It’s Really a Nightmare ..

 

Oh, das wird übel ..

Versucht doch bitte einmal, euch folgendes vorzustellen:

Nachdem der gestrige Tag einer der besseren und lustigeren Tage war, ihr euch zwar gut mit euren Mitmenschen unterhalten habt, aber relativ früh müde wurdet, legt ihr euch dann sehr früh ins Bett. Als ihr dann am nächsten Tag aufwacht und euch dem Tag präsentieren wollt, steht plötzlich eure Welt Kopf.

Ihr fühlt euch wie eine alte Schildkröte, die man auf den Rücken drehte – völlig hilflos liegt ihr da und eure ganze linke oder auch rechte Seite könnt ihr nicht bewegen. Weder könnt ihr euch drehen oder wenden, noch könnt ihr aufstehen! Was für ein Horror! Total geschockt, ob der Plötzlichkeit mit der diese Situation über euch hereinbrach, wollt ihr nach eurer Frau oder Familienangehörige herbeirufen, aber just in dem Augenblick nehmt ihr wahr, dass sie alle schon um euch herum versammelt sind. Sofort setzt ihr zur Schilderung der Lage an, aber niemand scheint euch zu verstehen! Die anderen reden zwar auf euch ein, aber ihr könnt ihre Sprache NICHT mehr verstehen!

Whats up?

Ihr versteht die Welt nicht mehr, was zur Hölle und Verdammnis ist hier überhaupt passiert?

Ich meine, wie krass kann dass denn sein? Ihr habt Schmerzen, fühlt einige Teile eurer Anatomie nicht mehr und müsst ziemlich dringend auf die Toilette. Konntet ihr das bisher nachvollziehen? Ich denke es scheint klar, dass man in dieser Situation sich komplett alleine fühlt, einsam und isoliert, das Selbstbewusstsein auf ein Minimum reduziert! Nicht einmal primitivste Gesten scheinen eine Kommunikation herstellen zu können. Diese fiktive Person weiß weder wie sie in diese Lage geraten konnte, noch wie sie wieder aus ihr kommen könnte. 

Also, what the Hell is Going on?

Diese nur ungefähre Schilderung betrifft immer mehr Menschen. Dieses Leben in dieser –bedingten-Sprachlosigkeit wird APHASIE genannt. Vermutlich wird kaum jemand von euch schon mal davon gehört haben, auch ich hörte erst kürzlich davon, als ich einen Artikel darüber las. Deswegen entschloss ich mich nun spontanerweise, etwas darüber zu schreiben, um den betroffenen Menschen ein wenig zu helfen, indem diese Krankheit mehr Menschen bewusst wird. Denn diese Leute sind NICHT geistig behindert oder so, aufgrund des weithin unbekannten Krankheitsbildes werden sie aber so eingeschätzt. Ein wahrer Horror!

gefaengnis

Die Einleitung zum Artikel, indem ich euch aufforderte euch diese Situation vorzustellen wurde mit Bedacht gewählt. Wir mögen es zwar versuchen, aber wirklich nachvollziehen, einschließlich der Emotionen, welche die Betroffenen schlimmsten Demütigungen aussetzen, die sie fühlen lässt als wären sie irgendein seltsames Tier aus dem Zoo, dass ist uns kaum möglich. Schließlich begreifen wir aber ausreichend genug, dass, wenn man von einem Tag auf den anderen ohne Sprache leben muss, wo Sprache doch jene Fähigkeit von uns Menschen ist, die uns nicht nur elementar von allen anderen Lebewesen unterscheidet, die aber auch das “Bindemittel” und “Kitt” unserer Beziehungsgeflechte ist, dass dieser Verlust auch alles andere in unserem Leben berühren muss.

“Verlieren” wir unsere Sprachfähigkeit, verlieren wir auch das “drumherum”, inklusive Arbeitsstelle, die Möglichkeiten der Freizeitaktivitäten, die finanzielle Versorgung wird zum Grundproblem werden, und mein Gott, was noch alles was uns ausmacht, wird in einen schwarzen Abgrund gezogen. Da Sprache also unser direkter Zugang zu anderen Menschen und zur Welt im allgemeinen ist, damit zentraler “Bestandteil” von allem was Leben ausmacht, wird jedem einleuchten dass die daraus resultierenden Folgen schwerste Beeinträchtigungen für einen Menschen bedeuten. Die kürzeste und brutalste Beschreibung klänge eventuell so: Man ist draußen!

Definition Aphasie

Das Wort Aphasie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „ohne Sprache“ und wird mit „Sprachverlust“ übersetzt. Aphasien sind erworbene Sprachstörungen, die nach einer Schädigung der sprachdominanten Hirnhälfte auftreten. Es muss aber nicht unbedingt ein totaler Verlust der Sprache sein. Die Sprachstörung tritt in unterschiedlichen Schweregraden auf. Sie führen dazu, dass Betroffene nicht mehr richtig verstehen und sprechen sowie nicht mehr richtig lesen und schreiben können.

Achtung: Menschen mit einer Aphasie sind NICHT geistig behindert. Sie können logisch denken und Situationen richtig erfassen und beurteilen.

Aphasien treten nach verschiedenen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Gehirnblutung nach Venenthrombose, Tumoren, entzündlichen Erkrankungen, Intoxikation) nach abgeschlossenem Spracherwerb auf. Sie verursachen Beeinträchtigungen in den einzelnen sprachlichen Modalitäten (Sprechen, Verstehen, Schreiben und Lesen), aber auch in nichtsprachlichen Bereichen, in unterschiedlichen Schweregraden. Sprachliche und nichtsprachliche Symptome sind in charakteristischer Weise kombiniert, weshalb Aphasie oder aphasische Störungen auch als multimodale Störungen bezeichnet werden.

Ich will euch die diversen Beschreibungen ersparen, weil das nicht die Intention des Artikels sein soll. Wir sind hier keine Studenten der Medizin, brauchen also nicht unbedingt bis in den Mikrobereich alles darüber zu Wissen. Der Bericht soll lediglich Aphasiker soweit beschreiben, dass es uns vielleicht im Alltag möglich wird, dass wir einen/eine erkennen. FÜR Aphasiker ist es nämlich ganz sicher wichtig, wenn wir ihn von einem Minderbemittelten unterscheiden können, welche noch viel zu viele Mitleidig ansehen.

In Kürze

Eine Aphasie ist eine spezielle Art von Sprachstörung. Aufgrund einer Hirnverletzung können betroffene Menschen nicht mehr oder nur fehlerhaft sprechen, verstehen, lesen und schreiben.

Schließlich lässt sich ebensogut vorstellen, dass er in seinem “Alltag” immer wieder erlebt bzw. erleben muss, dass seine Mitmenschen zu glauben scheinen, dass sein Innerstes Wesen und die ausmachende Persönlichkeit, sein logischer Verstand, womöglich inklusive seines Gedächtnisses ebenso betroffen sind, wie seine Sprachstörung! 

 

 

Aber eben dass stimmt nicht! Sie sind nach wie vor dieselben! Ihr Charakter, ihr soziales Verhalten und Moralverhalten, das einschätzen von Situationen, ihre Berufsqualifikationen, alles ist noch vollständig da – “nur”, sie können sich nicht mehr artikulieren, können andere nicht mehr verstehen. Was für ein “Schlamassel”! Ich meine, versucht euch vorzustellen wie das wäre, wenn wir von einen Tag auf den anderen von unseren Mitmenschen nicht mehr als die wahrgenommen würden, die wir sind und waren oder zu glauben meinen. Wenn man uns nicht mehr als das wahrnimmt, was “Jahr und Tag” völlig normal war und unserem Selbstverständnis entspricht .. 

Die Lage ist trist, aber nicht aussichtslos – und: Es gibt “Möglichkeiten” der Therapierung!

Und um diese aphasischen Reaktionsmuster wenigstens einigermaßen zu verstehen, sollten wir uns vergegenwärtigen, dass die Neuronen und mit ihnen die ganzen Netzwerke, an spracherzeugenden und sprachverarbeitenden Prozessen aus dem Rhythmus geraten sind – sie sind komplett aus dem “Takt”. Manche dieser Prozesse sind plötzlich schneller, andere laufen langsamer als “gewöhnlich” und bekannt ab, die Informationsübertragung “hinkt” hinterher, teils in die falsche Richtung, bzw. falsche “Abteilung” transportiert, manchmal auch falsche Informationen an die richtige Stelle, andere Schnittstellen setzen komplett aus – ein Neuronaler Alptraum ..

gefesselt

Alles driftet auseinander und lässt die Personen Orientierungslos werden und hilflos. Man sagt, den “typischen Aphasiker” gäbe es nicht, denn je nach der Stelle wo die Schädigung des Hirnbereichs, der Verletzung liegt, muss unterschieden werden in jene Personen –  deren Problematik gekennzeichnet ist durch a) sprechen, b)schreiben, c) dem verstehen, und d) dem lesen.

Beim Sprechen gibt es widerum jene, welche nur mehr Silben äußern, die sie aneinanderreihen wie einzelne Fäden.  Andere dieser Betroffenen sprechen sehr langsam und es gelingt ihnen, zwar nur mit viel Mühe, aber immerhin Wörter zu bilden. Wieder andere finden die zueinanderpassenden Wörter einfach nicht. Es gibt aber auch jene Personen, die zwar durchaus flüssig sprechen, dabei aber Laute und Wörter verwechseln.

Beim schreiben sind Schwierigkeiten im Vordergrund, die das erfassen von Buchstaben, Wörtern und Sätzen beinhalten. Es werden die Buchstaben teils vertauscht oder auch hinzugefügt, ersetzt oder werden ganz weggelassen. Oftmals aber werden Wörter durchaus richtig geschrieben, dafür wird einem dann auffallen, dass ihr Inhalt völlig unpassend wirkt, da sie verwechselt wurden mit klangähnlichen oder bedeutungsähnlichen Wörtern. Es kann auch sein, dass der geschriebene Begriff mit dem aber beabsichtigten keine Ähnlichkeiten aufweist. Das Schreiben einer komplexen Mitteilung, bereitet selbstverständlich eine erhebliche Anstrengung der betroffenen.

Beim verstehen überschätzen gerade und wahrscheinlich verständlicherweise, die Familienmitglieder das Sprachverständnis im Alltag von Aphasie Betroffenen. Da diese Leute oftmals nur einzelne Wörter verstehen, kann man sich “ausmalen”, dass sie die Bedeutung von etwas gesagten oft nur über die Kontextbezogene Situation, sowie Gesten oder der Mimik ihres Gegenübers erschließen können. 

Beim lesen wiederum sollte verstanden werden, das Bedeutung und/oder Sinn über lediglich einzelne Wörter kommen, welche aphasische Personen sich aus Zeitungen, Büchern, etc. richtiggehend “herausfischen”. Sähe man einem solchen Menschen beim Zeitungslesen zu, würde uns wohl kaum etwas auffallen, was uns zu der Einschätzung verleiten mag, dass er auch alle Sätze und Wörter versteht, was leider nicht immer der Fall ist. Der Aphasiker kann jedoch aufgrund von Bildern, einzelner Worte und unterschätzen wir nicht sein “Allgemeinwissen” und seine Bildung(vor-), seine Kenntnisse über die Welt können ihn in die Lage versetzen, den Inhalt von Berichten und Artikeln zumindest zu erahnen. Ein großes aber, muss nun über die Vorstellung geäußert werden, dass man dieses “fischende, strategische Vorgehen”, analog auf das lesen von Büchern übertragen könnte.

In einem standardisierten Diagnoseverfahren, genannt der Aachener Aphasie-Test (AAT), unterscheidet man vier Hauptarten („Standardsyndrome“) und mehrere Sonderformen der Aphasie. Das würde dann so aussehen:

image

Das lesen von Büchern ist ja etwas völlig anderes. Alleine schon diese Vorstellung, ich würde aufs lesen von Büchern verzichten müssen, lässt mich mehr über diese Lebensbeeinträchtigung verstehen, als sämtliche vorhergehende Beschreibungen. Es mag vielleicht durchaus etwas übertrieben wirken, würde ich behaupten, ohne Bücher wäre ich kein Mensch. Dies ist allerdings nicht sehr weit von der Wirklichkeit jener “Wahrheit” entfernt, so wie ich sie verstehe. Ihr kennt bestimmt alle den “Spruch”, wo man sagt, dass das Ganze mehr wäre, als die einzelnen Teile davon.

So würde ich auch das Lesen von Büchern darstellen, bzw. beschreiben. Natürlich, lesen sagt man, bildet bekanntlich. Nachdem wir soeben all diese Informationen erfuhren, sollten wir vielleicht künftig aufmerksamer auf Mitmenschen reagieren, die wir undeutlich oder stotternd, vielleicht auch sehr schüchternen erleben und wahrnehmen. Es könnte jeden treffen, inklusive uns selbst, ich denke, wir wären dann heilfroh, würde UNS jemand zuhören, würde es dann jemanden geben, der sich die Mühe machte UNS zu verstehen. Der sich eben NICHT einfach abwendet – weil, “dass betrifft mich ja nicht” ..

Ja, das mag auch sein, persönlich trifft es derzeit jährlich “nur” an die ca. 50 000 Deutsche.

 

Das Schweigen verstehen: Über AphasieInhalt des Buchs: image

 

Wie nun kann man diesen ca. 50 000 Menschen, deren Alltag man sich durchaus als ein Schallisoliertes Gefängnis vorstellen kann, eine medizinische Hilfestellung bieten?  Berücksichtigt muss auf alle Fälle werden, dass die menschlichen Regenerationsfähigkeiten und Erholungsprozesse der Physiologie, je älter wir werden, erheblich langsamer ablaufen. Logischerweise sollte man also eine Therapie, so früh wie möglich ins Auge fassen und beginnen. Es gibt sowohl ambulante als auch stationäre Sprach-Sprechtherapien.

Da ich allerdings nicht annehme, dass irgendein Leser auch Betroffener wäre, hoffentlich aber auch davor verschont blieb, jemanden in seiner Familie zu haben der diese Erkrankung mitmachen muss, bin ich zu der Auffassung gelangt, dass es durchaus ausreicht, die verschiedenen Therapien aufzuzählen und Links anzubringen, wo man sich näher informieren kann und um Hilfe ansuchen.

gefaengnis

Die hierfür bekannten Therapeuten und Spezialisten, sehen es als ziemlich entscheidend für den Erfolg einer Therapie an, dass man in jedem Fall(!!) versucht, die betreffenden Ärzte, Logopäden, Bewegungstherapeuten, Familie und Freunde des Betroffenen(was für ein grausames, den Menschen reduzierendes Wort!) zum gemeinsamen, engagierten Zusammenarbeiten zu bringen. Zum Nutzen und Wohle des Patienten!

Verstehen sollten wir vielleicht zum Abschluß noch eines:

geist bewusstsein

Diese “Sprach-Sprech Therapien” bzw. “Sprachsprechtherapien”, sind nicht mit unserem in der Kindheit absolvierten “Fremdsprach-Schulunterricht” vergleichbar, da es hierbei nicht mehr ums erlernen von Vokabeln oder Grammatik geht. Die Aufgabe ist schwerer, viel, sehr viel – ja, eigentlich ungleich schwieriger, da es darum geht, die vollständige, desorientierte und innerliche “Sprachtechnologie” zu reorganisieren! Jener “Maschinerie” neues Leben einzuhauchen, bzw. die Verbindungen wieder herzustellen, um wieder ein voll funktionstüchtiges menschliches Wesen aus den Betroffenen zu machen. Dass hierbei viele Ärzte einfach “den Schwanz einkneifen”, mag ja durchaus menschlich verständlich sein, aber wirkliches Verständnis habe ich keines dafür. Grundsätzlich aber bin ich der Meinung, dass die gesamte “Schulmedizin” so arbeitet- sie laufen vor Herausforderungen einfach davon und kapitulieren, indem sie ihre von der Pharmaindustrie dafür vorgesehenen “Alibi Tablettchen” und Rezepte ausstellen, soll der Eindruck erweckt werden, man habe ja was “getan” ..  

Möge dieser Bericht einen positiven Nutzen haben, indem er uns solche aber auch andere Menschen erkennen lässt, die plötzlich zu einer Minderheit wurden, dennoch grundsätzlich dieselben Menschen blieben, aber gezwungen sind eine blasse Kopie ihres Selbst zu leben. Ein Schicksal, wovon ich inständig hoffe, dass sich dahinter ein tieferer, verborgener Sinn verbirgt. So Gott will!  

 Therapieadressen: HIER

Selbsthilfegruppen: HIER

 

Quellennachweise:

http://www.aphasie.org/index.php?id=45

http://de.wikipedia.org/wiki/Aphasie

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6 Kommentare

  • Mir fielen, ob deinen emotionalen Schilderungen zugleich Traumsekuenzen ein,
    in dennen einem die Worte verwehrt bleiben. Man möchte unbedingt etwas sagen, doch kommen nur stammelnde Worte heraus. Je verzweifelter man es versucht um so mehr bleiben einem diese im Halse stecken.
    Ein wirklich schreckliches Gefühl, welches meist durch Erwachen aufgefangen wird.

    Doch in der von dir geschilderten Form eine weit unheimlichere Art und Weise von der
    Normalität abgeschnitten zu werden – zumal man sich bei vollem Bewusstsein befindet.
    Es scheint mir unendlich wichtig, darauf sensibilisiert zu sein. Damit wir die Möglichkeit
    erlangen damit richtig umzugehen und nicht dazu neigen es misszuverstehen.

    Vielleicht ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass Ausdruck nicht nur verbal definiert ist.
    Dass es Gegebenheiten gibt, in denen wir über diese Form hinausdenken müssen und mit
    Geduld, Verständniss und Besinnung neue Wege suchen uns einander mitzuteilen.

    In der Blindheit gibt es Phänomene wie Farberkennung trotzt fehlendem Augenlicht.
    Durch das gegebenermassen nicht vorhandensein einer Ausprägung, übernehmen andere
    erweiterte Fähigkeiten die Aufgaben auf einer ganz neuen Ebene.

    Möglicherweise bringen uns Zustände wie Aphasie näher zur Entwicklung nonverbaler
    Kommunikation, da es uns zwingt Alternativen zu beschreiten.
    Danke dir im Namen betroffener, dass du uns darauf aufmerksam machst.

    in Liebe

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  • Ich habe versucht mich in den Zustand zu versetzen,
    das war nicht angenehm.
    Danke, Stefan, dass du das Thema angesprochen hast.

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  • Mein Mann ist davon betroffen durch eine TBI Verletzung.

    Er hat Probleme Saetze und Worte zu bilden und beschreibt, es so dass er genau weiss was er sagen will, es jedoch nicht artikulieren kann bzw. sein Hirn“ wie in zwei Haelften zerfaellt“ er die nicht zusammenbringen kann.

    Wenn er spricht klingt es manchmal ,so als waere er betrunken.obwohl er keinen Alkohol angeruehrt hat. Ebenso hat er Gleichgewichtstoerungen.

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    • Er hat mein volles Mitgefühl! Es muss furchtbar schwer sein, damit zurecht zu kommen!Ich bewundere da Frauen wie dich, die meisten würden davor weglaufen! Sich vor der Verantwortung drücken ..
      All diese vielen Menschen in Heimen und besseren Verwahrungsanstalten, wurden früher zu Hause von ihren Familienmitgliedern gepflegt. Nirgends könnte man deutlicher den Einfluss dieses Antisozialen denkens sehen, welches uns von Gehirnwäscheklempnern wie Tavistock, über die Umerziehung nach dem Krieg und TV, „näher gebracht“ wurde.

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      • Ja so es ist so wie Du schreibst . Danke Steve.

        Frueher haben auch die Grossfamilien funktioniert.
        Ich komme aus einer Bauernfamilie, bei der die Grosseltern den Hof uebergeben haben und weiterhin in Haus und Hof halfen bzw. spaeter auch zu Hause gepflegt wurden. Das war einfach der Gang des Lebens. Ich kann mich auch noch an meine bettlaegrige Urgrossmutter erinnern und wie sie gepflegt wurde und wir die ganze Familie fuer sie zustaendig waren ( auch ich als fuenfjaehrige konnte mithelfen.)
        Als sie starb war die ganze Familie im Zimmer dabei und ich habe dieses Erlebnis als friedensvoll und erhaben und warm in Erinnerung . Doch dass nur nebenbei.

        In USA ist es inzwischen noch mal schlimmer ( wie immer als Proofing Ground der NWO ) da gibt es oft mal’s keine Heime und Pflegeversicherung sowieos nicht. Die Mehrheit der Alten und Kranken wird zu Hause gepflegt.

        Und viele der „Mental Instituotions wurden unter Reagon aufgeloest, deshalb enden bis heute viele psychisch Kranke und z.B. Schizophrene auf der Strasse ( auch gut zuersehen an den homeless Vets)

        Ja ich weiss, viele Menschen/Frauen wuerden dass nicht mitmachen. Ist ja im Sinn der neuen Ideologien: Menschen werden benutzt und verbraucht wie Konsumgueter und dann ins Abseits gestellt.

        Ich habe auch in meinem Bekanntenkreis Leute, die sich wundern, dass ich dass alles mitmache und warum ich mein Leben „aufgebe“
        ( Er hat als Vet auch noch PTSD und Gulf war illness, die es ja offiziell nicht gibt, auch ist es offensichtlich, dass sein Gesundheitszustand und auch sein mentaler Zustand sich eher verschlechtert z.B. Kurzeitgedaechtnis. )

        Ich sehe dass nicht als „Aufopferung“ , ich habe sehr viel ueber mich gelernt sowie ueber Krankheiten Umgang mit Aemtern in einer anderen Sprache usw. und viele Lebenserfahrungen gemacht, die ich wahrscheinlich lernen musste.

        Islieren lasse ich, uns auch nicht, ich schleppe ihn einfach ueberall hin mit und sorge dafeur dass er sich nicht ausgrenzt .Auch haben wir gute Freunde.
        Leider leben meine Familie und auch seine einige Tausende Kilometer entfernt.

        Ansonsten hilft es immer auf die „guten“ alten gesunden Zeiten zurueckzublicken und auf das was uns damals verbunden hat und heute bindet. Liebe. ( Ich weiss das klingt pathetisch. doch anders kann ich es nicht erklaeren.)

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