Die Europäische Union bricht auseinander

 

Hätten die Eurokraten eine Armee, würden sie jetzt mit Kriegsrecht drohen

Propagandafront.de, 14.05.2011

Erinnern Sie sich noch an das verrückte Krisenjahr 2008, wo der ehemalige US-Finanzminister dem US-Kongress mit der Verhängung von Kriegsrecht drohte, sollten die Abgeordneten und Senatoren nicht dem TARP-Rettungspaket für im Inland und Ausland in Schwierigkeiten befindliche Banken und Versicherungsinstitutionen zustimmen?

Am 02.10.2008 erklärte Brad Sherman, Demokrat im US-Repräsentantenhaus, vor den Abgeordneten:

„Vielen von uns wurde in privaten Gesprächen mitgeteilt, dass der Himmel einstürzen würde und die Märkte am ersten Tag um zwei- oder dreitausend Punkte und am nächsten Tag noch einmal um ein paar tausend Punkte einbrechen würden, wenn wir am Montag gegen dieses Gesetz [Verabschiedung von TARP] stimmten. Und ein paar Mitgliedern [des US-Kongresses] wurde sogar erklärt, dass es in Amerika Kriegsrecht geben würde, wenn wir mit nein stimmten.“

Und in genau derselben Situation befindet sich nun die Europäische Union, nur mit dem Unterschied, dass die EU über keine eigene Armee, keine eigene Polizei und keine eigene Notstandsgesetzgebung verfügt, mit denen die einzelnen europäischen Nationalparlamente zum Gehorsam gezwungen werden könnten.

Und der finanzielle Zusammenbruch der schwächeren Länder der Eurozone bedarf in der Tat umgehender Rettungsmaßnahmen. Fakt ist, dass die Eurozonen-Geberländer Billionen Euros bereitstellen bzw. aus dem nichts drucken müssten, wollte man die europäischen Banken und die Pleiteländer noch ein wenig länger retten.

Am Montag warnte der Finne Olli Rehn, EU-„Kommissar“ für Wirtschaft und Währung, seine Landsleute, dass es zu einer neuen Krise im Stile des Zusammenbruchs von Lehman Brothers käme, würden sich die Finnen gegen weitere Rettungspakete für die Pleiteländer in der Eurozone aussprechen.

Auf die Frage eines finnischen Journalisten, warum Finnland nun auch noch Portugal retten soll, obwohl die finnischen Banken gar keine portugiesischen Staatsanleihen halten, erklärte Rehn, Finnland sei

„auch keinen großen Risiken bei Lehman Brothers ausgesetzt gewesen…aber in 2009 kam es zu einer 9%-Rezession, nachdem Lehman Brothers zusammenbrach. Das zeigt, wie stark die Finanzmärkte gegenseitig miteinander verflochten sind…Wir sind hier nicht dazu da, um die deutschen oder französischen Banken zu retten, sondern um die wirtschaftliche Stabilität der Eurozone zu erhalten.“

Es scheint so zu sein, als wäre bei den Eurokraten mittlerweile die blanke Panik ausgebrochen. Die Brüsseler „Kommissare“ müssen jetzt mit Entsetzen dabei zusehen, wie das Lieblingsprojekt der Eliten gerade an allen Ecken und Enden auseinanderbricht. Die politischen Kräfte in den einzelnen Eurozonen- und EU-Mitgliedsländern, die sich gegen die Dekrete der EU aussprechen, gewinnen immer mehr an Einfluss.

Vor dem Hintergrund der jüngst verkündeten Pläne Dänemarks, wieder Grenzkontrollen einführen zu wollen, um die Kriminalität zu bekämpfen, erklärte Elmar Brok, EU-Abgeordneter der CDU, er befürchte, die Europäische Union könnte immer stärker auseinanderbrechen. Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb:

„´Ich mache mir große Sorgen um Europa, weil die Gefahr besteht, dass alles zerbröselt, was geschaffen wurde`, sagte er mit Blick auf ´den dänischen Wahnsinn`, der das Thema innere Sicherheit ohne Not als Hebel benutze, obwohl sich die Sicherheitslage in Wahrheit gar nicht verschlechtert habe. ´Ich würde es für richtig halten, wenn die EU-Kommission den Mut fände, solche Länder beim Europäischen Gerichtshof zu verklagen`, so Brok.“

Das EU-Staatsschuldendebakel zieht also immer weitere Kreise und strahlt mittlerweile auch in andere Politikbereiche aus. Die Eurokraten haben ihre Aura der Unfehlbarkeit verloren, und die von den „Kommissaren“ auferlegten „Dekrete“ scheinen ihres Nimbus der Unantastbarkeit beraubt, welcher die dümmlichen Vorgaben der Europäischen Union die vergangenen Jahre stets einzuhüllen schien.

Doch worum geht es beim EU-Staatsschuldendebakel eigentlich genau? Nun ja, es handelt sich im Endeffekt um eine unlösbare Aufgabe, nämlich die Aufrechterhaltung des westlichen Finanzsystems, das in Wirklichkeit bereits im Jahre 2007 zusammenbrach, was der Bevölkerung nur noch nicht vollumfänglich vermittelt wurde.

Zur Rettung der europäischen Einheitswährung, sprich für die Stabilisierung der Staatsfinanzen der Eurozonenschwachländer, wären mindestens EUR 3 Billionen notwendig. Diese gigantische Summe würde jedoch auch die Nettozahler der EU mit in den Abgrund reißen.

Bereits im Mai vergangenen Jahres, als das EU-Staatsschuldendebakel aufgrund der drohenden griechischen Staatspleite erneut hochkochte, erklärte der auf Sicherheitspolitik, Terrorismusbekämpfung und Geopolitik spezialisierte Informationsanbieter STRATFOR, dass diese Mission aus rationaler Warte heraus unlösbar ist. In einem Artikel mit dem Titel „Deutschland und Griechenland verlassen die Eurozone“ erklärten die Autoren Papic, Reinfrank und Zeihan unter der Überschrift „Szenario 1: Deutschland führt die Deutsche Mark wieder ein“:

„Deutschland würde die Eurozone daher nicht verlassen, um seine Wirtschaft zu schützen oder sich von seinen eigenen Schulden zu befreien, sondern vielmehr um sich der finanziellen Bürde zu entledigen, die Wirtschaften der mediterranen Länder und ihre Fähigkeit, ihren EUR 3 Billionen Schuldenberg zu bedienen, zu stützen. An irgendeinem Punkt könnte sich Deutschland dafür entscheiden, seine Verluste zu begrenzen – wohlmöglich auf EUR 500 Milliarden, also die ungefähre Belastung deutscher Banken mit Schulden der mediterranen Länder – und zu der Meinung gelangen, dass mit weiteren Rettungen nur Geld in ein Fass ohne Boden geworfen wird…

Bevor Deutschland die Deutsche Mark wieder verwenden könnte, müsste es zunächst seine Zentralbank (die Bundesbank) in ihrer alten Funktion wiedereinsetzen, seine Reserven von der EZB abziehen, seine eigene Währung drucken und dann die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Landes wieder in Deutscher Mark ausweisen. Während dies nicht notwendigerweise ein reibungsloser oder einfacher Prozess wäre, könnte Deutschland seine Nationalwährung bei Weitem mit größerer Leichtigkeit wieder einführen, als dies anderen Eurozonenländern möglich wäre.“

Die Tatsache, dass es für den größten Nettozahler der Europäischen Union bei der Wiedereinführung seiner Landeswährung kaum Probleme geben würde, ist der Stabilität der Eurozone außerordentlich abträglich. Erschwerend kommt hier noch der Umstand dazu, dass die angloamerikanischen Eliten durchaus gewillt sein könnten, die Europäische Union – das Lieblingsprojekt und Vorzeigeprogramm der Globalisten – über die Planke zu schicken, um ihr untergehendes Finanzsystem zu retten.

Großbritannien und die Vereinigten Staaten befinden sich einen katastrophalen wirtschaftlichen und finanziellen Zustand. Im Gegensatz zu der Europäischen Union verfügt das angloamerikanische Imperium jedoch über eine ganz andere strategische Ausgangsposition.

Bei den Vereinigten Staaten ist es ungeachtet ihrer desaströsen Finanzsituation so, dass der US-Dollar immer noch als Weltreservewährung fungiert – also über 60% aller weltweit von den Zentralbanken gehaltenen Devisenreserven US-Dollars sind – an die Liquidität des US-Staatsanleihemarkts zurzeit nichts heranreicht, der Wert des US-Dollars durch ein gigantisches Militärimperium abgesichert wird und sich in der USA (wohlmöglich) noch bis zu 13.000 Tonnen Gold befinden.

Die Briten haben den Vorteil, dank des Bankenimperiums der City of London direkten Einfluss auf die US-Notenbank Federal Reserve und Wall Street ausüben zu können. Darüberhinaus sind sie im Vergleich zu den insolventen Eurozonenländern in der beneidenswerten Situation, dass ihre Staatsanleihen erst in ein paar Jahren fällig werden.

Und es ist natürlich kein Zufall, dass die US-amerikanischen Ratingagenturen die Bonität der Eurozonenländer immer genau dann herunterstufen, wenn die Wirtschafts- und Finanzkrise in den USA erneut aufflammt. Die Spekulationsangriffe seitens US-amerikanischer Hedge-Fonds auf den Euro, die von Webster Tarpley im August 2010 thematisiert wurden, tun ihr Übriges:

„Im vergangenen Jahr bestand der Hauptschwerpunkt der Finanzzentren in London und New York in den Bemühungen, mithilfe spekulativer Angriffe auf Staatsanleihen Griechenlands, Spaniens, Portugals und einiger anderer Länder die Depression nach Europa zu exportieren. Dies wurde alles erdacht, um eine panikartige Flucht aus dem Euro einzuleiten, die es den Angloamerikanern im Gegenzug erlaubt hätte, den akkumulierten Reichtum dieses alten Kontinents zu plündern und zu filetieren. Das war kein Ereignis des Marktes, sondern ein orchestrierter strategischer Angriff, inspiriert von Figuren wie Soros, Einhorn und Paulson.

Während des Monats Juli und der ersten Hälfte des Augusts dieses Jahres wurde jedoch deutlich, dass dieser Blitzkrieg scheiterte und die ursprünglich ausgearbeiteten Ziele nicht erreicht wurden. Aber die Angloamerikaner – die alten Zirkusclowns, die nur eine Nummer drauf haben – könnten an ihrer Angriffsstrategie festhalten.

Bei dem angloamerikanischen Hedge-Fonds-Angriff…kamen als Hauptwaffe Kreditausfallversicherungen (CDSs) gegen griechische, portugiesische und spanische Staatsanleihen zum Einsatz. Das Scheitern von London und New York, während der Monate Mai und Juni dieses Jahres eine Panikflucht aus dem Euro zu initiieren, ist zum Teil auf die Selbstverteidigungsmaßnahmen Deutschlands zurückzuführen, zu denen auch das Verbot von Leerverkäufen bei Kreditausfallversicherungen und deutschen Aktientiteln gehörte. Darüberhinaus spielte China bei der Unterstützung des Euros eine entscheidende Rolle.“

Die Traumwelt der europäischen Zentralplaner würde aber auch von ganz alleine auseinanderbrechen, obschon es offenkundig ist, dass die externen politischen Kräfte zu ihrem eigenen Vorteil zusätzlich Druck auf die Eurozone ausüben.

Interessant ist, dass der überwiegende Teil der europagläubigen und globalistischen Politiker in den einzelnen Eurozonenländern trotz all der aktuell bestehenden Herausforderungen tatsächlich immer noch gewillt ist, das Eurokonstrukt am Leben zu erhalten. Zum einen verlangen sie von den Pleiteländern bittere Austerität und zum anderen sollen die EU-Nettozahler mit immer größeren Rettungspaketen die Finanzstabilität aufrechterhalten. Der Steuerzahler in den noch solventen Eurozonenländern soll also in Form von massiver Kaufkraftentwertung und Steuererhöhungen für die Rettung britischer, französischer und deutscher Banken aufkommen.

Das griechische Volk wird sich von der eigenen Polizei jedoch nicht in die Austerität knüppeln lassen. Portugal und Irland werden ebenfalls davon absehen, die nächsten Jahrzehnte in bitterer Armut zu leben, nur damit sich die Banken mit aus dem nichts geschaffenen Schulden den Staatsbesitz einverleiben können. Genausowenig werden sich die Bevölkerungen der EU-Geberländer unzählige weitere Rettungspakete gefallen lassen.

Und natürlich wird Deutschland den Euro nicht als erstes aufgeben, da dies aufgrund der Geschichte Deutschlands nur Schwierigkeiten mit sich brächte. Man wird den anderen Ländern hier also den Vortritt lassen.

Das deutsche Volk sollte sich mittelfristig auf massive wirtschaftliche und finanzielle Verwerfungen in Europa einstellen. Menschen, die zurzeit noch in urbanen Ballungsgebieten leben, überlegen sich besser, ob sie nicht in etwas ruhigere, weniger dicht besiedelte Gebiete ausweichen. Darüberhinaus scheint es empfehlenswert, Maßnahmen einzuleiten, um Ersparnisse vor dem Zusammenbruch der Papierwährungen in Sicherheit zu bringen. Streiks, Chaos und Gewalt, Auseinandersetzungen zwischen verarmenden Bevölkerungsschichten und Schlägertrupps der Regierung – so wie wir es bereits in Irland, Spanien, Frankreich und Griechenland sahen – dürften weiter zunehmen.

Quelle des Artikels: http://www.propagandafront.de/171060/die-europaische-union-bricht-auseinander.html

19 Kommentare

  • Turnus Gleich

    „…dass die EU über keine eigene Armee, keine eigene Polizei und keine eigene Notstandsgesetzgebung verfügt,…“

    Lieber Steven,

    danke für die vielen Zusammenhänge und Hintergrundrecherchen, was jedoch die europäische
    Polizeitruppe betrifft, befindest Du Dich im Irrthume, denn die gibt es längst, sie nennt sich
    ‚Eurogendfor‘, Informationen hier:

    http://www.deutsche-stimme.de/ds/?p=2569

    HGTG.

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  • Guten Morgen 🙂
    danke Stefan, für den informativen Artikel.

    Es gibt ein Sprichwort, das möchte ich hier einfügen

    „Wenn die Krippen leer sind, schlagen sich die Pferde“

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  • Wer behält zum Schluß den Schwarzen Peter?

    Mit raffinierten Politik- und Wirtschafts-Tricks wird versucht, das Spiel so lange weiter laufen zu lassen, bis der Krug zu Bruch geht. Irgend jemand wird dann blöd in die Röhre kucken. Als Nichtfachmann ist es so gut wie unmöglich zu verstehen, was in diesem Wirtschaftskrieg wirklich abgeht, wie weit wir uns schon in den Dreck geschraubt haben und ob wir da nochmal mit einem blauen Auge rauskommen.

    Ein Vergleich: wenn ein gewöhnlicher Arbeitnehmer in einer Firma arbeitet, dann bekommt er in guten Zeiten nicht die Wahrheit über die Gewinne gesagt, sondern wird ständig belogen, damit er keine Gehaltsforderungen stellt, oder diese leicht abgewiesen werden können. In schlechten Zeiten bekommt er dafür zu hören, das er sich bitte keine Sorgen machen braucht, denn er soll der Fa. mit voller Motivation erhalten bleiben bis das Schiff sinkt oder gesunken ist.

    Und so werden wir auch vom Staat und seinen Medien-Werkzeugen belogen. Der dummen Bevölkerung wird einfach vieles nicht mitgeteilt, sondern die Diktatoren entscheiden für das Volk im stillen Kämmerlein für sich und ihre Bosse nach eigenem Gutdünken.
    Der Rest der Nachrichten besteht in einem unglaublichen Geschwurbel von Lügen über verdrehte Tatsachen und Halbwahrheiten. Und so hat man als Bürger erst recht keine Möglichkeit zu einer sinnvolle Einschätzung der Lage zu kommen. Jedenfalls nicht durch die Medien. Und wer hat bitte Zeit, am Abend nach der Arbeit als Familienvater oder -mutter stundenlang alles Mögliche zu lernen und dann noch Mitbestimmungsrechte umfassend einzufordern und nachzugehen?

    Mittlerweile sind immer mehr Bürger mit den Regierenden unzufrieden und maulen fleißig an den Stammtischen. Immerhin, das ist ein Anfang, der aber nicht ausreicht, um sinnvolle Änderungen einzuleiten. Noch dazu fühlen wir uns irgendwie machtlos, denn was passiert denn den ‚Großen‘ wenn sie ihre Straftaten verbrochen haben? Nicht viel, bis gar nichts. Haben wir effektive Werkzeuge an der Hand diesen Typen die weiter Ausübung ihrer Taten zu versagen?

    Lebensmittelkonzerne mantschen eine ungenießbare Pampe zusammen. Pharmakonzerne werfen Medikamente auf den Markt die nutzlos oder schädlich sind. Ärzte heilen nicht. Agrarkonzerne verderben unser kostbares Saatgut und rotten wichtige Pflanzen und Tiere aus. Gewerkschaftsbosse huren mit Nutten herum. Geistliche ficken Kinder und verscharren diese in finsteren Löchern. Angeblich soziale Hilfsunternehmen veruntreuen Spenden und lassen die Hilfesuchenden weiter verhungern. Energiekonzerne bauen Anlagen, die niemand im Griff hat und streichen Gewinne ein, ohne sich um die Weiterentwicklung von Sicherheits- und wirklich effektiven Notfallmaßnahmen zu kümmern. Neuartige supertolle Technologien werden im Kaminfeuer der Eliten verheizt, damit deren Gewinne nicht gefährdet werden. Politiker und Generäle lassen abgereicherte Uranmunition verschießen und verseuchen so ganze Länder auf unbestimmte Zeit. usw. usw.

    Welches System wollen wir nach der derzeitigen Kapitalisten-Diktatur-Pseudodemokratie haben oder aufbauen? Monarchie ist Dreck. Kommunismus ist Dreck. Diktatur ist Dreck. Sozialismus ist Dreck. Feudalismus ist Dreck. Religiöse Staatsformen sind Dreck.

    Die soziale Marktwirtschaft mit direkter Demokratie nach Schweizer Modell gefällt mir persönlich am besten.

    Gibt es da draußen in der Welt jemanden, der Deutschland bis zum jüngsten Tag in eine Opferrolle drängen möchte, um das Land für immer als Tischleindeckdich und Goldesel auszupressen? Jawoll, die gibt es. Und wenn wir uns dagegen wehren, was würde dann passieren? Wird Deutschland dann sanktioniert? Fliegen die Piloten der US-Navy dann mit ihren Tarnkappenbombern wieder über Berlin, Köln und München? Oder werden wir einfach ausgehungert, wie es nach dem zweiten Weltkrieg die Alliierten mit unseren Großeltern gemacht haben.

    Die Globalisierung wurde seit ca. 1980 immer weiter ausgebaut. In 30 Jahren ist viel passiert. So einfach läßt sich die Globalisierung nicht mehr zurückdrehen. Wir müssen uns ehrlich fragen, ob wir das wirklich wollen würden? Ruß und Abgase produzierende Schwerindustrie und giftige Chemiefabriken in unseren mittlerweile relativ grünen Städten? Stinkende Abwasserklärwerke und tote Fische in wieder bunten und stinkenden Flüssen, wo wir hier doch wieder relativ klares Wasser in unseren Flüssen haben?

    Unsere Weltwährungs-Institute machen Unterdrückungspolitik, damit wir hier wie die Großkotze jedes Jahr zwei Mal ganz günstig in den Urlaub fliegen können und trotzdem einen fetten Damiler oder BMW zum protzen herumzeigen können. Die Unterdrückungs-Maschine läuft weiter, damit wir unsere Kloschüsseln im Winter heizen können. Sind wir bereit unseren warmen Hintern zu riskieren?

    Was würde passieren, wenn unsere Militärs zurück in die heimatlichen Kasernen marschieren würden? Wenn die heute unterdrückten Staaten und Länder plötzlich frei wären? Brauchen die uns als Handelspartner oder wollen die uns überhaupt? Was hätten wir überhaupt anzubieten was anbietenswert ist?
    Suchte es Euch doch aus: Edelmetalle, seltene Erden, Energierohstoffe, Obst, Gemüse, Stoffe, Handwerk, Maschinen, Elektronik, Heilkunde, Medizin, Wissenschaften, Kultur, Tourismus, Lebenskunst u. -weisheit.

    Unsere uralten Vorfahren hatten ein sehr sehr hartes Leben. Diese Menschen mußten sehr hart arbeiten um hier überleben zu können. Es waren wohl auch recht schlaue Handelstreibende. Über einen langen Zeitraum haben sich einflußreiche Gruppen gebildet, die immer mehr Macht ausüben konnten. Waffen gibt es viele, nicht nur den scharfen Stahl der in frühen Zeiten das Maß der Gewalt war. Der menschliche Geist ist die mächtigste Waffe. Und wer verstand diese Waffe früher am effektivsten zu gebrauchen? Das ist noch heute so!

    Als ich noch in der Realschule war, um 1980 herum, da sagte ich meinem Vater, daß ich den Eindruck habe, daß wir uns im gleichen Zustand befinden, wie das nach der Antike von innen heraus zerfallende römische Reich. Da hat er mich ausgelacht. Ich finde, das westliche System befindet sich schon seit vielen Jahrzehnten im Schlingerkurs Richtung Abgrund.

    Haben wir irgend eine Kraft, eine Idee, einen konstruktiven Idealismus entwickelt, das System wirklich zu verbessern? Wo soll die Reise hingehen? Ich glaube, unsere Politiker, Wissenschaftler, Eliten und Kapitalisten haben keinen blassen Schimmer was sie tun könnten, um das System zu verbessern und zu retten. Das ist desshalb so, weil sie nur ihre Sicht der Dinge kennen und zulassen. Unsere Eliten sind total verbohrt. Superschlau, meistens extrem verlogen, dafür aber ohne Herz.

    Dies ist ein Aspekt meines Weltbildes in diesem aktuellen Leben,
    den ich erfahre, wenn ich mich in den Aspekten unserer aktuellen Welt- und Wirtschaftspolitik bewege.

    Ich habe auch noch ein anderes viel optimistischeres und mächtigeres Weltbild.
    Leider fällt es mir schwer einen Lebensweg zu finden, hin zu diesem schöneren und interessanteren Weltbild.
    Doch ich bin dabei, und lerne jeden Tag neu dazu. Es gibt jede Menge Menschen,
    die genau wie ich Wege suchen, zu einer neuen Renaissance des freien und gerechten Lebens.

    Für alle Menschen und Lebewesen nach schamanischem Verständnis.

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  • nur mit dem Unterschied, dass die EU über keine eigene Armee, keine eigene Polizei und „keine eigene Notstandsgesetzgebung verfügt, mit denen die einzelnen europäischen Nationalparlamente zum Gehorsam gezwungen werden könnten.“

    Aber Deutschland verfügt sehr wohl (sehr schlimm) über Notstandsgesetze. Und die
    greifen, sobald Bundestag und Bundesrat gemeinsam „den Krisenfall“ feststellen.
    Dann kann jeder ohne Angabe von Gründen auf unbestimmte Zeit inhaftiert werden,
    ohne sich rechtlich dagegen wehren zu können. Das ist wie bei den Nazis.

    Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Notstandsgesetze

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  • Dieser nun vorausgesagte Zusammenbruch Europas ist doch nichts anderes wie die „wirklichen Begründer“ es wollten – – Provizialismus gedüngt durch kleinbürgerliches Handeln, was dahin führen sollte, dass am besungenem Maschendrahtzaum das Knallerbsendenken überwiegt und von Jahr zu Jahr in eine egomanische Gier ausufert…
    Größenwahn als Endergebnis. Politsche Pöstenchensmaierer mit hunderten Facetten – so – dass sie selbst überfordert sind EUROPÄISCH zu denken.
    Das heißt schlicht: „Es gab nie ein Miteinandere sondern nur ein Gegeneinander“.

    Nichts anderes – und voller Genugtuung sahen/sehen das die, die glauben diese Welt zu beherrschen und in Bälde zu regieren. Wer von

    Euch kennt nicht das DAME oder MÜHLEN-SPIEL? „Also – wenn man eine Zwickmühle hat – hat der Mitspieler NULL Chancen.“

    Im Augenblich laufen einige Züge ab – was soll’s – wir alle haben nicht aufgepasst! „SIE“ haben die
    ZWICKMÜHLE – was glaubt IHR denn alle wer den Tisch umkippt das alles auf die Erde fällt???
    Siehste………….

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  • Pingback: Was ist bei unserer Sonne los? | yoice.net

  • EU verfügt über keine eigene Armee? Vielleicht noch nicht aber hörte mal von Eurogendfor (hoffe richtig geschrieben)… Weiss aber jetzt nicht wie weit fortgeschritten das ist oder obs die noch gibt? Geheimarmee? Aber das sollte die EU-Armee sein/werden…

    Lg den Wahrheitssuchenden!

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    • Note: Es sind erst 6 Staaten dabei, siehe offizielle Webseite

      copy & paste von Wikipedia:

      Die Europäische Gendarmerietruppe, die dem Krisenmanagement dienen soll. Sie wurde 2006 für vollständig einsatzfähig erklärt und hat ihren Hauptsitz im italienischen Vicenza.

      Die Militärtruppe kann dabei unter dem Kommando der Europäischen Union, der Vereinten Nationen, der NATO sowie anderen internationalen Organisationen oder Ad-hoc-Koalitionen gestellt werden.

      Wappen: Das kreuzförmige Schwert symbolisiert die Stärke, die Lorbeerkrone bedeutet Sieg und die entflammte Granate steht für die gemeinsamen militärischen Wurzeln der Polizeikräfte.

      Das Motto der EGF lautet „Lex paciferat“ (lateinisch: Das Gesetz wird Frieden bringen)

      Offizielle Webseite: http://www.eurogendfor.org/

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      • Alles klar, danke! Also es gibt sie doch, auch wenn nur 6 Staaten dabei sind… Wenn unser Bundesheer mal abgeschafft ist, wird diese wohl zum Einsatz kommen?!

        „das Gesetz wird Frieden bringen“ -> wohl nicht uns 🙂

        Lg Andersdenker84

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      • EinFreund schreibt mir dazu:

        Der neue Verteidigungsminister hat sich gerade dahingehend geäußert, daß die Bundeswehr
        mehr „internationale Verantwortung“ übernehmen soll – d.h. er möchte wohl, daß die Bundeswehr
        in Zukunft an den völkerrechtswidrigen Kriegen der USA teilnimmt. Möglicherweise könnte
        man das als „Vorbereitung eines Angriffskrieges“ im Sinne §80 des StGB deuten.

        http://dejure.org/gesetze/StGB/80.html

        § 80
        Vorbereitung eines Angriffskrieges

        Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

        Vielleicht sollte man ihm das mal sagen.

        LG Klaus

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      • „Die“ werden das schon so auslegen, dass es ne „Friedensmission“ wird… Nur Gebiete bewachen (die vorher erobert wurden) ist auch irgendwie Krieg…

        Lg

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  • Peter Stoltenberger

    ……Bitte teilt den Aufklärungslink gegen den ESM-Vertrag mit euren Freunden, Bekannten auf Facebook (an die Pinnwand des Freundes posten), per Mail und so weiter – die Zeit wird knapp, umso mehr sich darüber informieren, um was es sich bei diesem diktatorischen Ding handelt, umso besser!

    Hier der Link zu dem Video auf YouTube

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