Offener Brief ..

Hallo Leute, diesen Brief hat ein Freund heute an eine Zeitschrift geschrieben,nachdem er einen Artikel über die “Reichensteuer” las, leider ist mir der Name entfallen. Das ist aber gar nicht so wichtig, in dem Zusammenhang find ich nur interessant, DAS er denen “antwortete” und auch noch so schön Ironisch …

Ich musste heute aussetzen, denn ich hatte einiges liegengebliebenes aufzuräumen .. bis Morgen, in aller Frische ..

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Die Reichensteuer (Vermögenssteuer) ist in vieler Munde.

Wahrscheinlich ist dann jeder Mittelständler gemeint, weil die Reichen haben meist gar kein Eigentum (Vermögen), sondern sind Nutznießer ihrer Stiftungen, die noch dazu von Spendengeldern der Allgemeinheit aufgefettet wird. Und der Zweck der allfälligen Hilfsbereitschaft kann ohnehin von der Steuer abgeschrieben werden. So gesehen hat keiner ein Vermögen und lebt trotzdem bestens davon, natürlich juristisch vollkommen verwaltet und abgesichert.

image<-Quelle:

Ich würde, wenn schon, dann alle Stiftungs-Mitglieder entsprechend zur Kasse bitten. Dann würden viele der „Damen und Herren“ dieser Gesellschaft nicht mehr so vehement für so eine Reichensteuer plädieren.

Noch was – früher hat man bei der Besteuerung z.B. ja auch immer von den „Mehrverdienern“ gesprochen und wohlweislich nicht von den „Spitzen- und Höchstverdienern“. Aber EIN Euro über dem Kollektiv, macht auch schon einen sg. Mehrverdiener aus – eben mehr als im Kollektivvertrag steht.

image<-Quelle:

Man muß nur immer genau hin hören!

Freundlichst

„ein bescheuert Besteuerter“

So eine „Aufklärung“ würden Sie wahrscheinlich auch nicht als eigene Meinung abdrucken wollen oder dürfen, nehm ich an …

<-Quelle:

So gesehen würde es mir auch egal sein, wenn ich als Stiftungsbetreiber im Vorstand bin und auf alles was ich beziehe, NICHT mein Name oben steht als Eigentümer. Anders gesagt, wenn ich „deine“ Stiftung wäre und ich dir alles, was du dir wünschst bezahlen würde – wär auch schön oder!?

14 Kommentare

  • Alle Gedanken hierzu lösen sich in Luft auf, wenn keine Einkommen mehr besteuert werden.

    Vorstellungen zu einem einfachen Steuerrecht
    Ob es sich irgendwann herumgesprochen hat, wieviele Milliarden Euro durch die gigantische Umverteilungsbürokratie verschlungen werden? Steuervorteile und Subventionen sind volkswirtschaftlich grober Unfug!

    Statt vieler Erhebungsformen kann das Endziel eine einzige Steuer sein, was im Laufe von 30 Jahren machbar ist. Die Fachleute für diesen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel haben wir. Und das Steuervieh würde sofort zustimmen, weil es dann nämlich steuerfrei lebt.

    Wenn am Ende der Reform nur noch Umsatzsteuer gezahlt wird, sind die meisten der heutigen wirtschaftlichen Probleme in diesem unserem Lande gelöst. Nur wer Geld ausgibt, zahlt auch Steuern, sonst niemand. Eine solche Steuerreform ist mehrheitsfähig, weil ALLE davon profitieren, auch die, die heute “steuerfrei” sind.

    30 Jahre für ein anderes Steuersystem?
    So wie Otto von Bismarck durch das Sozialgesetz deutsche Bürger zu Sozialfällen degradierte, so gönne ich der deutschen Geschichte 30 Jahre, um aus Steuervieh freie Bürger zu gestalten.

    Ohne Zweifel taste ich hiermit abseits von Ideologien ein Gesellschaftsmodell an, das es in dieser Form meines Wissens noch nicht gab und auch nirgendwo angedacht ist. Folgende Überlegungen fand ich Ende April 2008:

    Nur Unternehmer zahlen 10 Prozent Umsatzsteuer für Produkte und Dienstleistungen – aber nur am Ende der Wertschöpfungskette. Beispiel: Nettopreis ist 100 Euro. Plus 10 Euro Umsatzsteuer ergibt den Verkaufspreis von 110 Euro.

    Nichtunternehmer sind steuerfrei. Löhne und Gehälter sind steuerfrei. Damit haben wir die meisten Wähler als Mehrheit für dieses Steuermodell.

    Es gibt keine steuermindernden Betriebskosten und keine Subventionen. Umsatzsteuer ist die einzige steuerliche Erhebungsform für Produkte und Dienstleistungen.

    Die Steuereinnahmen finanzieren die europäischen Behörden und Regierungen mit allen angeschlossenen Organisationseinheiten für hoheitliche Aufgaben und Gebietskörperschaften für hoheitliche Aufgaben. Eingezahlt wird monatlich analog zur jetzigen Umsatzsteuervoranmeldung mit dem Unterschied, daß es keine Voranmeldung und jährliche Steuererklärung mehr gibt, sondern nur noch eine monatliche Steuererklärung.

    Die Verwaltung der gewaltigen gegenwärtigen Umverteilung entfällt. Bisher unfinanzierbare Aufgaben werden vom freigewordenen Personal übernommen. Vermögenswerte fließen in all die notwendigen Aufgaben, die bislang vernächlässigt oder ignoriert wurden.

    Jeder Krieg hat den Beweis erbracht, wie schnell eine Volkswirtschaft umgebaut werden kann. Dies geschieht innerhalb von fünf Jahren. Deshalb sind 30 Jahre mehr als großzügig bemessen.

    Wenn diese ersten Skizzen Ihre Denkfähigkeit anregen und Ihre Schaffenskraft beflügeln, dann freue ich mich auf eine fruchtbare Diskussion und auf das Lauffeuer, mit dem dieses Steuermodell sich in der Europäischen Union verbreitet.

    Verfasser und Urheber: Hans Kolpak
    am 26. April 2008 um 18:50 Uhr
    http://www.einfacheSteuer.de

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    • Falsch Herr Kolpak!
      Geld das nicht ausgegeben wird muss besteuert werden. Ersparnisse und Vermögen, dafür muss geblecht werden und zwar richtig! Alles andere zementiert die derzeitige Zweiklassengesellschaft nicht nur, es werden immer mehr Menschen in absolute Armut getrieben während sich eine kleine superreiche Bande langsam aber sicher den kompletten Planeten aneignet.

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      • Richtig, Herr Catweazle,
        es muß ja auch Befürworter der gegenwärtigen zentralistischen Umverteilung zugunsten ausgesuchter Eliten auf Kosten der meisten Menschen geben. Sonst hätte sich das System schon selbst abgewickelt.

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        • Grüß dich, Hans!

          Lang nicht mehr gelesen!
          Aber es war durchaus abzusehen, daß du hierzu
          „alternativen Ideen“ bereithälst, mir gefällt sie. aber ich werd‘ ja nicht gefragt.
          Ich bin ebenfalls, der Ansicht – wie Mirjam auch, das dieses derzeitige
          Ausbeuter System zuerst an der Wand zerschellen muss, bevor da was passiert.

          Ich vermute, was „Catweazle“ meint, bezieht sich auf eine
          völlig neue Form des Umgangs mit Währung, wie etwa vorgeschlagen
          von Silvio Gesell – ein Österreicher übrigens 😉 – und ich glaube, heute,
          von der „Humanwirtschaft“ – ich denke, das kennst du sicher.
          Lg, 😉

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      • Ja, Steven, ist mir bekannt. Lange Jahre hatte ich die Zeitschrift „Der Dritte Weg“ und anschließend „Humanwirtschaft“ abonniert. In der Humanwirtschaftspartei gab es nichts zu tun für mich. Der Parteivorstand hat mich ignoriert.

        Im Allgemeinen verbreiten sich von Universitäten aus die Theorien, die von Professoren gelehrt werden. Sterben sie, kommt was Neues. War die Theorie gut, dann finden sich eventuell Ideologen und gründen eine Stiftung oder eine Partei oder sonst was, manchmal auch eine Religion. Gegen Dogmen anzugehen, ist schwer.

        Es war nicht Silvio Gesell, der mich vom Denken abhielt, sondern seine Nachfolger.

        Österreich ist gut. Die Österreicher sind schlau. Den Adolf schickten sie nach Deutschland, den Arnold nach Kalifornien, aber den Walter K. Eichelburg von http://www.Hartgeld.com behalten sie in Wien, auch wenn er ein Crash-Prophet von eigenen Gnaden ist. Recht haben sie. Mir hat er die Edelmetalle nahegebracht.

        Dann habe ich schließlich noch den Österreicher Leopold Kohr entdeckt, dem ich auf http://www.7-de.eu ein Denkmal gesetzt habe.

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        • Dem schließe ich mich an, auch Eichelburg ist für was gut ..
          Daran kann man erkennen: Zu lernen gibts überall was, oder – wie schon Sprichwörter anmerken, auch n blindes Huhn findet mal n Korn! 😉
          Lg,

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  • Hallo Hans Kolpak,

    die Ideen sind in sich sinnvoll und gut. Leider glaube ich nicht, daß dieses gesamte System zu retten ist. Der gesamte Staat, Wirtschaft, alle internationalen Organisationen (EU, UNO) sind so korrumpiert und nur noch ausführende Organe einer kleinen machtvollen Elite, die alles steuert,sind. Außerdem glaube ich, daß eine Änderung der Steuer gar nicht geht, da von den Eliten nicht gewünscht und auch nur sinnvoll ist, wenn wir das gesamte System aushebeln, den Resetknopf in unserem Hirn drücken und ganz neu, frei von den bisherigen Weltvorstellungen, Glaubenssätzen ganz neu anfangen.
    Dennoch freut es mich immer, wenn es Menschen wie Dich gibt, die sich überlegen, wie im Detail Veränderungen aussehen müssten, um ein gerechteres und einfacheres in diesem Fall Steuersystem zu schaffe.

    LG Mirjam

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  • Ein ehem. Banker meint dazu:

    die Sache mit der Reichensteuer ist natürlich so gewählt, um Negativität im Volksdenken zu erzeugen. Divide and rule läßt grüßen. Tatsächlich soll es wohl ab einem fürstlichen Einkommen mehr Steuern geben. Das wäre ja in Ordnung. Es gibt ja nicht nur die Stiftungen der Milliardäre und Millionäre, sondern auch viele kleine, die sinnvolle Arbeit tun, die sie nicht täten, wenn sie steuerlich belastet wären, sh. Erfurt.
    Und übrigens:
    Wenn einer ein Unternehmen betreibt, entnimmt er meist sehr viel mehr über Besoldungs- und Abfindungsverträge, als wenn er das Lebenswerk in eine Stiftung tut und im Vorstand ein Gehalt bezieht. Es ist alles viel subtiler und komplizierter, als es auf erstes Anschauen aussieht. Insbesondere, wenn die Nafo unklar ist, würde man ein Unternehmen zerschlagen.
    Was fehlt, ist der gute Wille, im Interesse und für das Ganze zu handeln.
    Es gehört aber zum Kali Yuga, daß das Ego extrem ausgebildet wird, damit man lernt, daß das nicht genug ist, sondern was Größeres gefunden werden soll.
    Kenne einen, der hatte mal eine Gotteserfahrung, nachdem er sich lange und gründlich bei dem beschwerte über den Zustand der Menschheit und warum das denn sein müsse. Da stieg in ihm die Antwort auf „Ich will gefunden werden.“

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    • Für die Abschaffung der Einkommens-Steuer würd ich natürlich noch heute unterschreiben – ein kleiner Schritt aus der versteckten Sklaverei. Als Lösung würde ich aber, entgegen Hans Kolpaks Idee, stattdessen den Verbrauch natürlich Resourcen besteuern. Konzerne, die dank Korruption zu Schleuderpreisen ganze Gebiete und Regionen aufkaufen und ausplündern können, bestehlen jeden einzelnen von uns sowie jedes andere Lebewesen. Unsere Lebensumwelt darf von allen Lebewesen gleichermassen und gerecht verteilt genutzt werden, also hat abzudrücken, wer über seinem Bedarf entnimmt. Die Wirtschaft wäre innert kürzester Zeit nachhaltig, einfach und alleine durch den Preisdruck auf den natürlichen Resourcen, man nennt das auch Kostenwahrheit… Wenn schon ein geldbasiertes Wirtschaftssystem, dann bitte so fair wie möglich. Wir hätten heute die technischen Möglichkeiten, den verträglichen Anspruch jedes Menschen auf seinen Lebensbedarf auszurechnen. Ist alles nicht trivial, aber machbar, aber nur ohne elitär-egomanische Lebenseinstellung.

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      • Ja, chaukeedaar, die preußischen Tugenden ohne Korruption und ohne Lobbyismus gibt es nicht mehr. Preußen wurde zerrieben und ausradiert, bis es 1871 in Deutschland aufging und die Menschen in mehreren Wellen gen Westen vertrieben wurden. Jetzt wird der Torso von Deutschland von innen heraus wie durch Termiten zerstört. Stichworte: Umerziehung seit 1945, MultiKulti und Euro.

        Entsprechend asiatischer Kampfkunst schlage ich die Auflösung der BRD und der BRD-Finanzagentur zwecks Insolvenz vor und plädiere für sieben EU-Mitglieder mit jeweils eigener Verfassung. Die Bundesländer haben bereits heute alle eine Verfassung.

        Jede Transferunion auf EU-Ebene und in Staaten mit einer Konföderation muß unterbleiben.

        So wird die weltweite Finanzmafia ausgehebelt. Doch – welche Macht will das durchsetzen? Da liegt der Hase im Pfeffer! Derzeit wird viel an die Wand gefahren, um Milliarde für Milliarde der Menschen auszurotten. Das läuft ungebremst seit Jahrzehnten! Und alle nützlichen Idioten werden durch die Gelddruckmaschine der Federal Reserve Bank am Leben erhalten. Die anderen dürfen bankrott gehen und sterben.

        Siehe http://www.7-de.eu und http://www.einfacheSteuer.de .

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  • „Doch – welche Macht will das durchsetzen? Da liegt der Hase im Pfeffer! “

    Das kann nur ein weitgehend stressfreies kollektive Bewusstsein. Als vorrangiges Ziel scheint mir daher, den Stress im kollektiven Bewusstsein aufzulösen bzw. die Kohärenz zu verbessern. Die Technologie ist da. Sie muss nur angewandt werden. http://www.bewusstseinstechnologie.de. Jeder kann durch seine Spenden zum Aufbau und Erhalt von vedischen Kohärenzgruppen beitragen: http://www.purusha.eu/pandits.html

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