente auch als politische Abwehrformel, um den Bürgern einen Feind zu geben, dem sie die Schuld an den Missständen geben konnten. Es waren stets einfache Antworten, fabriziert für eher ungebildete Gemüter. Es diente der Fütterung des Opferdenkens, der Ohnmacht Induzierung und Verbreitung von Hilflosigkeit, angesichts derlei obszöner, gewaltiger und weit im voraus geplanter Bösartigkeit.

Es ist schon ziemlich auffällig, dass der Großteil aller Bücher, die über diese und andere, angebliche Verschwörungen geschrieben wurden, meistens von extrem Rechts eingestellten Nationalisten, fundamentalistischen Katholiken oder Evangelikalen Frömmlern und Predigern geschrieben wurden. Zumindest jene, die aus dem amerikanischen und britischen Bereich kamen. Die allerdings die Vorlage wurden für diverse deutsche Autoren, die weitgehend aus dem amerikanischen Bereich abgeschrieben haben.

All diese Glaubenssätze, wonach geheime Gesellschaften und Juden für nahezu alles verantwortlich sind und die Zukunft auf eine geradezu omnipotente Weise beeinflussen, hat in der esoterischen Szene ebenfalls ihren Niederschlag gefunden. Hier sind es dann halt nicht mehr nur die Juden, Illuminati oder Freimaurer, sondern irgendwelche bösartigen Aliens, wahlweise die Archonten, Anunnaki Reptilien, Dracos, die Grauen, etc., etc., etc. Diesen bösen Aliens stehen natürlich positive, den Menschen wohlgesonnene Aliens gegenüber. Auch das ist sehr Bibellike, eine moderne Version der guten und der bösen Engel, Gottes Widersacher und Gottes Armee.

Warum lässt man sich von solchen Leuten die Welt erklären? 

Fortsetzung folgt in ein paar Tagen ..

Until next time same station

Quellennachweise:

https://en.wikipedia.org/wiki/Jacques-Fran%C3%A7ois_Lefranc

https://de.wikipedia.org/wiki/Augustin_Barruel

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltjudentum

http://spartacus-educational.com/SSwebsterN.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Nesta_Webster

https://zag-berlin.de/antirassismus/archiv/50protokolle.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford

https://davefromqueens2.blogspot.com/2010/07/no-project-monarch-no-monarch-victims.html

https://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/the-rothschild-libel-why-has-it-taken-200-years-for-an-anti-semitic-slur-that-emerged-from-the-10216101.html

http://thenewsfromwaterloo.com/wellingtons-version.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Gedeon  

https://johnnycirucci.com/drugs-hate-literature-seized-in-couples-home/

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@Steven Black

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21 Kommentare

  • Pingback: Aufgewacht? Nö. Verschwörungstheorien aufgesessen! – das Erwachen der Valkyrjar

  • Lieber Steven,
    ich muss mit dir schimpfen! Ich habe noch nie so einen überheblichen und undifferenzierten Müll gelesen von dir- allerdings konnte ich mir nicht mehr als ein paar Abschnitte antun. Magst du damit ein Kapitel von dir abschliessen wollen, deine Sache. Daraus Vorwürfe im projiezierten Strohmann-Modus an andere Suchende zu produzieren, ist arm. Whatever. Mir zeigt es nur, dass du nicht gründlich genug die Verschwörung untersucht hast. Das Ziel der Weltherrschaft der Mysterientradition aus Babylon ist mehr als dokumentiert, die Versprecher, Zeugenaussagen auf Video und schriftlichen Belege aus ihren eigenen Büchern sind mehr als deutlich. Natürlich: Ihre Namen sind Schall und Rauch, sie haben es von Anbeginn verstanden, sich durch wechselnde Namen zu verstecken. „Illuminati“ ist tatsächlich ein Desinfo-Begriff, wie er von den Agenten wie Icke & Co. verwendet wird. „Illuminat“ ist jeder Mysterienbruder, der hoch genug „aufgestiegen“ ist und daher als „Erleuchtet“ bezeichnet wird, gleich ob Freimaurer, Rosenkreuzer, Jesuit und wie der Dreck sich alles nennt. Der Kern ist immer geblieben, das belegen ihre Schriften, die der legendäre Bill Cooper in seiner Radioserie Mystery Babylon aufgedeckt hat (Anhand eben ihrer Schriften und belegten Aussagen). What a bullhist and a waste of time. Hab dich aber trotzdem fest lieb!
    Amüsiert, der Chaukee

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    • Hi Chaukee
      Ich wusste von vorneherein, dass einigen nicht gefallen wird, was ich dazu schreibe. Damit muss ich leben, dass es als „unqualifizierter Müll“ betrachtet wird. Du solltest mich lange genug kennen, um zu Wissen, dass ich nur schreibe, wovon ich tatsächlich überzeugt bin. Ich kann gar nicht anders.Dass diese Überzeugung mit anderen Überzeugungen zusammenprallt – nun, das gehört zum Leben. Du wirst den 2. Teil vermutlich noch weniger mögen, darin kommt der „legendäre Bill Cooper“ ebenfalls nicht gut weg.

      lg,

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      • Lieber Stefan,
        Deine Überzeugung habe ich in keinster Weise hinterfragt 😉 Wie du kann ich auch sehr gut mit anderen Meinungen leben, es gibt ja hier mindestens 7 Milliarden Perspektiven, he, he. Die Sachlichen Falschaussagen zur NWO wollte ich einfach in ein Objektives Licht gerückt haben (ja, ja, sowas gibt es nicht). Bill Cooper mag nicht gut wegkommen, mir geht es nicht um Personenkult und ich kenne einige seiner Schwächen sehr gut. Seine Hinterlassenschaft ist, „Mystery Babylon“ überprüfbar für jeden aufgedeckt zu haben. Mit deiner Aussage hast du absolut recht, dass das unreflektierte Lesen von noch so vielen Büchern manchmal nur dazu führt, dass man eine weitere fremde Meinung übernimmt. Das muss aber nicht so sein. „Überprüfet und das Gute behaltet“ – und nicht – „ich sauge alles auf und werfe es alle paar Jahre in den Kübel“ 😉 Es gibt auch in der Wahrheitsbewegung Wissenschaftlichkeit. Dazu gehört auch, Voraussagen zu treffen, die sich dann bestätigen oder nicht. Mit ein bisschen Nachdenken werden dir Dutzende Aktivitäten der Kabele in den Sinn kommen, die ein paar Jahre vorher nur Verschwörungstheorien waren.
        Hörrzlichst, der Chaukee

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  • Nicht wirklich hillfreien ist es, die ferne Vergangenheit im Einzelnen zu bemühen. Lieber sehe ich den nackten Tatsachen ins Auge.: Es sind überwiegend Juden, die die großen Banken, selbst Zentralbanken beherschen. Und getreu dem Motto „Geld regiert die Welt“ beherschen diese fast allebauf Kredite angewiesenen westlichen Staaten mehr oder weniger vollständig – neuerdings einfach als „Deep State“ bezeichnet.
    Und dieser zutiefst undemokratischen, ja menschenfeindlichen Entwicklung mit Milionen dadurch verursachten Kriegstoten m ü s s s n wir Einhalt gebieten.

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  • Chemnitz, AfD and now this article.

    How much do you live duality?
    There is only right or wrong.

    How much do you live polarity?
    There are 50 shades of truth.

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    • How much do you live duality?

      Yes, sometimes is just right or wrong and you have to choose your side ..

      lg,

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      • Hello Stefan, thanks for your answer.

        I write now in german, it would be better for all 😉

        Du praktizierst viel Dualitätsdenken und -schreiben, wenn es um äußere Themen geht. So erlebe ich es wenigstens hier. Ich empfinde dies als Ego-motiviert, als Recht-haben-Wollen. Die Wirkung ist m. E. nicht verbindend/heilend sondern trennend/herabsetzend. Und inhaltlich gesehen fehlen bei einer schwarz-weiß-Betrachtung die vielen Grauabstufungen, welche eben auch existieren.

        Um es konkreter zu machen: Die Truther-Bewegung ist von Idealisten gelebt worden, welche den von transatlantischen Netzwerken und Politikern gelenkten Mainstreammedien etwas entgegensetzten, M.E. haben diese Aktivisten schon sehr viel Gutes erreicht. Mit den Erfolgen kam nicht nur Qualität sondern auch schlampig arbeitende Quantität dazu. Desweiteren wurde die Bewegung unterwandert und teilweise auf diverse falsche Bahnen umgeleitet. Genannte Fehlentwicklungen wiederum nutzen natürlich die Mainstreammedien, um ihre Opposition der Lächerlichkeit preiszugeben. Und Du haust mit diesem Artikel in die gleiche Kerbe, Stefan …

        Im Schwarz-Weiß-Denken schüttet man das Kind mit dem Bade aus.

        Greetings

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        • Das Problem ist, du gehst her und bewertest eine Artikelserie, die noch zwei weitere Teile benötigt, um das ganze Bild zu zeichnen. Tranatlantische Netzwerke, Medien oder Politik sind andere Themen als die anklagenden Behauptungen von Freimaurern, irgendwelchen gesichtslosen Illuminaten, geschichtsrevisionitischen Feinbildern, wie den Juden oder andere Buhmänner wie Aliens und angebliche Satanisten.

          Wenn dir nicht gefällt was ich schreibe, brauchst du es nicht zu lesen. Ich erwarte nicht, dass jeder meine Ansicht billigt, oder versteht. Ich schreibe hier und gebe Tagelange Arbeit und mein Blut hinein und zwar kostenlos zum lesen. Wenn dir lieber ist, Dinge zu lesen die dein Weltbild nicht gefährdet, dann geh bitte woanders hin. Ich schreibe, was ich heute darüber denke und ich hab selbst viel von dem Schmarrn inhaliert und weiß daher sehr gut, worüber ich schreibe.

          lg,

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          • du gehst her und bewertest eine Artikelserie, die noch zwei weitere Teile benötigt, um das ganze Bild zu zeichnen.

            So war`s, Stefan. Tatsächlich habe ich nicht zu diesem speziellen Artikel sondern zur ganzen Serie geschrieben. Wie ich es verstanden habe, soll sie eine Generalabrechnung mit der Aufklärungsbewegung sein – zu diesem Deinen Vorhaben sind meine Gedanken.

            Grüße

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            • Tatsächlich habe ich nicht zu diesem speziellen Artikel sondern zur ganzen Serie geschrieben.

              Die noch gar nicht fertig geschrieben wurde?

              WOW!

              Andreas, du bist doch einfach nur sauer, weil deine Filterblase berührt wurde. Aber okay, darfst gerne deine Meinung haben.

              lg,

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  • Lieber Steven.
    Ich kann mir keinen Reim machen auf Deinen Artikel.
    .
    Selbstverständlich kann ich mir denken, dass alles das, was ich mir zu einem Weltbild zusammengeschustert habe, auf verlogenen Grundlagen aufgebaut ist, dass somit mein Weltbild nichts mit der hiesigen Realität gemein hat.

    Warum ich mir keinen Reim machen kann?
    Weil ich bis exakt zu diesem Artikel von dir Stellungnahmen vernahm, welche nicht nur meine Sicht bestätigten, welche vielmehr meine Sicht erweiterten.
    So ich meinte und meine.

    Vanity of Vanities.
    Hoffentlich Ohr to Graf isch richtig.

    Ich halte eine Option in petto:
    Du schrubetest hier Stuss, um herauszufordern. Hu is hu. Ups. Wer ist wer.

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    • Hi Thomram,
      Ich weiß, dass ich mir mit dieser Artikelserie keine Freunde mache. Aber es ist bereits lange fällig, dass ich das schreibe. Es gibt so viele Geschichten, mit denen wir beide und viele andere ebenfalls, über die Verschwörungsszene gefüttert wurden, ohne dass wir gesehen hätten, was wirklich der Ursprung dieser Erzähler und ihre Geschichten sind. Und sie haben nichts mit ener spirituellen Entwicklung zu tun, im Gegenteil, viele Autoren haben die Esoterik mit rassistischen und negative Ideen vermischt, die uns alle mehr oder weniger beeinflusst haben. Und vieles davon ist pure Erfindung und Nonsens ..

      Vielleicht blickst du ja im 2. Teil mehr durch.

      Ich grüße dich

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  • Ich sehe grad, dass da 7 Kommentare sind.
    Das haut mich um. Dachte, Steven werde gelesen von Vielen, werde Rückmeldungen bewirken von Vielen, und hier, da er so was von (aus meiner Sicht! nicht Witziges sagt), hätte ich erwartet der Kommentare Hunderte.

    Wahrlich wahrlich, ich wundere mich.

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    • Hej Steven
      mich würden die Quellen zu Fritz Springmeier interessieren. Du hast keine angegeben.

      Der einzige Link ist aus diesem Satz:
      „Seine Mutter brachte ihn zu einem Therapeuten, um eine Diagnose stellen zu lassen. Der Therapeut meinte, der Junge könnte durch sexuellen Missbrauch traumatisiert sein.“

      und führt zu
      http://www.manfred-gebhard.de/Springmeier.htm

      Btw. Ist das etwa dieser Manfred Gebhard? MfS Mitarbeiter und Stasi Beauftragter in der DDR?
      http://www.neuegeschichte.de/dokumente/dokument-1969

      lg

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      • Ja, ist der Typ, er hat sich mit Springmeier beschäftigt, weil der ja eifrig mit den Zeugen jehovas beschäftigt ist. Ich hab den Link nur angegeben, weil es eine deutsche Übersetzung amerikanischer Texte ist. Manfred G. hat das nicht selber fabriziert, nur übersetzt. Die Seite, die sich in englisch damit auseinandersetzte ist ein streng christlicher Gläubiger und war eigentlich Anhänger von Fritz S. Da sind Briefe von Springmeiers Frau an Texxe Marrs dabei und auch noch ne Confession von Springmeier selbst. Mach dir selber ein Bild ..

        http://www.eaec.org/expose/FritzSpringmeier1.htm

        Und hier hast du noch die Zeitungsmeldung wegen seiner Verhaftung: https://johnnycirucci.com/drugs-hate-literature-seized-in-couples-home/

        lg,

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        • Laut dem Autor John S. Torell gibt es vielfältige Mindcontrol Programme in vielen Ländern mit vielen Opfern, die Existenz von Monarch stellt er nicht in Frage. Es gibt eine Weltregierung (World Government), es existieren skrupellose Intelligence-Agenten usw., das alles stellt er überhaupt nicht in Frage interessanterweise.

          „The information coming out concerning Fritz Springmeier indicates that he is either caught up in sinful activities, or he is a counter intelligence agent working to catch victims coming out, and then either discourage them to the degree that they lose hope and return to their handlers, or they commit suicide.“

          Counter intelligence agent? So, so. To catch victims..?
          Ist doch eine interessante Info, warum hast Du die weggelassen?

          Du hast dir die Dinge herausgepickt, in denen es um Springmeier persönlich geht. Seine vielen Beziehungen, bzw Ehen. Aus der Sicht des Autors, ein fundamentalistischer Christ, natürlich schon per se ein Beleg für seine „Sündhaftigkeit“. Springmeiers weitere charakterliche Unzulänglichkeiten und evtl. begangene Straftaten. (made up?)
          Das kann man natürlich kritisieren (das was davon wahr ist).
          Aber auch ein „Bösewicht“ kann die Wahrheit sagen und ein Biedermann lügt Dir ins Gesicht. Dass man ihm persönliche Verfehlungen vorwerfen kann, ist also kein Argument für oder wider seine Glaubwürdigkeit in dieser Sache. Das ist ein ganz typischer Logikfehler, der immer gerne begangen wird. Von der Reputation eines Menschen auf den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen zu schließen.

          Springmeier – der neue Mengele
          „Der neueste Name, den er benutzt, kann tatsächlich mit einem Puzzle verglichen werden. Etliche Überlebende von rituellem Missbrauch und Gedankenkontrolle haben angedeutet, dass sie hochgradig aufgelöst waren nachdem sie sein Pseudonym gesehen oder gehört haben. Fritz war der Name von Josef Mengele, den er benutzte, während er sich in Südamerika versteckte. „Spring“ bedeutet im okkulten Fachjargon „neu“. Meier könnte eine Ableitung des deutschen Wortes „Meister“ sein. Folglich: der neue Meister in der Gestalt von Josef Mengele.“

          Wirklich? Springmeier ist also die Reinkarnation von Mengele. Das ist mal so ein „Argument“ nach meinem Geschmack. Wer wollte da widersprechen?
          Die Ableitung des Nachnamens Meier zu Meister aus dem Dt. ist übrigends vollkommener Schwachsinn.
          Interessant ist hier höchstens die Verbindung zu „meir“, ein jüdischer Nachname, der „erleuchtet“ bedeutet. (sic!)
          War mir auch neu.

          Exkurs: Verbindet man nun die Info von oben, angenommen Springmeier war tatsächlich ein counter-intelligence agent, dann ergibt die Aussage, dass ehemalige Opfer schon beim Klang des Names traumatisiert wurden, auch einen – ganz anderen – Sinn. Würde man das in Erwägung ziehen, ergäbe sich wiederum ein anderes Bild.

          So würde ich diese Quelle interpretieren, als Ergänzung zu dem, was Du doch recht selektiv herausgepickt hast.

          lg Dee Dee

          Btw. Ich habe mich mit Springmeier bis dato nicht beschäftigt.
          Ich interpretiere hier lediglich beispielhaft eine Quelle deines Textes (die du ein wenig versteckt hast). Das Buch Bloodlines wollte ich schon immer mal lesen, noch nicht dazu gekommen.

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          • Ja, es ging mir um die persönlichen Dinge bei Springmeier. Und nein, dass er ein fundamentalistischer Bibelchrist ist, ist kein Beleg für seine Sündhaftigkeit, aber ein Hinweis auf Fanatismus und frömmlerischen Aberglauben. Es ist auffällig, wie viele dieser angeblich aufklärerischen Autoren Bibelfanatiker sind.

            John S. Torell gehört in dieselbe Kategorie. Auch der faselt städnig vom kommen des Antichrist und von der Erlösung durch Jesus Christus. Da die beiden, Torell wie Springmeier in denselben Kreisen verkehrten, konnte er natürlich persönliches beisteuern. Aber damit hat sich sein Zweck bereits erschöpft, was das Thema betrifft redet der genauso Unsinn und sieht überall das Böse.

            Ist mir persönlich schnurz, wie du das interpretierst. Du hast jedes Recht, was immer zu glauben, was du möchtest. Was ich hier schreibe ist das, was meine Erfahrungen und Schlussfolgerungen, von 12 Jahren Beschäftigung mit den Verschwörungsthemen betrifft. Das ist, wie ich darüber denke.

            Das kannst du doof finden oder nicht. Ende der Geschichte ..

            lg,

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  • Hi Steven,

    so du sprichst; „die Juden“, was ja schon vermeintlich „rassistisch“ annonciert und in sich, in „Juden und nicht Juden“ – Perspektive segregiert.

    Aufwühlend.
    Da wirft zusammen und melangiert.
    Nach dem Motto; pro oder contra, vermengt es mir wie ein „black live matters“.

    Ein Zaubertrick?!

    Ich darf annehmen, das sich „deine“ Darstellungen aus ebensolch, wie auch immer gelagerten
    Quellen nähren, die wechselseitig entsprungen und sich gegenseitig bedingen.
    Gut, besser aber auch erst im erweiterten Sinne.

    Es scheint, die Welt bräuchte auch eine „neue Religion“, so wie sich bestehende gegeneinander aufblähen.
    Genutzte Dogmen dörren, neue Meme werden gesät und revidierte Paradigmen erwachsen auf allen Feldern.

    Mir fehlen da die Verbindlichkeiten, die in einander übergehenden, bedingenden Aspekte.
    Die schöpfenden Essenzen und die Erkenntnisse daraus.
    So landet es „nur“ bei LabelZauberei und verzerrt die zugrundeliegende Vielseitigkeit des jeweilig Existenziellen.

    „Amoralisches“ Handeln (Ausbeutung und Missbrauch) findet sich in allen „Mächten“.
    Noch heut, auch der Innenschau, überprüfbar.

    Im zeitgeistlichen Zusammenhang, sowie im Sinne einer Befriedung, möchte ich dir gewissen Zuspruch für deinen Artikel aussprechen.

    Dem Anliegen, nicht wieder in selbigen SchuldWahn zu fallen und es jemandem, meist den dafür hochstilisierten, selbstrechtfertigend in die Schuhe zu schieben, stehe ich bei.
    Manchmal mag es da die befreiende Hand, die alles vom Tisch fegt brauchen.
    Dem sollte dann aber auch in alle Richtungen so sein können.

    Wenn auch mir persönlich, aufgrund der konträr isolierten Erhebungen, überzeichnet, sehe ich die Intension des Anliegens aufzuschütteln um der möglichen Entwicklungen Vorsicht.

    Wahrlich mussten auch unsäglich viele „Juden“ zutiefst leiden um mahnend vor Augen zu führen.
    Zu offenbar, sich einfach mit salopem „ die irgendwas“ verdrängend pro/contra- gruppeninfiziert zu verhüllen.

    Wer mit Schuld spricht, bekennt sich seiner/ihrer selbst.
    Jedweiliger Opfer-, Täter-, Retterprojektion ist substandziel SelbstErkenntnis gemein.

    Mindestens 2 Seiten erst sind 1 Münze.
    Ich arbeite mit/für Geld – mir findet sich auf beiden Seiten einer Münze und darüber hinaus.

    Es ist zu verstehen/vergeben, wie alle „Glaubensrichtungen“ in ihrem Sinne und in Bezug auf einander entstanden, existieren und bewegen.
    Schon aus ihrer Bildung heraus, lassen die jeweilig entwickelten Ansichten, entsprechend variable Interpretationen zu und spiegeln sich demnach als Bestandteil ihrer gegebenen Ausprägung, Vorstellungen und Realität an einander wieder.

    Endlos spannend und vielseitig wie auch verwirrend.

    Im Versuch in Worte zu fassen, was allem wunderlich, scheitert allen schnell – ….wodurch wiederum in allem verbunden.

    Inwiefern dem Zweck die Mittel heiligen, beantwortet sich gegenwärtig, im Spiegel der Geschichte in scheinbarer Absicht, selbst.

    Da weisen diese unendlichen Möglichkeiten unzähliger Ableitungen wahrhaftigem den Weg.
    So schüttet es mir dann aber doch das Bade mit dem Kinde aus.

    Die israelische Innen-/Aussenpolitik (Sicherheitspolitik) reflektiert tieferes, vielfältigeres und m.A.m auch hochbedenkliches, wie jedoch auch in US und EU Gefilden zu finden ist.
    In Palästina zeigt sich eine DNA, deren Ursprünge und das agieren gewisser vermeintlich „jüdischen“ und weiteren Kreisen, aus welchen Gründen auch immer, spiegelt.

    Es gibt genauso unterschiedliche Ausprägungen/Strömungen wie bei Christen, Moslems, etc.

    Ich sehe vor allem Gier, Verachtung, Stolz, Anspruch, Angst, Missbrauch, etc., all over.
    Die Masken täuschen nicht mehr darüber hinweg.

    Solange verschlossene Staatsarchive/Informationen Spekulationen Vorschub leisten, darf man sich aber auch nicht wundern.
    „Jeder Macht organisiert seine eigene Undurchschaubarkeit, vor allem in dem er das gesellschaftliche Wissen monopolisiert, indem er dessen Produktion und Distribution kontrolliert. In der Folge haben die Menschen nur Zugang zu fragmentierten, atomisierten Wissen.
    Es wird alles getan, damit die Realität der Macht und ihr wahres Gesicht in den gesellschaftlichen Verhältnissen nicht erkannt werden.“ (Henry Lefebvre)

    Es generell am Juden, Christen, Moslem oder irgen einer Gruppe festmachen zu wollen, täuscht und sucht nach weiterreichendem Verständnis.
    Diese Frames lenken stark von menschlichen Eigenschaften, Verläufen, Dynamiken, etc. ab.

    So scheint mir dein Versuch strapaziös und fast etwas kontraproduktiv, da er unisono von „den Juden“ spricht
    und versucht, was er selbst kaum halten kann…

    …was möchte er denn?!

    Konfession, Abstammung , Geschlecht, Status, Entwicklungen, Haltungen (Fallungen;) etc. entspringen offensichtlich einer umfassenderer Wahrheit, als mit diesen per Definition zu operieren ist.

    Ein Narr ist immer zuerst ein Narr.
    Ob Christ, Jude, Moslem, Budhismus, Hinduismus, Frau, Mann, reich, arm, etc.
    Klar ist aber auch, dass durch jede Gegebenheit, etwas anderes dabei rumkommt – vor allem missverstandener Weise, derweil sich alles bedingt.

    Ehre der Schöpfung.
    Die Frage, wer was geschrieben hat, ist viel mehr, was macht man – hat man daraus gemacht.
    Und dass geschrieben wird, ermöglicht ja auch erst, wie hier mit erfahrbar.
    Wo wäre ohne?
    Bin dankbar, for the good and the bad – because it responds in me, how to do.
    Ist ja auch Teil (m)eines Weges, der offenbar weit über mich hinaus bestimmt.

    A guete watsch´n werden wir alle sowieso kriegen.

    Vermeintlich Gegensätzliches zeigt sich auf allen Seiten meist in der Ausprägung/Wahrnehmung (s)einer eigenen Radikalität.

    In diesem Sinne

    lg

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    • Ich bin nicht derjenige, der von „den Juden“ redet oder von „die jüdische Gefahr“ spricht. Das hat man Jahrhundertelang genauso gemacht und noch heute denken viele so. Schau dir all die Autoren an, welche die „Protokolle von Zion“ als Belastungszeugen für diese Ansicht verwenden ..

      lg,

      Gefällt mir

  • Auch sie haben bloss Ihren Teil am Gesamtwerk, wie wir alle geleistet.
    Das was sich nun daraus erhebt, wird viel allumfänglicher, da es wörtlich mit jedem von uns zu tun hat.

    Hier ein paar spannende Gedanken, die längst darüber hinaus erkennen.
    Lass dich nicht vom Titel/Dauer ablenken, es belohnt.

    Vielleicht finden wir uns alle noch, sehend was wir alle da erweckt haben.

    :https://www.youtube.com/watch?v=g0EokcSlR1w

    lg

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